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Außerunterrichtliche Veranstaltungen NWT

Dem Schulalltag im Weltraum entfliehen

Zwei Tage lang gastierte der Weltraum in der Aula des Gymnasiums Hechingen: Ein Pop-up-Planetarium bot Schülerinnen und Schülern verschiedener Klassenstufen ein unvergessliches Lernerlebnis. Früh am Dienstagmorgen reiste Herr Philipp Holz, fachkundiger Mitarbeiter des Schulplanetariums an, um das mobile Planetarium in der Aula aufzubauen – und verwandelte Teil des Raumes in eine faszinierende Kuppel, unter der sich der Sternenhimmel zum Greifen nah anfühlte.

Hervorragend organisiert wurde das besondere Projekt von der NWT-Lehrerin Lisa Pfeuffer. Dank ihrer Planung konnten an beiden Tagen zahlreiche Klassen in Begleitung ihrer Lehrkräfte in den Genuss dieses außergewöhnlichen Weltraumerlebnisses kommen.

Auf Isomatten liegend bestaunten die Schülerinnen und Schüler den über ihnen errichteten Sternenhimmel und lauschten den sachkundigen Erklärungen von Herrn Holz aufmerksam. Altersgerecht, anschaulich und sehr kompetent erhielten die Klassenstufen 5 bis 11 spannende Einblicke in die Welt der Planeten und Sterne. Im Mittelpunkt stand dabei das Erforschen und Verstehen astronomischer Zusammenhänge und Phänomene unseres Weltalls.

Die interaktive Lerneinheit führte die Lernenden auf eine Reise durch das Sonnensystem. Dabei lernten sie unter anderem, sich am Sternenhimmel zu orientieren, Sternbilder zu erkennen und mehr über die Beschaffenheit verschiedener Planeten zu erfahren. Ein besonderes Highlight war der virtuelle Flug zur Internationalen Raumstation ISS: Von dort aus konnten die Schülerinnen und Schüler die Erde – den einzigen fruchtbaren Planeten unseres Sonnensystems, der Leben ermöglicht – aus der Perspektive des Alls betrachten. Zusätzlich bekamen sie einen spannenden Einblick in den Alltag auf der ISS, etwa in die Herausforderungen der Schwerelosigkeit oder das Schlafen im Weltall.

So bot das Schulplanetarium nicht nur eine willkommene Abwechslung vom Schulalltag, sondern vor allem eine beeindruckende, nachhaltige Möglichkeit, Astronomie lebendig und greifbar zu erleben und Inhalte aus dem Unterricht zu vertiefen. 

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Außerunterrichtliche Veranstaltungen Deutsch Jugend debattiert Startseite Wettbewerb

Schulwettbewerb „Jugend debattiert“

Spannende Wortgefechte und knappe Entscheidungen

Insgesamt 16 Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 8 bis 10 nahmen am diesjährigen Schulwettbewerb Jugend debattiert teil und stellten sie ihr rhetorisches Können unter Beweis. In mehreren Debattenrunden traten sie gegeneinander an, wobei jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer zweimal debattieren musste und die eigenen Argumente vor der Gegenseite verteidigte.

Gut vorbereitet gingen alle Debattierenden an den Start, denn das Ziel war klar: Nur vier von ihnen – zwei aus der Mittelstufe und zwei aus der Oberstufe – dürfen das Gymnasium im Regionalwettbewerb vertreten.

Diskutiert wurden zwei aktuelle und kontroverse Fragestellungen. In der Debatte zur Frage, ob für das Fahren von E-Scootern eine Führerscheinpflicht gelten soll, argumentierte die Pro-Seite mit der hohen Zahl an Unfällen, die durch bessere Kenntnis der Verkehrsregeln vermeidbar wären. Die Contra-Seite entgegnete, dass dann konsequenterweise auch ein Fahrradführerschein Pflicht sein müsste und dass sich nicht alle Jugendlichen die Kosten für einen Führerschein leisten könnten.

