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Kontakt mit der Welt der Robotik

Am Gymnasium Hechingen wurde in den vergangenen Tagen nicht nur gebüffelt, sondern auch getüftelt und programmiert. Im Rahmen einer Kooperation mit der Hochschule Albstadt-Sigmaringen fand ein Workshop statt, der bei den Schülerinnen und Schülern der achten und neunten Klasse für leuchtende Augen sorgte.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Joachim Gerlach und einem Team der Hochschule konnten neun Teilnehmer in die Welt der Robotik eintauchen. Die Aufgabe: Mit Hilfe von „Lego Mindstorms“ sollten kleine Fahrzeuge so konstruiert und programmiert werden, sodass sie selbstständig einer schwarzen Linie folgen.

Was zunächst nach einem einfachen Spiel klingt, entpuppte sich als anspruchsvolle Herausforderung. Es galt, die richtige Sensorik zu verbauen und den Code so zu schreiben, dass der Roboter präzise reagiert. Die Jugendlichen waren mit Feuereifer bei der Sache. „Die Schüler waren hochmotiviert und wollten gar nicht mehr aufhören. Der Spaß an der Technik war wirklich mit Händen zu greifen“, berichtete Organisator Joachim Schulz, der das Projekt am Gymnasium betreute.

Dass Technik begeistern kann, zeigte sich vor allem in den Gesichtern der Teilnehmer, die immer wieder neue Lösungsansätze testeten und ihre Fahrzeuge optimierten. Für viele war es der erste echte Kontakt mit Programmierung – und sicherlich nicht der letzte.

Denn das Projekt soll Fortsetzung finden. Aufgrund des großen Erfolgs ist geplant, die Zusammenarbeit zwischen dem Gymnasium Hechingen und der Hochschule Albstadt-Sigmaringen auch im nächsten Schuljahr weiterzuführen. Dann vielleicht mit neuen, noch kniffligeren Aufgaben für die Nachwuchsingenieure.

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Generalprobe für die Abiturprüfung im Fach Musik

Wer am 9. Februar zum Vorspiel der Abiturientinnen und Abiturienten in die Aula des Gymnasiums gekommen war, wurde mit einem anspruchsvollen und abwechslungsreichen Programm belohnt. Das Leistungsfach Musik präsentierte einen Teil seines Repertoires für die bevorstehende fachpraktische Abiturprüfung und gab damit einen eindrucksvollen Vorgeschmack auf die Prüfungstage am 23. und 24. Februar.

In der fachpraktischen Prüfung müssen die Schülerinnen und Schüler jeweils 15 Minuten vorspielen. Das Programm setzt sich aus einem Wahl- und einem Pflichtteil zusammen und verlangt den jungen Musikerinnen und Musikern sowohl technische Sicherheit als auch musikalische Ausdruckskraft ab. Die fachpraktische Prüfung macht dabei 50 Prozent der Gesamtnote im Abitur aus; die andere Hälfte entfällt auf die schriftliche Prüfung im April.

In der Aula erklangen die Instrumente Klavier, Saxophon, Trompete, Oboe und Querflöte. Präsentiert wurden unter anderem Werke von Frédéric Chopin, Friedrich Burgmüller, Claude Debussy und Johann Sebastian Bach. Die Stücke wurden sehr gut vorbereitet und mit viel Ausdruck zum Besten gegeben. Unterschiedliche Epochen und Stilrichtungen sorgten für ein vielseitiges Konzerterlebnis.

Die Schülerinnen und Schüler freuten sich über die Gelegenheit, ihr Programm bereits vor einem interessierten Publikum darbieten zu können und so wertvolle Bühnenerfahrung für die Prüfung zu sammeln. Auch die Zuhörerinnen und Zuhörer zeigten sich beeindruckt von dem hohen Niveau der Darbietungen. Einhellige Meinung am Ende des Abends: Diese Generalprobe lässt sowohl für die Abiturientinnen und Abiturienten als auch für ihren Musiklehrer Philip Kirsch auf sehr gute Ergebnisse hoffen.

