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Kontakt mit der Welt der Robotik

Am Gymnasium Hechingen wurde in den vergangenen Tagen nicht nur gebüffelt, sondern auch getüftelt und programmiert. Im Rahmen einer Kooperation mit der Hochschule Albstadt-Sigmaringen fand ein Workshop statt, der bei den Schülerinnen und Schülern der achten und neunten Klasse für leuchtende Augen sorgte.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Joachim Gerlach und einem Team der Hochschule konnten neun Teilnehmer in die Welt der Robotik eintauchen. Die Aufgabe: Mit Hilfe von „Lego Mindstorms“ sollten kleine Fahrzeuge so konstruiert und programmiert werden, sodass sie selbstständig einer schwarzen Linie folgen.

Was zunächst nach einem einfachen Spiel klingt, entpuppte sich als anspruchsvolle Herausforderung. Es galt, die richtige Sensorik zu verbauen und den Code so zu schreiben, dass der Roboter präzise reagiert. Die Jugendlichen waren mit Feuereifer bei der Sache. „Die Schüler waren hochmotiviert und wollten gar nicht mehr aufhören. Der Spaß an der Technik war wirklich mit Händen zu greifen“, berichtete Organisator Joachim Schulz, der das Projekt am Gymnasium betreute.

Dass Technik begeistern kann, zeigte sich vor allem in den Gesichtern der Teilnehmer, die immer wieder neue Lösungsansätze testeten und ihre Fahrzeuge optimierten. Für viele war es der erste echte Kontakt mit Programmierung – und sicherlich nicht der letzte.

Denn das Projekt soll Fortsetzung finden. Aufgrund des großen Erfolgs ist geplant, die Zusammenarbeit zwischen dem Gymnasium Hechingen und der Hochschule Albstadt-Sigmaringen auch im nächsten Schuljahr weiterzuführen. Dann vielleicht mit neuen, noch kniffligeren Aufgaben für die Nachwuchsingenieure.

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Medienmentoren-Ausbildung: Schüler helfen Schülern

Weitere drei Jahre darf das Gymnasium Hechingen die Auszeichnung als digitale Schule tragen. Nachdem die Schule seit Jahren zunehmend mit digitalen Medien ausgestattet wird und auch der Unterricht vielfach darauf ausgerichtet wird, gibt es nun einen neuen Baustein, der den Titel rechtfertigt.

Seit Anfang Oktober wurden im  Rahmen des Medienmentor*innen-Programms neun Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 bis 10 zu Medienmentor*innen ausgebildet. Das Ziel des Programms: die ausgebildeten Mentor*innen sollen jüngeren Schülerinnen und Schülern als Ansprechpartner zur Seite stehen und ihnen bei Fragen rund um den sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien helfen.

Die Ausbildung, die vom Landesmedienzentrum (LMZ) geleitet wird, umfasst verschiedene Module, die sowohl theoretisches Wissen als auch praktische Fähigkeiten vermitteln. Die Jugendlichen durchlaufen ein intensives Programm, das sich über mehrere Wochen erstreckt und in dem sie schrittweise auf ihre Aufgabe als Mentor*innen vorbereitet werden. 

Zeitplan und Module der Ausbildung

Der Startschuss für das Programm fiel am Mittwoch, den 02. Oktober 2024, mit einer Kick-off-Veranstaltung, bei der die Grundlagen des Jugendschutzes vermittelt wurden. Anschließend folgten fünf weitere Ausbildungstage, die sich thematisch auf verschiedene Aspekte der digitalen Welt konzentrierten.

Am **Freitag, den 11. Oktober**, stand das Thema „Gaming“ auf dem Programm. Hier setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit den Chancen und Risiken von Videospielen auseinander.

Das Modul „Digitales Wohlbefinden und sozialer Druck“ fand am **Mittwoch, den 16. Oktober**, im Rahmen einer Online-Veranstaltung statt. Die Expertin Frau Janina Wiegand war über einen großen Monitor zugeschaltet, während die Schülerinnen und Schüler mit Tablets ausgestattet interaktiv am Workshop teilnahmen.

In den darauffolgenden Tagen, am **17. und 18. Oktober**, lag der Schwerpunkt auf Medienproduktion. Die Teilnehmer*innen erlernten grundlegende Techniken der Videoproduktion – von der Planung bis hin zur praktischen Umsetzung eigener Filmprojekte.

Am **Mittwoch, den 23. Oktober**, fand der letzte Ausbildungstag statt. Neben dem Modul „Online-Kontakte und Belästigung im Netz“ erhielten die angehenden Mentor*innen wertvolle Einblicke in die Praxis ihres zukünftigen Engagements.

Feierliche Abschlussveranstaltung

Den Höhepunkt bildet die Abschlussfeier am **Donnerstag, den 07. November 2024**, um 19 Uhr in der Aula des Gymnasiums. Hier werden die frisch ausgebildeten Medienmentor*innen die Ergebnisse ihrer Ausbildung präsentieren. Anschließend erhalten sie ihre offiziellen Zertifikate und werden so offiziell in ihre neue Rolle als Ansprechpartner für die jüngeren Schülerinnen und Schüler eingeführt.

Das Medienmentor*innen-Programm ist ein wichtiger Schritt, um die Medienkompetenz an der Schule zu fördern und den verantwortungsbewussten Umgang mit digitalen Medien zu stärken. Durch das Konzept „Schüler für Schüler“ entsteht eine offene und vertrauensvolle Lernatmosphäre, die den Austausch zwischen den Altersgruppen erleichtert und dabei hilft, digitale Herausforderungen gemeinsam zu meistern.