Ein weiteres Thema war die Frage, ob schriftliche Abschlussprüfungen künftig am Computer geschrieben werden sollen. Befürworter betonten die bessere Lesbarkeit der Texte und damit größere Chancengleichheit. Kritiker warnten hingegen vor technischen Problemen sowie vor hohen Kosten, die entweder von den Familien oder vom Staat getragen werden müssten.

Bewertet wurden die Debatten von einer dreiköpfigen Jury, bestehend aus Deutschlehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern. Maßgebliche Kriterien waren Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsbereitschaft und Überzeugungskraft.

In der Mittelstufe setzten sich Susanna Rager (1. Platz), Lia Walter (2. Platz), Emilia Walz (3. Platz) und Valentin Amann (4. Platz) durch. In der Oberstufe war es besonders spannend: Die vier Teilnehmenden lagen nur wenige Punkte auseinander, sodass die Enttäuschung bei den Mädchen groß war. Felix Heine (1. Platz) und Adrian Breuer (2. Platz) qualifizierten sich für den Regionalwettbewerb in Reutlingen. Sina Planche (4. Platz) und Emma Simmendinger (3. Platz) werden die beiden jedoch sicher bei der Vorbereitung unterstützen, damit das Gymnasium bestmöglich vertreten ist.

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Außerunterrichtliche Veranstaltungen Geschichte Kooperation Startseite

Holocaustgedenktag – Was hat das mit mir zu tun?

Was hat das mit mir zu tun?

Geschichtsunterricht unmittelbar erfahrbar zu machen – das gelang dem Geschichtslehrer Dieter Grupp mit einem Vortrag in der Alten Synagoge. Anlass war der 81. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch sowjetische Truppen am 27. Januar 1945. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 des Gymnasiums Hechingen hatten die Gelegenheit, diese Veranstaltung zu besuchen und sich an einem historischen Ort mit der Bedeutung des Holocaustgedenktags auseinanderzusetzen – sowohl für unsere Gegenwart als auch ganz konkret für Jugendliche in Hechingen.

Um das Thema anschaulich und lebensnah zu vermitteln, griff Grupp auf das bereits vor 2020 abgeschlossene Projekt „Pieces of Memory“ zurück. In diesem Projekt erarbeiteten Jugendliche aus Deutschland und Israel zahlreiche Biografien jüdischer Kinder und Jugendlicher. Drei dieser Lebensgeschichten stellte Grupp besonders in den Mittelpunkt: Ruth Solomon, Manfred Bernheim und Martin Eppstein. Alle drei wurden um 1920 geboren und wuchsen in Hechingen in jüdischen Familien auf. Als die Nationalsozialisten die Macht übernahmen, waren sie zwölf bzw. dreizehn Jahre alt – und erlebten als Jugendliche, was Ausgrenzung und Entrechtung auch in einer Kleinstadt bedeuten können.

Aufgrund ihres jüdischen Glaubens mussten sie ihre Schulen vorzeitig verlassen. Berufliche Wege, die sie eigentlich einschlagen wollten, blieben ihnen verwehrt. Mit 18 Jahren verließen sie Deutschland – ohne ihre Eltern. Zwar überlebten alle drei, doch sie verloren einen Großteil ihrer Familien: Eltern, die sie nach der Emigration nie wiedersahen, sowie viele Geschwister wurden Opfer des NS-Terrors und starben in Konzentrationslagern in Polen und Lettland. 1986 kehrten Ruth Solomon, Martin Eppstein und Manfred Bernheim anlässlich der Einweihung der restaurierten Synagoge nach Hechingen zurück. Sie verstarben erst im hohen Alter, zuletzt Ruth Solomon im Jahr 2019.

Grupp war es dabei wichtig, den Blick nicht ausschließlich auf den millionenfachen Mord in den Lagern zu richten, sondern auch auf die Anfänge der Verfolgung. Diese begannen nicht „irgendwo weit weg“, sondern direkt vor der Haustür – in der Hechinger Stadtgesellschaft, im Schulalltag und im täglichen Miteinander. Martin, Manfred und Ruth verloren ihre Freunde, ihre Familien ihre wirtschaftliche Existenz – und schließlich viele Angehörige ihr Leben.

