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Speerwurf hautnah

Das Gymnasium Hechingen begrüßte mit Speerwerfer 
Nick Thumm einen besonderen Gast. Der Deutsche Winterwurfmeister (Saisonbestweite 82,03 m) besuchte die Klassen 5c und 5d und begeisterte mit Einblicken in das Speerwerfen.

 

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Mitreißende Rhythmen in der Aula des Gymnasiums

Wie so oft, wenn die Musikensembles des Gymnasiums zu einem Konzert einladen, war die Aula bis auf den letzten Platz gefüllt. Wer zu spät kam, musste sich mit einem Platz in den hinteren Reihen begnügen oder sogar stehen.

Unter dem Motto „Zwischen Magie und Groove“ präsentierten die Big Band, das Musikprofil der Klassenstufe 8 sowie mehrere Solistinnen und Solisten ein abwechslungsreiches Programm. Den ersten Teil des Abends gestaltete das Musikprofil der achten Klassen unter der Leitung von Wolfgang Nägele, dessen Beiträge ganz im Zeichen der Magie standen. Aufgeführt wurden unter anderem Goethes „Hexen-Einmaleins“ sowie die „Hexenfuge“. Mit viel Schwung und sichtbarer Spielfreude überzeugten die jungen Musikerinnen und Musiker, begleitet von Wolfgang Nägele am Klavier.

Neben dem Gesang bereicherten auch eine kreative Tanzeinlage und ein kurzes szenisches Spiel das Programm. Letzteres griff – passend zum Motto – in einer kompakten Darstellung das Märchen „Hänsel und Gretel“ auf.

Im Anschluss begeisterten die Solistinnen Christianna Gatsonidou und Kamila Kamalova das Publikum mit ihren ausdrucksstarken Stimmen. Begleitet wurden sie von Samuel Dieringer am Klavier sowie von Beatrice Fratila am Schlagzeug.

Nach einer Pause, in der der Förderverein die Gäste mit Brezeln und Getränken versorgte, sorgte die Big Band unter der Leitung von Teresa Lopez-Diaz für den zweiten Höhepunkt des Abends. Mit bekannten Stücken wie „Superstition“ von Stevie Wonder und „Fields of Gold“ von Sting brachten die Musikerinnen und Musiker den Saal zum Klingen. Ganz im Sinne des Mottos entstand ein mitreißender Groove, der das Publikum zum Mitklatschen und Mitwippen animierte.

Den krönenden Abschluss bildete „Skyfall“ von Adele, das von Big Band und Musikprofil gemeinsam präsentiert wurde und dem Konzert einen fulminanten Schlusspunkt verlieh.

Auch Schulleiterin Melanie Dreher zeigte sich beeindruckt und sparte nicht mit Lob. Sie dankte allen Mitwirkenden, insbesondere den Musiklehrkräften, die den Abend vorbereitet und die Schülerinnen und Schüler intensiv begleitet hatten.

Das Konzert machte einmal mehr deutlich, wie erfolgreich und motivierend die musikalische Arbeit am Gymnasium ist. So haben die Abiturientinnen und Abiturienten des Musik-Leistungsfachs ihre fachpraktische Prüfung bereits mit Bravour bestanden und bereiten sich nun auf die schriftlichen Prüfungen vor. Auch der musikalische Nachwuchs steht bereits in den Startlöchern: Für das kommende Musikprofil der Klassenstufe 8 haben sich über 30 Schülerinnen und Schüler angemeldet.

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Lehrerkabarett begeistert Publikum in der Aula

Gut 100 Gäste hatten sich in der Aula des Gymnasiums eingefunden, um sich vom Kabarett „Die Lehrer“ einen unterhaltsamen Abend bereiten zu lassen. Ulrich Munz und Martin Ruppenthal präsentierten ihr Programm „Querschläger“ und stellten dabei eindrucksvoll ihr schauspielerisches Talent unter Beweis. In verschiedenen Rollen schlüpften sie etwa in die Figur eines Vaters, der beim Elternsprechtag erscheint, eines Kollegen, der wegen Burnout beim Psychologen sitzt, oder eines Lehrers während einer Gesamtlehrerkonferenz.

Musikalisch begleitet wurde das Programm von Simon Föhr am Flügel, der nicht nur für die passende musikalische Untermalung sorgte, sondern auch mit dem einen oder anderen Zwischenruf zum Gelingen des Abends beitrug.

