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Der Kleine Chor des Gymnasium Hechingen lädt zur diesjährigen Musicalaufführung „Coco Superstar“ herzlich ein.

  • Mittwoch, 19.6.2024
  • 19.00 Uhr
  • Stadthalle Museum Hechingen
  • Dauer: 75 Minuten
  • Eintritt frei!

Coco, der neueste Stern am Casting-Himmel, gibt ein Konzert in der Stadt! Doch damit noch nicht genug der Aufregung: Ihr Manager verkündet vor der Schulgemeinschaft, dass ein Vertreter der Schüler vor der Show Coco hinter der Bühne („backstage“) besuchen dürfe – womit der Wahnsinn seinen Lauf nimmt.

Für die Direktorin ist es selbstverständlich, dass nur der- oder diejenige mit den besten Noten dafür in Frage kommt – und sie provoziert mit dieser Äußerung ein wahres Feuerwerk an Emotionen: „Was heißt das schon: der Beste?“, „Sagt mein Zeugnis, wer ich bin – und was ich kann?“, „Wer darf über mich entscheiden?“, „Und wenn ich nicht auffalle, heißt das dann, dass ich kein Talent habe?“ Auf der Suche nach einem Repräsentanten liefern sich Naturwissen-schaftler, Sportler, Sprachgenies und Künstler einen wortreichen (Gesangs-)Wettstreit. Die um Harmonie bemühten Lehrerinnen versuchen immer wieder zu vermitteln; die Direktorin entdeckt plötzlich längst vergessene Träume; und der Hausmeister – ja, warum taucht der eigentlich ständig auf?

Und wie es weiter geht…. Erlebt es selbst und kommt zu unserer Aufführung!

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Außerunterrichtliche Veranstaltungen Startseite Teamcurriculum

Schüler der 6. Klasse lernen bei Teamtag wertvolle Fähigkeiten

Vergangene Woche stand am Gymnasium mal wieder ein Teamtag auf dem Programm. Dieses Mal kamen die sechsten Klassen in den Genuss, an drei verschiedenen Modulen in jeweils einer Doppelstunde teilzunehmen und dabei wichtige Fähigkeiten zu erlernen.

Unter der Leitung von Tobias Gäckle-Brauchler vom Kreismedienzentrum ging es zunächst für die Schülerinnen und Schüler vor allem um aktuelle Themen rund um Challenges auf Plattformen wie TikTok und YouTube. In diesem Zusammenhang wurde auch das Recht am eigenen Bild thematisiert, vor allem in Bezug auf die Verbreitung von Bildern via Messenger (WhatsApp). Die Sechstklässler nannten ihnen bekannte Challenges und stuften diese nach Spaß, Schwierigkeit, Gefährlichkeit, der Verbreitung im Freundeskreis und Viralität ein. Fazit: Die gefährlichen Challenges haben einen geringen Spaßfaktor, ungefährliche Challenges wie z.B. die bekannte Bottle-Flip Challenge hingegen machen großen Spaß.  Und es gibt durchaus auch positive Challenges: z.B. die Challenge „random act of kindness“, bei der es darum geht, anderen Menschen durch freundliche Handlungen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Diese durften die Klassen in Kleingruppen durchführen und es wurden haufenweise Komplimente und nette Briefe an die Klassenkameraden verteilt.

In einem weiteren Modul hatten die Schülerinnen und Schüler unter der Anleitung von Stefanie Pilat, Leiterin der Stadtbücherei Hechingen, die Gelegenheit, Ozobots zu bauen und zu programmieren. Dabei lernten sie nicht nur den Umgang mit Technologie, sondern auch die Bedeutung von Teamarbeit und präzisen Anweisungen kennen. Die flinken Roboter, die durch die richtige Codierung verschiedene Strecken zurücklegen können, sorgten bei den Schülern für Begeisterung.