Die Frage nach der Verbindung zwischen uns heute und diesen Geschichten beantwortete Grupp mit einem eindrücklichen Gedanken: Wir teilen dieselbe Lebenswelt – nur rund 90 Jahre später. Besonders greifbar wurde dies anhand eines Fotos am Zellerhorn: ein Motiv, das viele aus eigener Erfahrung kennen. Darauf posieren Ruth Solomon, Martin Eppstein und Manfred Bernheim vor der Zollernburg – ein Bild, das Vergangenheit und Gegenwart auf bewegende Weise miteinander verbindet.

Der Vortrag über eine deutsche Geschichte, die nur scheinbar weit entfernt ist, beeindruckte die Schülerinnen und Schüler sichtlich. Er leistete einen wichtigen Beitrag zur Erinnerung an die Verbrechen der NS-Zeit – und zur Aufklärung darüber, wie schnell Ausgrenzung beginnen kann, auch mitten in der eigenen Umgebung.

(Das erwähnte Foto findet man hier:

:https://www.piecesofmemory.com/de/biographies/manef-biran/page-7

Copyright bei der Alten Synagoge (so wie angegeben zitieren und mit Verweis auf die Website, dann darfs es abgedruckt werden)

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Außerunterrichtliche Veranstaltungen Kooperation Mathematik Startseite

CAMMP Day: Mathematik zum Anfassen

55 Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 des Gymnasiums Hechingen erlebten einen spannenden CAMMP Day. Im Mittelpunkt des Projekttages stand die mathematische Modellierung: Die Jugendlichen setzten sich mit realitätsnahen Fragestellungen auseinander, lernten verschiedene Codierungen kennen und probierten diese aktiv aus.

Das Schüler*innenlabor CAMMP (Computational And Mathematical Modeling Program) der Universität Stuttgart bietet solche Workshops als Teil eines bundesweiten Programms an, bei dem Schülerinnen und Schüler reale Probleme mit mathematischen Methoden und Computereinsatz lösen können. Ziel von CAMMP ist es, die Bedeutung von Mathematik und Simulationswissenschaften für Gesellschaft, Technik und Forschung erlebbar zu machen und jungen Menschen einen Einblick in wissenschaftliches Denken und mögliche MINT-Berufe zu geben. “Es freut uns sehr, dass wir den Workshop auch zu uns nach Hechingen holen konnten.”, so Mathelehrerin Birgit Leibold, die den Projekttag organisiert hatte.

Betreut wurde der Projekttag von Professor Stamm und Alicia Heck, unterstützt von vier engagierten Mathestudenten. Gemeinsam zeigten sie den Teilnehmenden, wie vielseitig Mathematik ist und wie sie eingesetzt werden kann, um Probleme aus dem Alltag oder der Forschung zu durchdringen. Der CAMMP Day bot nicht nur neue fachliche Einblicke, sondern weckte bei vielen Schülerinnen und Schülern auch Begeisterung für mathematische Fragestellungen.

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Aktivteam Weihnachtsmarkt Aktivteams Außerunterrichtliche Veranstaltungen Startseite

Gymnasium Hechingen spendet Erlöse des Weihnachtsmarkts

Der diesjährige Weihnachtsmarkt des Gymnasiums Hechingen war nicht nur ein Erfolg für die Klassenkassen, sondern auch ein Zeichen der Solidarität. Viele Klassen erklärten sich bereit, einen Teil ihrer Einnahmen zu spenden und damit über den schulischen Rahmen hinaus Gutes zu tun.

Traditionsgemäß ging die Spende an ein Kinderhaus in Rumänien, zu dem das Gymnasium Hechingen über eine ehemalige Kollegin seit vielen Jahren persönlichen Kontakt pflegt. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass die Unterstützung dort ankommt, wo sie dringend benötigt wird.

