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Teamtag für die 6. Klassen

Nachdem bereits für die Klassen 5 und 10 Teamtage stattgefunden hatten, kamen nun auch die Sechstklässler in den Genuss eines Tages, an dem die sozial-emotionale Kompetenz gestärkt werden sollte. Michael Cafetzakis und sein Kollege Helmut Lercher, beide beim ZSL zuständig für Lehrerfortbildung zum Thema Prävention, waren ans Gymnasium gekommen, um mit den Schülerinnen und Schülern jeweils zwei Stunden Stockkampf zu machen bzw. an der Kletterwand in der Lichtenauhalle zu klettern. Die vier Klassen konnten in den beiden Disziplinen ihre Konzentration schulen und sich der einen oder anderen Herausforderung stellen.

Nachdem sie von Michael Cafetsakis in die Grundtechniken des Stockkampfes eingeführt worden waren, entwickelten die einzelnen Klassen in kleinen Gruppen ihre eigenen Chorographien, die am Schluss vorgeführt wurden. Da an der Kletterwand nur wenige Schüler gleichzeitig klettern konnten, hatte sich Helmut Lercher verschiedene Übungen ausgedacht, die die Schülerinnen und Schüler parallel in der Sporthalle machen konnten, damit es nicht langweilig wurde. Das Programm wurde vervollständigt durch eine doppelte Teamstunde, die von den Lehrerteams durchgeführt wurde. Dabei konnten sie individuell auf die Bedürfnisse der einzelnen Klassen eingehen und selber entscheiden, wie sie diesen Teil füllen wollten.

Wegen des schönen Wetters konnte ein Großteil des Tages im Freien stattfinden, was mit zu einer insgesamten guten Stimmung führte. Für die Klassen war es ein gelungener Tag, der hoffentlich dazu beitragen kann, das eine oder andere Defizit aufzuarbeiten, das in den letzten beiden Jahren der Pandemie entstanden ist.

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Achtklässler werden für Fake News sensiblisiert

Tote, Zerstörung und unendliches Leid in der Ukraine – diese Nachrichten dominieren zurzeit unsere Nachrichtensender. Allerdings sehen hier Nachrichten, die von russischen Sendern verbreitet werden, deutlich anders aus. Dies ist ein gutes Beispiel dafür, wie unterschiedlich man Informationen gestalten kann, je nachdem was Ziel und Zweck sein soll. Es zeigt aber auch, dass es extrem wichtig ist, Nachrichten nicht immer unreflektiert zu glauben oder unüberlegt zu verbreiten.

Obwohl schon vor Wochen organisiert, beschäftigten sich zwei 8. Klassen des Gymnasiums insofern mit einem topaktuellen Thema. „Fake News & Hate Speech“ war der Titel des Workshops, für den Herr Tobias Gäckle-Brauchler vom Kreismedienzentrum im Zollernalbkreis an das Gymnasium gekommen war. Zwei Schulstunde lang wurde den Schülerinnen und Schüler vor Augen geführt, wie schnell sich Nachrichten verbreiten und dabei oft zunehmend an Wahrheitsgehalt verlieren. Insbesondere die sozialen Netzwerke tragen dazu bei, dass Informationen oft unreflektiert und rasend schnell weitergeleitet werden. Problematisch ist dies unter anderem, da schockierende Nachrichten – die besonders gerne verschickt werden – Ängste schüren und möglicherweise unerwünschte Reaktionen hervorrufen können.

Die schnelle Verbreitung der Nachrichten ist aber nur ein Problem. Viel schlimmer ist die Tatsache, dass es sich häufig nur um Halbwahrheiten handelt oder um Nachrichten, die aus dem Gesamtkontext genommen, plötzlich eine ganz andere Bedeutung bekommen. Nicht selten handelt es sich auch um komplett gefälschte Nachrichten.

Wie leicht Nachrichten zu fälschen sind, wurde anhand verschiedener Berichte und Videos verdeutlicht, z.B. ein Bericht über die Amtseinführung von Obama und Trump und das dort anwesende Publikum. Gezeigt wurde auch eine „Schimpfrede“ von Obama, von der später aufgedeckt wurde, dass nur das Bildmaterial original war, während die Stimme von einem Schauspieler imitiert worden war.