Die beiden Kabarettisten, gekleidet in auffällige grüne Anzüge – finanziert von Frau Schopper – traten als Rekruten auf, die Quereinsteiger für den Lehrerberuf suchen. Der Bus, so ihre Geschichte, warte bereits und nach dem Programm werde sich entscheiden, wer gleich mitfahren dürfe – etwa nach Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg oder Tübingen.

Doch eine solche Entscheidung sollte wohlüberlegt sein. Deshalb führten die beiden zahlreiche Szenen aus dem Schulalltag vor, die dem Publikum immer wieder lautstarke Lacher entlockten. Ob sie Lehrer aufs Korn nahmen, die bei jeder Veränderung sofort „Bedenken“ oder „Bauchweh“ anmelden, oder einen Pädagogen darstellten, der in unnachahmlicher Weise am Verlust seiner geliebte analoge Tafel litt und nun mit Whiteboard und Tablet arbeiten soll – die Figuren waren bewusst überzeichnet und doch stets mit einem Funken Wahrheit versehen, was den besonderen Humor der Darbietung ausmachte.

Zwischendurch wurde immer wieder gemeinsam gesungen, und das Publikum wurde mit dem Slogan „Werd’ Lehrer“ konfrontiert. Allerdings – so die augenzwinkernde Botschaft – nur mit vollem Deputat, denn nur dann gebe es auch ein volles Gehalt. Wer sein Deputat reduziere, arbeite zwar weiterhin voll, bekomme aber eben nicht das volle Gehalt.

In der Pause sorgten Abiturientinnen mit Getränken und Brezeln für das leibliche Wohl der Gäste. Am Ende des Abends gab es lang anhaltenden Applaus für die beiden Schauspieler und ihren Pianisten, die das Publikum erst nach einer Zugabe von der Bühne ließ.

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Landtagspräsidentin Aras zu Besuch am Gymnasium

Rund 25 bis 30 Schulen besucht die Landtagspräsidentin Muhterem Aras jährlich. Auf Initiative des Gemeinschaftskundelehrers Joachim Schulz kam auch das Gymnasium Hechingen in den Genuss eines Besuchs, an dem die Klassen 10 sowie das Leistungsfach Gemeinschaftskunde teilnehmen durften.

Zu Beginn begrüßten die Schulleiterin Melanie Dreher sowie die Schülersprecherinnen Kamila Kamolova und Sofie Wolf die Landtagspräsidentin ebenso wie den Bürgermeister Philipp Hahn und die Landtagsabgeordnete Cindy Holmberg.

Sehr offen und schülernah berichtete Frau Aras von ihren Erfahrungen als Gastarbeiterkind, das im Alter von zwölf Jahren nach Deutschland kam. Besonders prägend sei für sie die hier herrschende Religionsfreiheit gewesen: Dass sie offen darüber sprechen konnte, Kurdin zu sein und dem alevitischen Glauben anzugehören, habe sie als eine Art Aha-Erlebnis empfunden. Seit zehn Jahren ist sie Landtagspräsidentin. Ein zentrales Anliegen ist es für sie, sich für die Demokratie und gegen Rassismus einzusetzen – auch wenn dies bedeutet, unter Polizeischutz zu stehen.

In ihrem Vortrag knüpfte sie an die Worte von Melanie Dreher an, die in ihrer Begrüßung ein Zitat von Angela Merkel aufgegriffen hatte: „Demokratie lebt vom Mitmachen.“ Auch Frau Aras betonte, dass es keine Selbstverständlichkeit, sondern ein Privileg sei, in einer Demokratie zu leben. Jede und jeder könne und solle dazu beitragen. Demokratien, so führte sie aus, zerbrächen häufig dann, wenn sich nicht genügend Menschen aktiv für sie einsetzten. Deshalb lohne es sich immer, für die Demokratie einzustehen.

Im Anschluss an ihren Vortrag beantwortete Frau Aras die Fragen der Schülerinnen und Schüler offen und authentisch. Ihre Antworten waren ausführlich und stets adressatengerecht. So fragte ein Schüler beispielsweise, ob soziale Medien der Politik eher geschadet oder genutzt hätten. Frau Aras antwortete differenziert und rief dazu auf, Informationen und Meinungen kritisch zu hinterfragen, anstatt sie ungeprüft zu übernehmen.