Ein weiteres Highlight war das Kung-Fu-Modul unter der Leitung von Jochen Dietter und seiner Kollegin. Hier lernten die Jugendlichen nicht nur Selbstverteidigungstechniken, sondern auch, wie man Gefahrensituationen richtig erkennt und darauf reagiert. Durch Stimmübungen und Schlagtechniken konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Selbstvertrauen stärken und lernten, in Konfliktsituationen angemessen zu handeln. Es gab aber auch weitere wertvolle Tipps und Hinweise. Zum Beispiel ist es wichtig in Gefahrensituationen Rettungsinseln aufsuchen (Bäcker, Supermarkt, Mehrfamilienhaus) oder angemessen Zivilcourage zu zeigen, wenn andere in Gefahr sind.

Insgesamt war der Teamtag ein voller Erfolg. Die vier sechsten Klassen konnten nicht nur neue Fähigkeiten erlernen, sondern auch wichtige Erkenntnisse über den verantwortungsbewussten Umgang mit aktuellen Trends und Gefahrensituationen gewinnen und hatte dabei noch jede Menge Spaß im Team.

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Startseite Teamarbeit

Sind wir als Klasse automatisch ein Team?

In den letzten beiden Wochen haben am Gymnasium Hechingen Teamtage für die Klassen 5 stattgefunden. Fünf Klassen mit insgesamt 137 Schülerinnen und Schüler haben einen kompletten Vormittag verschiedene Aufgaben in Teams gemeistert. Der Teamtag ist eine Institution für die Klassen 5 und findet in der Regel gegen Ende des ersten Halbjahres statt.

Durchgeführt werden die Teamtage federführend von Verena Barth (Schulsozialarbeiterin) vom Haus Nazareth mit Unterstützung der jeweiligen Lehrerteams. Dieses Jahr konnte außerdem der Bufdi Andreas Swid mithelfen. Ziel des Vormittags ist es die Klassengemeinschaft zu stärken und soziale Kompetenzen zu erweitern.

Zu Beginn wurde die Frage gestellt: „Seid ihr als Klasse auch automatisch ein Team?“. Hier gingen die Meinungen der Kinder stark auseinander, für die einen war ganz klar, dass die Klasse auch ein Team ist, andere wiederum verneinten und sahen dies nicht so, denn schließlich könne man sich seine Klassenkameraden ja nicht immer aussuchen. Dieser Frage weiter nachgehend, galt es nun verschiedene Aufgaben im Team zu lösen.

Schnell merkten die Schülerinnen und Schüler, dass es nicht immer einfach ist im Team zu arbeiten, besonders dann, wenn man Aufgaben als gesamte Klasse lösen muss. Denn je mehr Kinder, desto mehr Ideen und Meinungen und dann wird es oft schwierig sich einig zu werden. Die Klassen meisterten die Klassenaufgabe „Easy Spider“, bei welcher alle Kinder von der einen Seite des Spinnennetzes auf die andere Seite kommen müssen, aber mit Bravour, indem sie aufeinander achteten, sich gegenseitig halfen und einander vertrauten. So gelang es schließlich jeder Klasse, alle Teammitglieder durch die verschiedenen Löcher des „Spinnennetztes“  auf die andere Seite zu manövrieren.

Andere Aufgaben mussten in Kleingruppen gelöst werden. Dabei spielten besonders Fähigkeiten wie eine gute Absprache, Kooperationsbereitschaft und Zuhörfähigkeit eine große Rolle – alles wichtige Voraussetzungen, die auch im Unterricht oftmals gefordert sind. Auch das Vertrauen an sich selber und die Gruppe wurde an diesem Vormittag gestärkt.

Am Ende des Tages waren sich alle einig: „So etwas sollte es öfters in der Schule geben!“ Denn, wenn ein Team gut funktioniert, ist das für alle ein Gewinn, da gemeinsam Vieles doch oft leichter geht als allein.