Nachdem den Schülerinnen und Schülern diese Problematik bewusst war, ging es darum zu zeigen, woran man gefakte Nachrichten erkennt und wie man sich davor schützen kann. Hinweise auf falsche Nachrichten sind zum Beispiel Rechtschreibfehler oder verfälschte Logos. Bei Links ist darauf zu achten, dass diese immer mit https:// beginnen sollten, was die Sicherheit der Daten gewährleistet. Es hilft aber auch, die Quelle zu prüfen und dieselbe Nachricht über andere Quellen abzurufen. Herausfinden kann man außerdem, ob es Autoren oder Fotografen tatsächlich gibt.

Der Vortrag, der über 90 Minuten ging, war für die Achtklässler sehr interessant und sie waren beeindruckt, wie einfach es ist, Nachrichten zu fälschen. So steht der Kommentar eines Schülers wohl für den Eindruck vieler: „Krass, wie einfach alles gefakt werden kann“. Überrascht zeigten sich Einzelne auch von der Tatsache, „dass man mit dem Erstellen von Fake News Geld verdienen kann.“

Bleibt zu hoffen, dass die Eindrücke lange zurückbleiben und dazu anregen, Nachrichten – besonders über die sozialen Medien – mit mehr Vorsicht zu genießen und auch nicht immer sofort weiterzuleiten, wenn etwas besonders „krass“ erscheint.

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Zehntklässler gesund durch den Schulalltag

Gesund durch den Schulalltag – so lautete ein Projekt, an dem die 10. Klassen des Gymnasiums eineinhalb Tage teilnehmen durften.

Nach zwei Jahren Pandemie, Schulschließungen, Mangel an sozialen Kontakten und Bewegung und nicht zuletzt Defiziten beim Lernstoff tut Unterstützung Not, nicht nur bei den jüngeren Schülerinnen und Schülern. Gerade auch die Älteren kämpfen mit den schwierigen Umständen und so beschloss das Gymnasium, die Zehntklässler im Rahmen von Rückenwind mit einem vielseitigen Programm emotional-sozial zu fördern. Dafür war es der Schulsozialarbeiterin Frau Verena Barth vom Haus Nazareth gelungen, neben einer Sportlehrerin des Gymnasiums vier externe Referenten zu gewinnen, die zu einer gelungenen Veranstaltung beitrugen.

An eineinhalb Tagen nahmen die Schülerinnen und Schüler an insgesamt fünf Modulen zu jeweils 90 Minuten teil. Los ging es mit einem Vormittag, an dem für die Klasse 10a zunächst Fitness anstand. Dafür hatte sich die Sportlehrerin Dana Solleder ein abwechslungsreiches Programm ausgedacht, das den Teilnehmern vor allen Dingen zeigen sollte, dass sie sich mittels kleiner Übungen auch im Alltag ohne viel Aufwand fit halten können. Zu flotter Musik ging es unter anderem um Kräftigung der Muskulatur und Dehnung – beides Bereiche, die oft vernachlässigt werden, wenn man viel im Klassenzimmer oder zu Hause am Schreibtisch sitzt. Am Schluss bekamen alle noch eine Sammlung mit weiteren Tipps und Anweisungen zu einzelnen Übungen, um alles nochmal nachzulesen, denn auf die Schnelle konnte man sich nicht alles merken.

Weiter ging es mit dem Modul „Motivation“. Dafür war der freiberufliche Dozent Thomas Binder extra ans Gymnasium gekommen. Die Klassen erfuhren von ihm, worin der Unterschied zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation besteht und wie man den inneren Schweinehund an der einen oder anderen Stelle austricksen kann, um auch Dinge anzugehen, die nicht so viel Spaß machen.