Insgesamt konnten 1.233,00 Euro gespendet werden. Für die Kinder sowie die Betreiber der Einrichtung bedeutet dieser Betrag eine große Hilfe und sorgte vor Ort für Freude und Dankbarkeit.

Ein besonderer Dank gilt dem Aktivteam Weihnachtsmarkt. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 unterstützten tatkräftig die Organisation des Marktes und trugen so maßgeblich zu dessen Gelingen bei. Begleitet und unterstützt wurden sie dabei von Philip Kirsch und Uta Schoder.

Das Gymnasium Hechingen bedankt sich herzlich bei allen Unterstützern und Spendern, die diese Aktion möglich gemacht haben.

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AG Angebote Außerunterrichtliche Veranstaltungen Chor Musik Musikprofil Startseite+ Theater

Musical „Das Wilde Pack“ begeistert in der Stadthalle Hechingen

Ein tierisch gutes Musical präsentierte der kleine Chor des Gymnasiums unter der Leitung von Cornelia Prauser in der Stadthalle von Hechingen. Knapp 50 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 7 zeigten dabei eindrucksvoll ihr Können auf der Bühne und sorgten für einen rundum gelungenen Abend. Denn nicht nur gesanglich wusste das Ensemble zu überzeugen. Auch schauspielerisch konnte sich die Truppe sehen lassen. Für die szenische Umsetzung des Musicals „Das Wilde Pack“ war erstmals Katharina Rath, ebenfalls Lehrerin am Gymnasium, verantwortlich.

Das Musical entführte die Zuschauerinnen und Zuschauer in die Welt der Tiere. Im Mittelpunkt der Handlung steht die Wölfin Hamira, gespielt von Jule Stehle, die nach dem Willen der Zoodirektorin (Ayla Biewald) sterben soll, um aus ihrem Fell einen Mantel für das Fräulein Tochter (Ksenia Zanfiroua) anzufertigen. Doch die Zoodirektorin hat die Rechnung ohne Barnaya gemacht: Die Gorilladame, dargestellt von Mila Schischmanjan, ergreift mutig die Initiative. Sie macht Hamira Mut, aus dem Käfig auszubrechen, und hilft ihr, die Zoodirektorin zu überlisten.

Barnayas Rat, in der Stadt das sogenannte Wilde Pack – ein Rudel verschiedenster Tiere – aufzusuchen, erweist sich zunächst als wenig hilfreich. Hamira wird dort alles andere als freundlich empfangen. Als sich jedoch herausstellt, dass nun Barnaya zu einem Mantel verarbeitet werden soll, steht das Wilde Pack geschlossen zusammen. Gemeinsam gelingt es, die Zootiere zu retten. Am Ende erkennen alle, dass die Rettung nur möglich war, weil jede und jeder seine persönlichen Stärken eingebracht hat.

Das muntere Treiben auf der Bühne und der Gesang wurden mit viel Schwung von Philip Kirsch am Klavier begleitet. Neben den gelungenen Sologesängen, insbesondere der beiden Hauptfiguren Hamira und Barnaya, ließ immer wieder der gesamte Chor seine Stimme erklingen. Eine den Text unterstützende Choreografie rundete die Darbietung ab.

Es war ein erfolgreicher Abend für alle Beteiligten – für die jungen Akteurinnen und Akteure, die engagierten Lehrkräfte und das begeisterte Publikum. Dies unterstrich auch Melanie Dreher, die vor einer Zugabe das Schlusswort sprach. Sie zeigte sich beeindruckt von der tollen Leistung der Schülerinnen und Schüler und dankte den Lehrkräften herzlich für ihr großes Engagement.