Nachdem sie berichtet hatte, dass sie regelmäßig mit Hasskommentaren konfrontiert werde und selbst Rassismus erfahre, stellte ein Schüler die Frage, warum sie sich dies überhaupt antue. Ihre klare Antwort lautete: „Jetzt erst recht.“ Man dürfe nicht nachgeben oder sich abschrecken lassen. Sie habe Möglichkeiten, sich zur Wehr zu setzen, und wolle keinesfalls klein beigeben. Grundlage ihres politischen Handelns sei stets das Grundgesetz. Es bilde die entscheidende Basis für den politischen Austausch – unabhängig von Parteizugehörigkeiten. Dabei seien ein respektvoller Umgang und ein vertrauensvolles Miteinander von zentraler Bedeutung, die bereits im Kleinen beginnen.

Die Schülerinnen und Schüler verfolgten die Veranstaltung aufmerksam und zeigten großes Interesse. So konnte ein weiterer wichtiger Beitrag zur Demokratiebildung am Gymnasium geleistet werden.

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Von Wahl-O-Mat bis Deutschlandradio: Hechinger Schüler mitten im Wahlkampf

Hechingen. Kurz bevor die Baden-Württemberger am Sonntag offiziell zur Wahlurne schritten, durften die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Hechingen schon einmal den Ernstfall proben. Im Rahmen der Juniorwahl zur Landtagswahl simulierten die Klassenstufen 8 bis 12 den demokratischen Prozess. 

Durchgeführt wurde das Projekt über die Politiklehrerinnen und Politiklehrer im Gemeinschaftskundeunterricht, wo die Landtagswahl in den vergangenen Wochen intensiv vorbereitet und besprochen wurde. Neben der Analyse von Wahlprogrammen kam dabei beispielsweise auch der Wahl-O-Mat zum Einsatz, der den Jugendlichen half, die Positionen der Parteien mit den eigenen Ansichten abzugleichen. „Es ist wichtig, dass die Schüler verstehen, dass ihre Stimme zählt und wie das politische System funktioniert“, so Joachim Schulz, der Organisator der Juniorwahl.

Die Auszählung der Stimmen ergab ein klares Bild: Die CDU wurde mit 31,6 Prozent der Stimmen klarer Schulsieger. Die AfD folgte mit 15,5 Prozent auf dem zweiten Platz. Dahinter lieferten sich Grüne, SPD und Die Linke mit jeweils 10,8 Prozent ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die FDP kam auf 5,2 Prozent. Alle anderen Parteien wären an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert.

Die Juniorwahl ermöglicht es Jugendlichen, den Akt der Stimmabgabe praktisch zu erleben und so Ängste vor Fehlern oder Unwissenheit am eigentlichen Wahltag abzubauen. Durch die intensive Vorbereitung im Unterricht wird politisches Interesse geweckt und ein Bewusstsein dafür geschaffen, dass die eigene Stimme ein wichtiges Werkzeug zur Meinungsäußerung in der Demokratie ist. Nicht zuletzt fördert das Projekt die Diskussionskultur untereinander, da die Schüler lernen, sich eine fundierte Meinung zu bilden und diese gegenüber anderen zu vertreten.

Eine besondere Note erhielt das Projekt in einem Politikkurs der Klassenstufe 11. Dort war das Deutschlandradio zu Gast. Landeskorrespondent Moritz Fehrle wollte es genau wissen und fragte nach: Was bewegt die Jungwählerinnen und Jungwähler? Viele der 16- und 17-Jährigen, die am Sonntag erstmals offiziell ihre Stimme abgeben dürften, zeigten sich in den Gesprächen erstaunlich gut informiert. Die Themenpalette reichte von Bildungspolitik über Klimaschutz bis hin zur wirtschaftlichen Zukunft des Landes.

Das Gymnasium Hechingen beteiligt sich bereits zum wiederholten Male an der Juniorwahl und sieht sich in seinem Engagement bestätigt: Demokratiebildung sei keine einmalige Veranstaltung, sondern ein kontinuierlicher Prozess.