Frau Doris Debertshäuser von BBQ (Bildung und Berufliche Qualifizierung) wollte den Schülerinnen und Schülern dabei helfen, effektiver zu lernen und stellte verschiedene Lernstrategien vor. Vorab wurde aber ein Lerntypentest durchgeführt, sodass die Zehntklässler eine Ahnung bekamen, was ihnen individuell beim Lernen am meisten bringt: Lernen sie beispielsweise leichter durch Bilder oder nehmen sie Lernstoff über das Hören gut auf. Für die verschiedenen Bereiche erhielten sie praktische Tipps und Anregungen von der Referentin.

Für die Klasse 10b war die Reihenfolge der Module eine andere und sie durften nach vier Stunden Sitzen sich zum Abschluss in der Sporthalle austoben.

Für beide Klassen getrennt und in jeweils zwei Teilgruppen ging es an zwei Nachmittagen mit den Modulen „Entspannung“ und „Ernährung“ weiter, welche von Referentinnen der VHS Hechingen durchgeführt wurden. Die Entspannungspädagogin Silke Schmocker, welche in Owingen die Praxis „Lebensfreude durch Entspannung“ betreibt,  war an die Schule gekommen, um den Schülerinnen und Schüler zu zeigen, wie wichtig es ist, immer wieder kurze Phasen der Entspannung in den Alltag zu integrieren. So kann nicht nur Stress abgebaut werden, sondern man tut dem Körper insgesamt etwas Gutes, kann neue Energie sammeln und sich vor körperlichen wie seelischen Schäden schützen. Die Zehntklässler nahmen diesen Appell gerne an und ließen sich bereitwillig auf die Entspannungsübungen ein. Auch sonst lauschten sie aufmerksam und das Interesse an dem Thema schien groß zu sein.

Für das Modul „Ernährung“ hatte sich Frau Martina Meyer bereit erklärt, an die Schule zu kommen. Von Frau Meyer bekamen die Schülerinnen und Schüler zunächst allgemeine Tipps für eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Dabei stellte sich heraus, dass viele der Zehntklässler auf ein Frühstück verzichten, damit sie nicht noch früher aufstehen müssen. Frau Mayer wies darauf hin, dass es für diesen Fall wichtig sei, ein ordentliches Vesper mit in die Schule zu nehmen. Ein Höhepunkt dieses Moduls war der selbstgemachte Joghurt, den sie für die Schülerinnen und Schüler mitgebracht hatte. Alle waren sich einige, dass dies eine leckere Zwischenmahlzeit ist.

Das Modul war nicht zuletzt besonders interessant für die beiden Zehntklässlerinnen Melissa Salvo und Ida Hartmann, die sich zusammen mit weiteren Schülerinnen im Aktivteam „Gesundheit und Ernährung“ engagieren und sich bereits Gedanken gemacht haben, wie man zukünftig am Gymnasium Hechingen gesunde und leckere Pausensnacks anbieten könnte. Dieses Vorhaben wird von der AOK Balingen unterstützt.

Insgesamt kam das Projekt bei den Zehntklässlern gut an. Besonderen Anklang fanden die Module, bei denen die Jugendlichen selber aktiv sein konnten. Letztlich gab es aber für alle Module einzelne Schülerinnen oder Schüler, die gerne mehr dazu erfahren würden. Außerdem waren sich alle einig, dass so ein Projekt sehr sinnvoll ist – eventuell auch schon für die unteren Klassen – und das nicht nur, weil der reguläre Unterricht ausgefallen war.

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Prävention: Gefahren im Netz

Gleich an drei Tagen war diese Woche ein Polizeiaufgebot am Gymnasium, aber nicht um illegale Machenschaften zu regeln, sondern um die Internetprävention zu begleiten, die am Gymnasium seit vielen Jahren mit der Unterstützung durch die Polizei in verschiedenen Klassenstufen betrieben wird.