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Klasse 10c erlebt EU-Politik hautnah

Einen besonderen Einblick in die Arbeit der Europäischen Union erhielt die Klasse 10c des Gymnasiums Hechingen bei einem Besuch im Europäischen Parlament in Straßburg. Im Rahmen der Veranstaltung Euroscola Regional konnten die Schülerinnen und Schüler für einen Tag selbst in die Rolle von Europaabgeordneten schlüpfen und europäische Politik unmittelbar erleben.

Euroscola ist ein Programm des Europäischen Parlaments, das Jugendlichen aus allen Mitgliedstaaten politische Entscheidungsprozesse näherbringt. Die Regionalausgabe richtet sich speziell an Schulklassen aus Baden-Württemberg und dem Elsass und ermöglicht einen intensiven Workshop-Tag im Straßburger Parlamentsgebäude – mit kurzen Anfahrtswegen und einem klaren Fokus auf aktuelle europäische Fragestellungen.

„Der Mehrwert liegt im Erleben von Demokratie als Prozess“, betont der begleitende Lehrer Joachim Schulz. „Die Jugendlichen erfahren, wie Meinungsbildung funktioniert, warum Kompromisse notwendig sind und welche Bedeutung europäische Zusammenarbeit gerade in herausfordernden Zeiten hat.“

Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einer Videobotschaft von Parlamentspräsidentin Roberta Metsola, die das Engagement junger Menschen für die Zukunft Europas hervorhob. Daran schloss sich ein Interview mit der französischen Europaabgeordneten Fabienne Keller an. Die Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, Fragen zur Zukunft der EU, zur europäischen Klimapolitik sowie zum Umgang mit populistischen Strömungen zu stellen.

Ein weiterer Programmhöhepunkt war das Innovation Lab „Our European Values: Defending Fundamental Rights and Democracy“. In interaktiven Workshops setzten sich die Jugendlichen mit der Frage auseinander, wie Grundrechte und demokratische Werte insbesondere im digitalen Raum geschützt werden können.

Euroscola

Nach der Mittagspause in der Parlamentskantine folgte die Simulation parlamentarischer Arbeit. Von der Bildung politischer Fraktionen über engagierte Debatten bis hin zur Abstimmung über realitätsnahe Gesetzesvorschläge durchliefen die Schülerinnen und Schüler alle zentralen Schritte des parlamentarischen Prozesses. „Man merkt schnell, wie schwierig es ist, einen gemeinsamen Text zu formulieren – und wie zufriedenstellend es ist, am Ende eine Lösung zu finden“, schilderte ein Teilnehmer.

Mit vielen neuen Eindrücken und einem vertieften Verständnis für europäische Politik kehrte die Klasse 10c nach Hechingen zurück. Der Besuch machte deutlich: Europa ist keine abstrakte Idee, sondern lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen, unterschiedliche Standpunkte vertreten und gemeinsam Entscheidungen treffen.

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Austausche Englisch Erasmus+ Europaschule Internationales Irlandaustausch Startseite+

Irische Schülergruppe erlebt unvergessliche Adventswoche in Hechingen

24 irische Schülerinnen und Schüler aus Dublin mit drei Begleitlehrkräften haben in der letzten Novemberwoche einen abwechslungsreichen und eindrucksvollen Aufenthalt am Gymnasium Hechingen erlebt. Die ungewöhnliche Reisezeit erwies sich als voller Erfolg: Die Gäste konnten nicht nur den Beginn der Adventszeit in Deutschland kennenlernen, sondern auch zahlreiche kulturelle und schulische Erfahrungen sammeln. Organisiert und finanziell unterstützt wurde der Austausch über das Erasmus-Programm.

Der Auftakt des Besuchswochenendes führte die Gruppe nach Tübingen. Dort erwartete sie eine englischsprachige Stadtführung mit dem Englischlehrer Harald Sonntag-Weißhaar, gefolgt von einem gemeinsamen Stadtbummel mit deutschen Schülerinnen und Schülern. Am Abend standen Bowling und Pizzaessen auf dem Programm – ein erstes Wiedersehen in entspannter Atmosphäre. Ein weiteres Highlight ließ nicht lange auf sich warten: der Besuch des Daimler-Benz-Museums in Stuttgart.