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Kontakt mit der Welt der Robotik

Am Gymnasium Hechingen wurde in den vergangenen Tagen nicht nur gebüffelt, sondern auch getüftelt und programmiert. Im Rahmen einer Kooperation mit der Hochschule Albstadt-Sigmaringen fand ein Workshop statt, der bei den Schülerinnen und Schülern der achten und neunten Klasse für leuchtende Augen sorgte.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Joachim Gerlach und einem Team der Hochschule konnten neun Teilnehmer in die Welt der Robotik eintauchen. Die Aufgabe: Mit Hilfe von „Lego Mindstorms“ sollten kleine Fahrzeuge so konstruiert und programmiert werden, sodass sie selbstständig einer schwarzen Linie folgen.

Was zunächst nach einem einfachen Spiel klingt, entpuppte sich als anspruchsvolle Herausforderung. Es galt, die richtige Sensorik zu verbauen und den Code so zu schreiben, dass der Roboter präzise reagiert. Die Jugendlichen waren mit Feuereifer bei der Sache. „Die Schüler waren hochmotiviert und wollten gar nicht mehr aufhören. Der Spaß an der Technik war wirklich mit Händen zu greifen“, berichtete Organisator Joachim Schulz, der das Projekt am Gymnasium betreute.

Dass Technik begeistern kann, zeigte sich vor allem in den Gesichtern der Teilnehmer, die immer wieder neue Lösungsansätze testeten und ihre Fahrzeuge optimierten. Für viele war es der erste echte Kontakt mit Programmierung – und sicherlich nicht der letzte.

Denn das Projekt soll Fortsetzung finden. Aufgrund des großen Erfolgs ist geplant, die Zusammenarbeit zwischen dem Gymnasium Hechingen und der Hochschule Albstadt-Sigmaringen auch im nächsten Schuljahr weiterzuführen. Dann vielleicht mit neuen, noch kniffligeren Aufgaben für die Nachwuchsingenieure.

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Generalprobe für die Abiturprüfung im Fach Musik

Wer am 9. Februar zum Vorspiel der Abiturientinnen und Abiturienten in die Aula des Gymnasiums gekommen war, wurde mit einem anspruchsvollen und abwechslungsreichen Programm belohnt. Das Leistungsfach Musik präsentierte einen Teil seines Repertoires für die bevorstehende fachpraktische Abiturprüfung und gab damit einen eindrucksvollen Vorgeschmack auf die Prüfungstage am 23. und 24. Februar.

In der fachpraktischen Prüfung müssen die Schülerinnen und Schüler jeweils 15 Minuten vorspielen. Das Programm setzt sich aus einem Wahl- und einem Pflichtteil zusammen und verlangt den jungen Musikerinnen und Musikern sowohl technische Sicherheit als auch musikalische Ausdruckskraft ab. Die fachpraktische Prüfung macht dabei 50 Prozent der Gesamtnote im Abitur aus; die andere Hälfte entfällt auf die schriftliche Prüfung im April.

In der Aula erklangen die Instrumente Klavier, Saxophon, Trompete, Oboe und Querflöte. Präsentiert wurden unter anderem Werke von Frédéric Chopin, Friedrich Burgmüller, Claude Debussy und Johann Sebastian Bach. Die Stücke wurden sehr gut vorbereitet und mit viel Ausdruck zum Besten gegeben. Unterschiedliche Epochen und Stilrichtungen sorgten für ein vielseitiges Konzerterlebnis.

Die Schülerinnen und Schüler freuten sich über die Gelegenheit, ihr Programm bereits vor einem interessierten Publikum darbieten zu können und so wertvolle Bühnenerfahrung für die Prüfung zu sammeln. Auch die Zuhörerinnen und Zuhörer zeigten sich beeindruckt von dem hohen Niveau der Darbietungen. Einhellige Meinung am Ende des Abends: Diese Generalprobe lässt sowohl für die Abiturientinnen und Abiturienten als auch für ihren Musiklehrer Philip Kirsch auf sehr gute Ergebnisse hoffen.

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Startschuss in die närrische Zeit

Mit dem traditionellen Unterstufenball hat das Gymnasium Hechingen die heiße Phase der Fasnetzeit eingeläutet. Am Mittwochabend feierten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 8 ausgelassen im Nebengebäude der Schule. Auch Viertklässler der umliegenden Grundschulen waren eingeladen und freuten sich ein bisschen Fasnetluft am Gymnasium schnuppern zu dürfen.