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Auszeichnung Schülerzeitung Startseite

Gymnasium Hechingen: Die Schülerzeitung FREE sahnt ab  

Beim Schülerzeitungswettbewerb „Für alle Fälle vorbereitet“, der vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe 2023 ausgeschrieben war, gewinnt die Schülerzeitung FREE des Gymnasiums Hechingen wertvolle Preise.

Nach der Teilnahme im Frühjahr 2023, für den die Chefredakteurin Liv Schroth mit ihrem

Artikel „Blackout…Was tun, wenn es plötzlich dunkel wird?“ antrat, traf kurz vor den Weihnachtsferien ein riesiges Überraschungspaket an der Schule ein. Für ihren Artikel und die ganze Zeitungsaufmachung haben die Redakteur*innen viele teure Sach-Preise rund um das Thema Katastrophenschutz erhalten: Von einem Schlafsack der Marke VAUDE , über einen Rucksack, eine  Lampe und einen Minikocher, Thermosflasche und Thermoskanne und eine Powerbank- bis hin zur erste-Hilfe-Pflasterpackung war alles dabei, was man in einer Notfallsituation oder für einen Campingausflug benötigt.

Jetzt kann -im Fall der Fälle- die Redaktionssitzung auch bei einem bundesweiten Blackout im Freien stattfinden!

Die Redaktion bedankt sich recht herzlich bei dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) für die wirklich tollen Preise.

Redaktion FREE

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AG Angebote Außerunterrichtliche Veranstaltungen Kultur-Entdecken-AG Musik Profilfach Musik Startseite

Die Kultur-Entdecken-AG des Gymnasium Hechingen bei den Festspielen in Bregenz

Das kulturelle Leben der Region erkunden, das stand für zwölf Schülerinnen des Musikprofil Klasse 9 des Gymnasium Hechingen auf dem Stundenplan. Im Rahmen der Kultur-Entdecken-AG begaben sie sich auf eine musikalische Reise nach Bregenz und tauchten ein in die Welt der Oper, um „Madam Butterfly“ von Giacomo Puccini auf der beeindruckenden Seebühne zu erleben.

Die jungen Hechingerinnen erwartete vor Ort ein buntes Programm auf dem gesamten Festspielgelände. Die Veranstalter hatten vielfältige Aktivitäten rund um die Thematik der Oper für die Jugendlichen vorbereitet. Eines der Highlights des Tages war der Mitmach-Opern-Workshop, bei dem die Schülerinnen selbst in die Rollen der Protagonisten der weltbekannten Oper „Madam Butterfly“ schlüpften. Unter der fachkundigen Anleitung erfahrener Opernpädagogen lernten sie die musikalischen Höhepunkte des Werks kennen und wurden in die faszinierende Welt der Opernmusik eingeführt.

Neben dem Workshop bot eine exklusive Führung hinter die Kulissen den Schülerinnen einen interessanten Einblick in das spektakuläre Bühnenbild der Bregenzer Festspiele. Die riesige Seebühne, auf der die Oper „Madam Butterfly“ aufgeführt wurde, beeindruckte die jungen Besucherinnen nachhaltig. Die Kombination aus der malerischen Kulisse des Bodensees und der kunstvollen Inszenierung verlieh der Aufführung eine ganz besondere Atmosphäre.

Am Abend folgte dann der Höhepunkt des Tages: Die lang ersehnte Aufführung der Oper „Madam Butterfly“ begann. Die Schülerinnen waren sichtlich begeistert und fanden sich in den zauberhaften Klängen von Puccinis Meisterwerk wieder. Die emotionale Geschichte von Liebe und Verlust zog sie von Anfang bis Ende in ihren Bann und hinterließ einen bleibenden Eindruck.