Am Montag kam es dann zur ersten Begegnung am Gymnasium Hechingen. Die irischen Schülerinnen und Schüler bezogen ihre Unterkünfte in St. Luzen und der Stadtvilla. Nach einer Schulführung in Kleingruppen ging es sportlich weiter: In der Lichtenauhalle konnten die Gäste zusammen mit ihren deutschen Partnern die Kletterwand testen.

Der Dienstag stand ganz im Zeichen von Kunst und Kultur. Gemeinsam mit der Englisch- und Kunstlehrerin Mirka Schorneck besuchten die irischen Jugendlichen die Duckomenta und nahmen anschließend an einem eigens auf die Ausstellung abgestimmten Kunstprojekt in der Schule teil.

An den folgenden drei Tagen lernten die jungen Besucher das deutsche Schulsystem aus nächster Nähe kennen. Sie hospitierten in verschiedenen Klassen und Fächern und wurden häufig aktiv in den Unterricht einbezogen – ein Gewinn für beide Seiten. Besonders stimmungsvoll wurde es am Mittwochnachmittag auf der Burg Hohenzollern: Beim Winterzauber konnten die Gäste aus Irland – zur großen Freude der „Inselbewohner“ – sogar Schneegestöber erleben.

Ein süßes Highlight bildete der Besuch der Rittersport-Schokoladenwerkstatt, wo die Jugendlichen ihre eigene Schokolade kreieren durften. Abgerundet wurde die Woche durch ein kleines Abschiedsfest an der Schule. Dort bedankten sich die irischen Schülerinnen und Schüler herzlich und betonten, wie viel Freude sie hatten und wie viel sie gelernt haben – ganz im Sinne der europäischen Erasmus-Idee, die Begegnungen ermöglicht und internationale Verbundenheit stärkt.

Am Freitag hieß es schließlich endgültig „good bye“. Über Tübingen, Stuttgart und Amsterdam trat die Gruppe die Heimreise an. Im Gepäck: selbstgemachte Schokolade, zahlreiche Souvenirs und vor allem viele unvergessliche Erinnerungen an eine Woche, die den europäischen Zusammenhalt einmal mehr lebendig werden ließ.

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Stimmungsvoller Auftakt in die Adventszeit: Weihnachtsmarkt am Gymnasium Hechingen

Lichterglanz, fröhliche Stimmen und der Duft von Waffeln und Tannengrün: Am Freitag fand im Schulhof des Gymnasiums Hechingen erneut der inzwischen zur Tradition gewordene Weihnachtsmarkt statt. Für viele Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte markiert er den offiziellen Einstieg in die Adventszeit – und auch in diesem Jahr lockte er zahlreiche Gäste an, darunter viele Eltern, Großeltern, Freunde sowie ehemalige Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte.

Bereits während der Woche hatten die Vorbereitungen im Schulgebäude begonnen. Weihnachtsbäume wurden aufgestellt, mit Weihnachtsschmuck aus ganz Europa dekoriert und mit Lichterketten versehen. In zahlreichen Regalen und Schränken ließen sich schon die ersten gebastelten oder gebackenen Kostbarkeiten entdecken, die geduldig auf ihren Auftritt beim Verkaufsstand warteten.

Am Freitagnachmittag herrschte ab 15 Uhr geschäftiges Treiben auf dem Schulhof: Tische wurden herangeschleppt, Pavillons aufgebaut und Stände festlich geschmückt. Pünktlich um 16.30 Uhr öffnete der Weihnachtsmarkt dann offiziell seine Pforten. Alle Klassenstufen waren vertreten, besonders engagiert zeigten sich die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 7, die mit ihren Einnahmen auch die Klassenkassen für das kommende Schullandheim füllen wollten.