Von 18 bis 22 Uhr herrschte ausgelassene Stimmung auf der Tanzfläche, wo sich die jungen Partygänger zu ihrer zuvor selbst gewählten Musik austoben konnten. Ein besonderes Highlight war das vom Aktivteam Party organisierte Schwarzlicht. So konnte die Verkleidung nach dem Motto „Neon“ besonders gut zur Geltung kommen. Neben Musik, Tanz und einem schwungvollen Auftritt der Cheerleader war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt: Die 12er verkauften unter anderem Hot Dogs und Getränke, um ihre Abikasse zu füllen.

Doch der Unterstufenball war nur der Anfang: Für die ganze Schulgemeinschaft stand vor dem Start in die wohlverdienten Fasnetsferien am „Schmotzigen“ wie immer närrisches Treiben auf dem Programm. Organisiert wurde die Veranstaltung von der SMV in Zusammenarbeit mit der stellvertretenden Schulleiterin Uta Schoder und dem Technikteam unter der Leitung des Musiklehrers Philip Kirsch. Wie jedes Jahr erschienen zahlreiche Schülerinnen und Schüler sowie viele Lehrkräfte schon am Morgen verkleidet zum Unterricht und zeigten dabei viel Kreativität. 

Im Laufe der dritten Stunde war es endlich so weit und die Klänge der schulinternen Monsterband, bestehend aus Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern, waren mit lautstarker Musik in den Fluren zu hören. Nachdem damit alle Klassen befreit waren, konnte in der Pausenhalle das bunte Programm offiziell eröffnet werden Mehrere Tänze und die Darbietung der Cheerleader mit energiegeladenen Choreografien begeisterten das Publikum. Auch das Leistungsfach Sport der Klassenstufen 11 und 12 trugen mit ihrem kreativen Malle-Auftritt zur Unterhaltung bei und präsentierten waghalsige Hebefiguren. Den Kostümwettbewerb konnte Frau Jennifer Kienlein als Eiskönigin für sich entscheiden. Ein weiteres Highlight war auch dieses Jahr der Lehrertanz, der von der Gruppe zu „Zusammen“ von den Fantastischen Vier dargeboten und mit großem Applaus belohnt wurde.

Bevor die Schülerinnen und Schüler endgültig von den Hechinger Fasnetsvereinen befreit wurden, sorgten die Guggenmusiker der Hudelgai Bätscher und Zollernhexen für den krönenden Abschluss. Mit ihren bunten Kostümen und mitreißenden Rhythmen brachten sie noch einmal richtig Stimmung ins Schulhaus. Es wurde geschunkelt, gesungen und gelacht, bevor sich die Schülerschaft gegen Mittag beschwingt auf den Heimweg machte – voller Vorfreude auf die anstehenden Fasnetsferien, die dieses Jahr allerdings nur bis einschließlich Aschermittwoch dauern werden. 

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Erster Platz beim Regionalfinale von Jugend debattiert

Ein aufregender Abend stand für die Debattiergemeinschaft des Gymnasiums in der vergangenen Woche am Friedrich-List-Gymnasium Reutlingen bevor: Susanna Rager (Klasse 9d) hatte sich für das Finale des Regionalwettbewerbs von Jugend debattiert qualifiziert.

Gut vorbereitet reiste sie gemeinsam mit der Schulkoordinatorin Christine Seeh und drei Mitschülern an – zwei von ihnen waren als Juroren im Einsatz. Debattiert wurde die Frage, ob Künstliche Intelligenz als Hilfsmittel in Klausuren der Oberstufe zugelassen werden sollte. Susanna vertrat die Pro-Seite. Zusammen mit ihrer Mitstreiterin Kinga Zeilinski vom Kepler-Gymnasium Reutlingen verdeutlichte sie dem Publikum die Vorteile einer unterstützenden Nutzung von KI. Es gehe nicht darum, Aufgaben vollständig von einer KI erledigen zu lassen, sondern sie gezielt einzusetzen – nämlich zur grammatikalischen und stilistischen Überarbeitung von Texten oder zur Korrektur von Rechtschreibfehlern.