Für die Schülerinnen der Kultur-Entdecken-AG war die Teilnahme an der Young People’s Night ein unvergessliches Erlebnis zum Abschluss des Schuljahres. Die Veranstaltung bot nicht nur musikalische Inspiration, sondern eröffnete den jungen Musikliebhaberinnen auch die Chance, einen Einblick in die Welt der Oper und der darstellenden Künste zu gewinnen. Die Begeisterung für die Oper und das kulturelle Erbe wurde geweckt und wird sicherlich auch in Zukunft ihre künstlerischen Interessen bereichern.

Dank der engagierten Musiklehrerin Cornelia Prauser war die Teilnahme an dieser außergewöhnlichen Veranstaltung möglich. Die Schülerinnen werden sicherlich noch lange von diesem einzigartigen Erlebnis schwärmen und mit Freude auf die Zeit zurückblicken, in der sie das kulturelle Leben der Region erkunden durften. Die Kultur-Entdecken-AG hat damit erneut bewiesen, dass sie eine wertvolle Bereicherung des schulischen Lebens darstellt und den Schülerinnen einzigartige Bildungserfahrungen ermöglicht.

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Begabtenförderung Biologie Startseite

Siebtklässler wachsen über sich hinaus

Die Internationale JuniorScienceOlympiade (IJSO) ist ein bundesweiter Schülerwettbewerb, der den Teilnehmern einiges abverlangt, denn sie müssen sich gleich in drei Naturwissenschaften schlau machen. Dieser Herausforderung stellten sich zwei Siebtklässler des Gymnasiums. Felix Heine und Linus Neumann, betreut von der Mathematik- und Biologielehrerin Beatrix Koeller, traten bei dem Wettbewerb an, dessen Thema dieses Jahr lautete: Der Lösung auf der Spur!

Der fächerübergreifend naturwissenschaftliche Wettbewerb findet in vier Runden statt. An der ersten Runde mit einfachen Experimenten, die Naturwissenschaften im Alltag erlebbar machen, kann man sich ohne große Einstiegshürden allein oder im Team beteiligen. Linus und Felix taten sich zusammen, führten die Experimente zu Hause selbständig durch und schrieben dazu größere Auswertungen. Dies überzeugte die Jury, sodass die beiden Siebtklässler in die nächste Runde vorrücken durften.

In der zweiten Runde, der sog. Quizrunde, mussten 24 Multiple Choice Aufgaben aus allen drei Naturwissenschaften gelöst werden. Um sich auf die Runde vorzubereiten, hatten die beiden Schüler sich intensiv mit naturwissenschaftlichen Themen beschäftigt, die weit über den Unterrichtsstoff einer 7. Klasse hinausgehen. Beide konnten viele der Aufgaben richtig lösen. Da Linus einen Tick besser war, kam er in die dritte Runde, die sog. Klausurrunde. Dort muss unter Schulaufsicht eine komplexe Klausur aus den bereits genannten Bereichen geschrieben werden. Die 90-minütige Klausur legte Linus im Mai ab; ein beachtlicher Erfolg für den Siebtklässler, dem es allerdings nicht ganz gelang, in die letzte Runde vorzudringen. Von den bundesweit 375 Teilnehmern schafften es nur 39 ins Bundesfinale. Als Auszeichnung für die erbrachte Leistung gab es Urkunden, und zwar für die beiden Schüler, die betreuende Lehrerin und die Schule.

Da die beiden Gymnasiasten die Altersgrenze von 15 Jahren noch nicht erreicht haben, können sie nächstes Jahr erneut bei dem Wettbewerb antreten und sich bis dahin auch noch weitere Kenntnisse aneignen.

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HerStory – fast vergessene Musikerinnen kommen bei Soirée zu ihrem Recht

Eine Hommage an weibliche Musikerinnen präsentierte das Musik Basisfach unter der Leitung von Wolfgang Nägele – und konnte damit anschließen an die beeindruckenden Musikveranstaltungen am Gymnasium, die das Frühjahr bereichert haben.