Zu Beginn der Woche fand in allen 5. Klassen jeweils eine Doppelstunde zum Thema „Gefahren im Netz“ statt. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, was unter einem „Recht am eigenen Bild“ zu verstehen ist und warum es gefährlich sein kann, eigene Fotos zu posten. Auch auf das richtige Verhalten in den sozialen Netzwerken gingen die Polizeibeamten ein, sowohl in einem informativen Vortrag als auch, indem sie Fragen der Fünftklässler beantworten, die recht ehrfürchtig reagieren, wenn zwei Polizisten bewaffnet und in Uniform vor ihnen stehen. Doch nicht nur die Kinder werden informiert, die Internetprävention wird begleitet durch eine Abendveranstaltung für die Eltern, denn diese sind letztlich mitverantwortlich dafür, was ihre Kinder im Netz treiben. Die Polizei hält nicht nur Informationen, sondern auch Tipps bereit, wie man Kindern einen vernünftigen Umgang mit dem Internet beibringt bzw. sie dabei unterstützt.

Der Vortrag musste bereits zum zweiten Mal online stattfinden, da eine so große Elternschaft momentan nicht in die Schule kommen darf. Gut besucht war der Abend dennoch und immerhin konnten die Eltern von zu Hause aus dem Vortrag ohne Maske im Warmen sitzend folgen.

Am Donnerstag stand für die Klassen 7 der sog. Cybermobbingtag an. Auch hier musste auf die Coronaverordnung Rücksicht genommen werden, und anstatt den einführenden Vortrag von Axel Heiner für alle in der Aula abzuhalten, wurde dieser in die einzelnen Klassenzimmer gestreamt. Jede Klasse konnte so für sich den sehr informativen Ausführungen lauschen und erhielt eine Bandbreite an nützlichen Informationen. Was ist eigentlich Cybermobbing? Wie kann ich mich dagegen wehren? Was kann die Polizei tun? Diese und andere Fragen wurde in der Präsentation beantwortet. Im Anschluss sahen alle Klassen in ihrem Klassenzimmer den 45minütigen Film „Netzangriff“. Er handelt von einem Mädchen, dass mitten im Schuljahr neu an eine Schule kommt und sein Handy verliert. Auf diesem befinden sich Fotos, die das Mädchen nur in Unterwäsche bekleidet zeigen. Die Fotos tauchen im Netz auf, was zu einer Reihe von Reaktionen führt. Der Film führt Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 eindrücklich vor Augen, welche Konsequenzen bestimmte Verhaltensweisen haben können und bietet damit gute Gesprächsanlässe. Auf Grundlage des Films erstellten die Schüler in Gruppen Plakate und übten kleine Rollenspiele ein.

Neben diesen Aktivitäten stand für jede Klasse noch ein Besuch der Polizei im Klassenzimmer an. Denn Axel Heiner war zusammen mit den Kollegen David Kohler und Kim Klinghammer – alle vom Referat Prävention der Polizei Balingen – während der Filmvorführung nach Hechingen gefahren, um am Gymnasium jeweils eine Stunde jeder Klasse Rede und Antwort zu stehen. Die Fragen waren von den Schülerinnen und Schülern bereits im Vorfeld vorbereitet worden: Was kann ich tun, wenn andere von mir Sticker machen und diese herumschicken? Was passiert mit denen, die meine Fotos veröffentlichen? Die Jugendlichen interessierte aber auch, ob der Polizeibeamte schon mal angegriffen wurde oder schießen musste. Insgesamt war es ein sehr informativer und anregender Vormittag für die Schülerinnen und Schüler. Wenn sie jetzt noch etwas daraus gelernt haben, hat es sich auf alle Fälle gelohnt und der Cybermobbingtag wird weiterhin ein fester Bestandteil der Internetprävention am Gymnasium bleiben – etwas, was auch die Polizei sehr befürwortet und deswegen gleich zu Beginn erklärte, dass es kaum Schulen gebe, die eine so vorbildliche Internetprävention betrieben wie das Gymnasium. Meist würden sie erst gerufen, wenn es bereits Probleme gebe. Das Gymnasium versucht durch die Prävention hier Schlimmeres zu verhindern und einer negativen Entwicklung entgegenzuwirken.

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‚Schütze dein Bestes‘ – Polizei am Gymnasium Hechingen

Bekanntermaßen werden Prävention und Sicherheit am Gymnasium Hechingen großgeschrieben. Nachdem im Oktober die Klassen 5 mit den Gefahren des Busfahrens vertraut gemacht wurden, waren nun die 6. Klassen an der Reihe. Diesmal ging es um die Sicherheit beim Fahrradfahren.