Die Contra-Seite, vertreten durch die Haigerlocher Gymnasiasten Nora Schäfer und Ben Harrer, argumentierte hingegen, dass in Klausuren die Eigenleistung im Vordergrund stehen müsse und diese durch den Einsatz von KI nicht mehr eindeutig gewährleistet sei. Die Pro-Seite betonte dagegen, ein moderater und reflektierter Einsatz von KI sei zukunftsweisend und inzwischen nahezu unerlässlich – auch im schulischen Kontext.

Wie überzeugend Susanna und Kinga ihre Position darlegten, zeigte sich nicht zuletzt in der Publikumsabstimmung: Nach der Debatte sprach sich eine deutliche Mehrheit für den Einsatz von KI aus.

Die Debatte der Oberstufe („Soll eine Kontaktgebühr beim Arztbesuch erhoben werden?“) musste leider ohne Hechinger Beteiligung stattfinden. Felix Heine hatte die Qualifikation mit einem fünften Platz nur knapp verpasst.

Umso größer war die Freude bei der Bekanntgabe der Platzierungen in der Mittelstufe. Bereits im Jury-Feedback hatte sich eine sehr gute Bewertung angedeutet. Besonders gelobt wurden Susannas ruhige und souveräne Art sowie ihre ausgezeichnete Ausdrucksfähigkeit. Insgesamt überzeugte sie auf ganzer Linie und belegte verdient den ersten Platz. Damit darf sie Anfang März gemeinsam mit der Zweitplatzierten Nora Schäfer an einem zweitägigen Rhetorikseminar auf der Burg Liebenzell teilnehmen und hat sich zudem für die Landesqualifikation in Stuttgart qualifiziert.

Direkt vor den Osterferien heißt es am 27. März in Stuttgart erneut „Jugend debattiert“. Dann treten die Besten aller Regionalverbünde bei der Landesqualifikation gegeneinander an. Schon jetzt drückt das Gymnasium fest die Daumen, dass es vielleicht sogar für das Landesfinale reicht.

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Teamtage stärken den Zusammenhalt der Fünftklässler

Kürzlich fanden am Gymnasium Hechingen die diesjährigen Teamtage für alle fünften Klassen statt. Ein ganzer Vormittag stand dabei im Zeichen von Zusammenarbeit, Bewegung und Gemeinschaft. Organisiert und durchgeführt wurden die Teamtage von Schulsozialarbeiterin Verena Barth vom Haus Nazareth sowie DH-Student Tobias Strauß, unterstützt von den jeweiligen Lehrerteams der einzelnen Klassen.

Insgesamt vier Klassen nahmen an den Teamtagen teil und verbrachten im Klassenverband einen abwechslungsreichen Vormittag mit spannenden Aufgaben im Klassenzimmer und in der Sporthalle. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten sowohl in Kleingruppen als auch in der gesamten Klassengemeinschaft zusammen und sammelten dabei wertvolle Erfahrungen im gemeinsamen Handeln.

Schnell wurde deutlich, dass Teamarbeit nicht immer einfach ist: Unterschiedliche Ideen und Lösungsansätze mussten diskutiert und aufeinander abgestimmt werden. Besonders anschaulich zeigte sich dies beim Bau einer Brücke aus Kaplasteinen. Hier gab es zahlreiche kreative Vorschläge zur Konstruktion – doch nur wer sich im Team auf eine gemeinsame Bauweise einigte, konnte die Aufgabe erfolgreich bewältigen.

Ziel der Teamtage war es, den Klassenzusammenhalt zu stärken und wichtige soziale Kompetenzen wie Kooperationsfähigkeit, Konzentration und aktives Zuhören zu fördern. Durch vielfältige Bewegungs- und Teamübungen wurden diese Fähigkeiten spielerisch trainiert. Die Kinder lernten, gemeinsam Lösungen zu finden, Absprachen zu treffen, aufmerksam zuzuhören und sich gegenseitig zu unterstützen – und das alles mit viel Freude und Engagement.

Am Ende des Vormittags waren sich alle Beteiligten einig: Die Teamtage waren ein voller Erfolg. Viele Schülerinnen und Schüler fragten bereits neugierig nach einer Wiederholung. Teamtage sind ein fester Bestandteil des Schulalltags am Gymnasium und so zeigte die Veranstaltung zeigte wieder einmal, wie wichtig gemeinsame Erlebnisse für den Aufbau einer starken und vertrauensvollen Klassengemeinschaft sind.