Eltern und Lehrkräfte hatten sich in der Aula eingefunden, während die weitgehend schwarz gekleideten Akteure noch letzte Absprachen trafen und ihre Plätze in der Aula einnahmen. Die Jungen waren bewusst im Publikum platziert, sollten sie doch eher zurückstehen und die weiblichen Musikerinnen und Darstellerinnen im Mittelpunkt gezeigt werden.

Nachdem zunächst das Lied „Ich stand in dunklen Träumen“ von Clara Schumann, gesungen von Theresa Bulach, erklungen war, konnte das Publikum einer fingierten Talkshow beiwohnen. Drei Schülerinnen verkörperten die fast vergessenen, aber sehr talentierte Künstlerinnen Artemisia Gentileschi, Barbara Strozzi und Clara Schumacher, die sich im Rahmen der Talkshow vorstellten und austauschten. Ihr ganzes Leben lang standen sie im Schatten der Männer und wurden nie so gewürdigt, wie sie dies verdient hätten. Die Soirée sollte hier ein Stück weit Wiedergutmachung leisten und so wurden ausschließlich Stücke weiblicher Musikerinnen präsentiert – und dies auf sehr abwechslungsreiche Art und Weise. Neben den Schülerinnen des Musik Basisfaches, die zum großen Teil als Bläserinnen zum Einsatz kamen, war Sophie Wagner aus Klasse 10 am Klavier zu hören und die Musiklehrerin Theresa Bulach ließ sowohl ihre Stimme erklingen als auch begleitete sie die Schülerinnen mit der Blockflöte. Außerdem begleitete Wolfgang Nägele – wie immer virtuos – auf dem Klavier . Zu hören waren unter anderem von Barbara Strozzi „Surgite, Surgite“ und „La Vendetta“, von Florence Price „Juba Dance“, „Valse Caprice“ von Clara Schumann oder von Fanny Hensel „Mélodie“.

Aber nicht nur die Musik war beeindruckend, auch die vorgetragenen Texte regten zum Nachdenken an. Hier erhoben die Jungen des Basisfachs ihre Stimme und vermittelten, welche untergeordnete Rolle die Frau im 19. Jahrhundert zu spielen hatte. Auch wenn Künstlerinnen eine gewisse Sonderstellung in der öffentlichen Wahrnehmung innehatten, wurde von ihnen bedingungslose Loyalität zu ihrem Ehemann erwartet. Clara Schumacher zum Beispiel konnte ihrer Leidenschaft fürs Klavierspiel nur nachkommen, da sie so zum Familieneinkommen beitrug, das sonst zu knapp gewesen wäre.

Einen beeindruckenden Schluss bildete ein Klangteppich aus Namen (gesprochen von allen Beteiligten) von männlichen Musikern, die alle schon als Schwerpunktthemen für das Abitur eine Rolle gespielt hatten. Und Frauen? Diese wurden bisher zu Null Komma Null Prozent behandelt. Dass dies nicht nachzuvollziehen ist, hatte die musikalische Revue gezeigt und so kam das Publikum in den Genuss, Musikstücke von Musikerinnen zu hören, deren Talente nur im Verborgenen wirken konnten.

Im Anschluss an die Soirée hatten sich Abiturientinnen und Abiturienten noch um einen kleine Sektempfang gekümmert, sodass sich die Zuhörer im Gespräch über die Eindrücke des Abends austauschen konnten. 

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Energieagentur Zollernalb am Gymnasium

Ganz im Sinne der Leitperspektive für nachhaltige Entwicklung durften Achtklässler des Gymnasiums einen besonderen Schultag erleben. Der Team- und Mathematiklehrer Graziano Bruno der Klasse 8b hatte ein Projekt mit der Energieagentur Zollernalb organisiert. Dafür war Frau Linda Nagel an die Schule gekommen, der er hervorragend gelang, den Schülerinnen und Schüler das Thema „Energie“ nahezubringen.