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Erfolgreiche Teilnahme an der DELF-Prüfung am Gymnasium Hechingen

Auch im Schuljahr 2024/2025 konnten Schülerinnen des Gymnasiums Hechingen ihre Französischkenntnisse unter Beweis stellen: Im Rahmen einer freiwilligen Arbeitsgemeinschaft bereiteten sie sich erfolgreich auf das international anerkannte Sprachzertifikat Diplôme d’études en langue française (DELF) auf dem Niveau B1 vor. Die Prüfung wird in Kooperation mit dem renommierten Institut français durchgeführt und bescheinigt fundierte Französischkenntnisse auf internationalem Niveau.

Die Vorbereitung fand in einer von der Schule angebotenen DELF-AG für Zehntklässlerinnen statt und wurde von den Französischlehrerinnen Stefanie Vogel und Jule Götz geleitet. Der Schwerpunkt lag dabei auf dem schriftlichen Prüfungsteil, der an einem zentralen Samstagstermin bundesweit abgelegt wurde. Eine Besonderheit der DELF-Prüfung ist die externe Korrektur der schriftlichen Arbeiten, die eine objektive und unabhängige Bewertung sicherstellt.

Im schriftlichen Teil mussten die Teilnehmerinnen ihr Hör- und Leseverstehen unter Beweis stellen sowie einen eigenen Text verfassen. Der mündliche Prüfungsteil fand an einem separaten Termin direkt am Gymnasium Hechingen statt und wurde von einem externen Prüfer abgenommen. Hier waren neben der Vorstellung der eigenen Person auch ein vorbereiteter Monolog sowie ein spontaner Dialog zu bewältigen – selbstverständlich ohne Hilfsmittel wie ein Wörterbuch.

Die lang ersehnten Zertifikate, unterzeichnet vom Directeur du Centre international d’études pédagogiques, einer dem französischen Bildungsministerium unterstellten Institution, wurden kürzlich im Rahmen einer kleinen Pausenveranstaltung von Schulleiterin Melanie Dreher überreicht. Mit dem Diplôme d’études en langue française halten die Schülerinnen – inzwischen alle in Klasse 11 – nun ein weltweit anerkanntes Zertifikat für Französisch als Fremdsprache in den Händen, das ihnen auf ihrem weiteren schulischen und beruflichen Weg wertvolle Vorteile bieten kann.

Erfolgreich abgeschlossen haben:

Selina Diener, Leonie Liener, Luisa Schweizer, Sarah Unger, Mia Hildebrandt, Caroline Seidl

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Außerunterrichtliche Veranstaltungen NWT

Dem Schulalltag im Weltraum entfliehen

Zwei Tage lang gastierte der Weltraum in der Aula des Gymnasiums Hechingen: Ein Pop-up-Planetarium bot Schülerinnen und Schülern verschiedener Klassenstufen ein unvergessliches Lernerlebnis. Früh am Dienstagmorgen reiste Herr Philipp Holz, fachkundiger Mitarbeiter des Schulplanetariums an, um das mobile Planetarium in der Aula aufzubauen – und verwandelte Teil des Raumes in eine faszinierende Kuppel, unter der sich der Sternenhimmel zum Greifen nah anfühlte.

Hervorragend organisiert wurde das besondere Projekt von der NWT-Lehrerin Lisa Pfeuffer. Dank ihrer Planung konnten an beiden Tagen zahlreiche Klassen in Begleitung ihrer Lehrkräfte in den Genuss dieses außergewöhnlichen Weltraumerlebnisses kommen.

Auf Isomatten liegend bestaunten die Schülerinnen und Schüler den über ihnen errichteten Sternenhimmel und lauschten den sachkundigen Erklärungen von Herrn Holz aufmerksam. Altersgerecht, anschaulich und sehr kompetent erhielten die Klassenstufen 5 bis 11 spannende Einblicke in die Welt der Planeten und Sterne. Im Mittelpunkt stand dabei das Erforschen und Verstehen astronomischer Zusammenhänge und Phänomene unseres Weltalls.