Zwei Tage lang war Polizeihauptkommissar Dieter König von der Verkehrsprävention des Polizeipräsidiums Reutlingen am Gymnasium Hechingen und gestaltete im Rahmen der Präventionskampagne ‚Schütze dein Bestes‘ mit zwei Kollegen in allen sechsten Klassen je zwei Schulstunden. Durch das Präventionsprogramm soll vor allem das freiwillige Tragen von Fahrradhelmen gefördert werden.

Den Schülerinnen und Schülern der Klasse 6 wurde mittels verschiedener Filme und Demonstrationen klar gemacht, wie wichtig unsere Gehirnfunktionen sind, die es noch mehr als alles andere durch einen Fahrradhelm zu schützen gilt.

Sehr eindrücklich war dabei ein Interview mit einem Unfallopfer. Ein Junge war als Siebenjähriger mit seinem Fahrrad ohne Helm in einen Unfall mit einem Auto verwickelt und so schwer verletzt worden, dass er Hirnschäden erlitt, die sein Leben massiv einschränken und dazu führen, dass er rund um die Uhr auf Hilfe angewiesen ist. Im Vergleich dazu stand der Verkehrsunfallbericht eines Mannes, der ebenfalls als Kind einen schweren Unfall mit seinem Fahrrad hatte, aber durch das Tragen seines Helms keine Gehirnverletzungen davontrug und heute wieder ein normales Leben führen kann.

Ein Höhepunkt der Demonstration stand am Ende der Einheit. Ein Schüler wurde aufgefordert, mit einem großen Holzhammer auf einen Fahrradhelm zu schlagen. So sollte deutlich werden, welche Kraft bei einem Sturz von einem Fahrrad ohne Fremdeinwirkung auf den Kopf wirken kann. Gleichzeitig konnte man sehen, dass zwar der Helm zerstört, aber der den Kopf darstellende Ball noch ganz war.

Bleibt zu hoffen, dass die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sich die Demonstration zu Herzen nehmen und künftig beim Fahrradfahren konsequent einen Helm tragen.

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Bustraining für Fünftklässler am Gymnasium Hechingen

Um die Sicherheit beim Busfahren zu gewährleisten führt das Gymnasium für die Fünftklässler im Herbst ein Bustraining durch. Dieses musste letztes Jahr das aufgrund von Corona leider ausfallen, dieses Jahr konnten alle vier 5. Klassen wieder teilnehmen. Das bewährte Programm absolvierte jeder Klasse über eine Doppelstunde im Klassenverband, begleitet von den Fachlehrern, die zu dieser Zeit in der Klasse unterrichten. Gerne kam Herr Georg Seeg von der Verkehrswacht Balingen, um die Schülerinnen und Schüler über die Tücken des Busfahrens aufzuklären. Zunächst ging es im Klassenzimmer um eine theoretische Einführung in die Gefahren an der Bushaltestelle, beim Herannahen und Betreten eines Busses und während der Fahrt in einem Bus. Die Erkenntnisse der theoretischen Einheit konnten die Schülerinnen und Schüler in der darauffolgenden Schulstunde in die Praxis umsetzten. Dafür hatte das ortsansässige Busunternehmen Wiest und Schürmann einen Bus an die Bushaltestelle des Gymnasiums geschickt. Nachdem alle vorschriftsgemäß eingestiegen waren, wurde erklärt, wie man sich während einer Busfahrt verhält, um sich und andere nicht in Gefahr zu bringen. Besonders beeindruckend war für alle Klassen dabei die Demonstration der Fliehkräfte während einer Vollbremsung aus einer Fahrt von 30 km/h auf dem Domäneparkplatz. Das Bustraining ist ein Baustein der Verkehrserziehung am Gymnasium. In den folgenden Klassenstufen werden die Schülerinnen und Schüler immer wieder Gelegenheit bekommen, hier ihre Kenntnisse zu erweitern.