Einen motivierenden Einstieg in die Thematik geschah mit einem Quiz, das ähnlich aufgebaut war wie die bekannte Quiz-Show „Wer wird Millionär“. Eine Million gab es leider nur fiktiv zu gewinnen, aber ein Ansporn, möglichst viele Fragen richtig zu beantworten, war es für die Klasse allemal. Die Fragen beantworteten die Schülerinnen und Schüler im Team und die Antwort wurde direkt im Anschluss nochmal besprochen, sodass die Jugendlichen bereits mit jeder Menge neuen Wissens in die nächste Phase einsteigen konnte.

Denn nun ging es darum, selber aktiv zu werden und anhand kleiner Experimente praktische Erfahrungen zu sammeln. An vier Stationen konnten die Schülerinnen und Schüler neue Erkenntnisse gewinnen. So durften sie messen, wie unterschiedlich der Energiebedarf von LED-Leuchten, Glühbirnen oder Halogenlampen ist. An zwei weiteren Stationen konnten sie mit einer Windkraftanlage bzw. eine Photovoltaikanlage in Kleinformat ausprobieren, wie mit diesen alternativen Energiequellen Energie gewonnen wird. An der letzten Station ging es darum, die unterschiedlichen Lichtquellen mit einem Laserthermometer zu messen und diese zu beurteilen. Parallel dazu wurde der Energieverbrauch der eingeschalteten elektrischen Geräte gemessen.

Die Klasse war den ganzen Vormittag mit großem Eifer und Interesse bei der Sache. Der Projektvormittag hat so mit Sicherheit ein neues Bewusstsein für den Umgang mit Energie geweckt und die Schülerinnen und Schüler mit wertvollen Erkenntnissen ausgestattet, die dazu beitragen sollen, unsere Umwelt zu erhalten.

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Schwungvolles Musical im Museum

„Im Riff geht’s rund“ – so hieß das Musical, das der kleine Chor des Gymnasiums am Mittwochabend in der Stadthalle auf die Bühne brachte. Und der Titel machte seinem Namen alle Ehre. Das halbe Meer schien auf der Bühne zusammenzukommen, um die ca. 400 Zuschauer, die sich in der Stadthalle eingefunden hatten, zu unterhalten.

Zunächst allerdings erschienen keine Fische, sondern ein Meeres“bewohner“ ganz anderer Art, eine Flaschenpost. Diese sei schon ewig im Meer unterwegs und müsste dringend eine Botschaft übermitteln, die sie in ihrem Inneren trug. Singend als Solo klagte Clara Grauer dem Publikum ihr Leid, das für den Moment nicht wirklich gehört wurde. Denn wichtiger für alle anderen war die Casting Show, bei der funkelnde Glitzerinen, bunte Papageienfische, der Kugelfisch und viele weitere schillernde Meerestiere um die Gunst der Jury buhlten. Nicht nur sie, sondern auch die Zerstörer – Hammerhai, Sägefisch und Drückerfisch – oder die Quallen gaben Lieder zum Besten, die vielleicht nicht bei der Jury, dafür bei den Zuschauern sehr gut ankamen.

Nach und nach gerät die Casting Show in den Hintergrund und den Meeresbewohnern wird klar, dass die Flaschenpost, kurz Flapo genannt, etwas Wichtiges mitzuteilen hat. Aber wie kommen sie an die Nachricht? Nachdem die sehr einsilbige gähnende Muräne, gespielt und gesungen von Ella Bosch, nicht wirklich weiterhelfen kann, taucht Doktor Fisch auf und entkorkt Flapo schließlich. Gerade noch rechtzeitig, um die brisante Botschaft zu entschlüsseln: In unmittelbarer Nähe soll zeitnah ein Vulkan ausbrechen, wenn dieser nicht aufgebohrt wird und so seine Energie entladen kann. Plötzlich sind die zuvor geächteten und gar gefangen genommenen Zerstörer doch wieder gefragt: Sie sollen das entsprechende Loch bohren, um das Riff und damit alle Meeresbewohner zu retten. Und nachdem dies gelungen ist, singen alle gemeinsam, von Flapo dem Superhelden, der durch seine Botschaft nicht nur die Rettung herbeigeführt, sondern auch die Gruppe der Meeresbewohner zusammengeschweißt hat. Alle Streitigkeiten, ob zwischen den verschiedenen Gruppen der Fische oder mit den Quallen, sind vergessen und zum Schluss wird sogar noch eine Hochzeit gefeiert.