Das kulinarische Angebot ließ keine Wünsche offen: Unter anderem lockten Hot Dogs, Schupfnudeln, Crêpes, Waffeln, Sandwiches und Flammkuchen die Besucher ebenso wie weihnachtliche Klassiker. Plätzchen, Apfelbrot, Schokomandeln, Kakaoelche und viele weitere Leckereien sorgten für Anklang bei den Käufern. Die jungen Verkäuferinnen und Verkäufer zeigten dabei echten Unternehmergeist. Sie boten ihre Waren nicht nur an den Ständen an, sondern zogen auch über den Schulhof, um weitere Kundschaft zu gewinnen.

Auch das Angebot an Selbstgemachtem war vielfältig: Christbaumschmuck in allen Variationen, Weihnachtsdeko, gehäkelte Accessoires, Mistelzweige oder Plätzchen im Glas – für jeden Geschmack fand sich das passende Weihnachtsmitbringsel.

Zwei besondere Programmpunkte sorgten für zusätzlich für Begeisterung: Die Cheerleader des Gymnasiums traten in funkelnden weißen Tüllröckchen mit eingearbeiteten Lichterketten auf und präsentierten eine beeindruckende Show. Zudem gab die Big Band des Gymnasiums mehrere Stücke zum Besten, darunter auch stimmungsvolle Weihnachtstitel, die den Markt musikalisch untermalten.

Als das Treiben gegen 19.30 Uhr zu Ende ging, wurde von der Schulgemeinschaft emsig aufgeräumt und abgebaut, während die zufriedenen Besucher den Weihnachtsmarkt gut versorgt mit Ware und in Weihnachtsstimmung verließen.

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Außerunterrichtliche Veranstaltungen Gemeinschaftskunde

Gymnasium Hechingen setzt Zeichen gegen Rassismus

An dem Projekt „Antirassistisches Zirkeltraining“ beteiligten sich am Mittwoch rund 50 Schülerinnen und Schüler der Klassen 10a und 10c des Gymnasiums Hechingen an einer besonderen Aktion gegen Diskriminierung, die Gemeinschaftskundelehrer Joachim Schulz an die Schule geholt hatte. Veranstaltet wurde das Projekt von der Volkshochschule Hechingen in Zusammenarbeit mit der Initiative für Antidiskriminierungsarbeit im Zollernalbkreis und dem Theater Lindenhof. 

Die Veranstaltung gliederte sich in zwei Teile. Zum Auftakt brachte Stefan Hallmayer, Schauspieler des Theater Lindenhof, in seiner Rolle als „Manfred“ die Jugendlichen auf unkonventionelle Weise mit Demokratie und Grundgesetz in Kontakt. Humorvoll und kritisch zugleich gab der „Weltenbummler und Schwabe“ Denkanstöße und forderte die Jugendlichen heraus, demokratische Werte neu zu betrachten. „Das Grundgesetz ist nicht das Problem – entscheidend ist, was ihr daraus macht!“, betonte Hallmayer. Und weiter: „Das Grundgesetz und Demokratie – diese Themen sind heute wieder sehr aktuell. Man muss sich damit auseinandersetzen. Es sind nämlich nicht nur Paragraphen.“

Im zweiten Teil des Vormittags erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler in drei interaktiven Workshops eigene Positionen und Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Rassismus. Unter der Überschrift „Ist das rassistisch?“ beschäftigten sie sich mit Alltagsrassismus und seiner Einordnung. Bei „Mensch, freu dich!“standen theaterpädagogische Übungen zur Wahrnehmung und Entindividualisierung im Mittelpunkt. Schließlich ging es in „Was kann ich tun, wenn…?“ um konkrete Strategien für Betroffene und Zeugen von Diskriminierung.

Zum Abschluss trafen sich alle Teilnehmenden wieder in der Aula, um ihre Eindrücke auszutauschen und die Ergebnisse der Gruppenarbeiten zusammenzuführen.

Mit dieser Aktion setzte das Gymnasium Hechingen ein klares Signal: Rassismus und Diskriminierung haben keinen Platz – nicht im Schulalltag und nicht in der Gesellschaft.