Musiklehrerin Cornelia Prauser hat mit dem Musical und dem Ensemble von ca. 30 Schülerinnen und Schülern der Klassen 5-7 unter furioser Begleitung von Wolfgang Nägele am Klavier, ein buntes Musikspektakel eingeübt, das sich sehen und vor allem hören lassen konnte. Die Zuschauer bedachten die gelungene Veranstaltung mit viel Applaus und großzügigen Spenden. Auch die Schulleitern Melanie Dreher war voll des Lobes und dankte zum Abschluss allen Akteuren für die tolle Leistung.

Es sangen und spielten: Clara Grauer, Lia Walter, Christianne Gatsonidou, Karla Krüger, Maren Rothhaar, Martha Colagrossi, Lara-Sophie Ehinger, Hanna Schoy, Julia Heymann, Katina Schuler, Jule Schweiger, Pia Selke, Viktoria Pfeiffer, Benner Wenzel, Lisa Maier, Levke Reiber, Anna Selke, Theresa Grauer, Samuel Schäfer, Lia Walter, Ella Bosch, Anna Cipa, Chloe Grauer, Laura Hoffmann, Barbara Boschetti, Sebastian Kohler (auch Trompete).

Das Bühnenbild und die Installation hatten die Kunstlehrer Fabian Welsch und Michel Brenner zusammen mit den Klassen 6d, 9a und 9b entworfen und gestaltet.

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Wieder Teamtage für die Fünftklässler

Fester Bestandteil des Teamcurriculums in Klasse 5 ist ein weiterer Teamtag zu Beginn des zweiten Halbjahres. Jetzt war es wieder so weit, und jede der vier 5. Klassen hatte ihren eigenen Vormittag im Klassenverband zusammen mit den Teamlehrern und der Schulsozialarbeiterin Verena Barth.

Los ging es im Klassenzimmer, wo sich die Schülerinnen und Schüler Gedanken machen sollten, was eine gute Klassengemeinschaft ausmacht. Dafür galt es, ein ABC der Klassengemeinschaft zu erstellen. Auch wenn es zunächst nicht ganz einfach war, für alle Buchstaben etwas zu finden, gelang es schließlich in Gruppen und dann als ganze Klasse ein ABC zu erstellen.

Zur zweiten Stunde übernahm Verena Barth das Ruder. Bei Spielen und Übungen im Klassenzimmer, in der Sporthalle und im Theaterraum wurden die Kinder immer wieder vor Herausforderungen gestellt. Taktik und Geschicklichkeit waren gefragt und natürlich Teamgeist. So erkannten die Fünftklässler immer wieder, dass sie im Team weiterkamen als alleine.

Dass der Teamtag auch den einen oder anderen Konflikt zutage fördern kann, zeigte sich bei kleinen Streitereien, die aber geklärt werden konnten. Ein weiterer Grund, warum der Teamtag seinen festen Platz beibehalten wird.

Im letzten Teil des Vormittags übernahmen wieder die Teamlehrer. Die Schülerinnen und Schüler hatten Gelegenheit, sich zum Teamtag zu äußern und es zeigte sich, dass die Meisten den Tag als gelungen erlebt hatten. Ein gemeinsames Spiel rundete den Vormittag ab.