Die interaktive Lerneinheit führte die Lernenden auf eine Reise durch das Sonnensystem. Dabei lernten sie unter anderem, sich am Sternenhimmel zu orientieren, Sternbilder zu erkennen und mehr über die Beschaffenheit verschiedener Planeten zu erfahren. Ein besonderes Highlight war der virtuelle Flug zur Internationalen Raumstation ISS: Von dort aus konnten die Schülerinnen und Schüler die Erde – den einzigen fruchtbaren Planeten unseres Sonnensystems, der Leben ermöglicht – aus der Perspektive des Alls betrachten. Zusätzlich bekamen sie einen spannenden Einblick in den Alltag auf der ISS, etwa in die Herausforderungen der Schwerelosigkeit oder das Schlafen im Weltall.

So bot das Schulplanetarium nicht nur eine willkommene Abwechslung vom Schulalltag, sondern vor allem eine beeindruckende, nachhaltige Möglichkeit, Astronomie lebendig und greifbar zu erleben und Inhalte aus dem Unterricht zu vertiefen. 

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„We are the world“ – bei uns wird gerockt

Wer beschwingt durch die dunkle Jahreszeit kommen möchte, ist derzeit am Gymnasium genau richtig. Nachdem erst vor wenigen Wochen das Musical aufgeführt worden war, konnten sich nun zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer am Konzert von Chor und Band erfreuen.

Viele nutzten diese Gelegenheit – entsprechend gut gefüllt war die Aula, als der Große Chor (bestehend aus Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 7 bis 11) die Bühne betrat. Mit einer schwungvollen und abwechslungsreichen Darbietung von „Happy“ von Pharrell Williams eröffneten die jungen Sängerinnen und Sänger den Abend. Durch das Programm führten drei Schülerinnen, die zugleich das Motto vorstellten: „We are the world“. Im Mittelpunkt standen Zusammenhalt und Vielfalt – Werte, die sich auch in der Liedauswahl widerspiegelten.

Begleitet wurde der Chor von Philip Kirsch am Klavier. Bei einigen Stücken unterstützte Felix Heine mit dem Cello und verlieh den Liedern damit eine besondere Note. Auch das Publikum wurde einbezogen: Bei „Heute hier, morgen dort“ durfte kräftig mitgesungen werden. Liedblätter für den Song von Hannes Wader lagen bereit. Mit „Viva la Vida“ von Coldplay beendete der Chor unter der Leitung von Cornelius Prauser seinen Auftritt.

Nach einer kurzen Umbaupause betrat die Band die Bühne – und sorgte mit mehreren E-Gitarren sowie Gesang von Christianna Gatsonidou und Chloe Grauer für echte Konzertstimmung. Ob bei „Ein Kompliment“ von den Sportfreunden Stiller oder „Better Day“ von Dover: Das Publikum klatschte begeistert mit, und die Spielfreude der Band sprang schnell auf die Zuhörer über. Ein besonderer Höhepunkt war das selbst komponierte Stück „Typisch Balkan“.

Zum Abschluss standen Chor und Band gemeinsam auf der Bühne und rundeten den Abend eindrucksvoll ab. Vor dem gemeinsamen Finale bedankte sich die Gruppe mit wertschätzenden Worten bei ihren Musiklehrkräften, die in der wöchentlich stattfindenden AG, vor allem aber auch während der dreitägigen Musikausfahrt nach Ochsenhausen intensiv mit ihnen geprobt hatten – und so ein fast schon professionell anmutendes Konzert möglich machten.

Mit zwei bekannten Titeln – „Wake Me Up When September Ends“ und „We Will Rock You“ von Queen – endete ein musikalischer Abend, der noch lange nachklang. Auch die Schulleiterin sprach allen Beteiligten und den Lehrkräften ihren Dank aus und zeigte sich wie immer begeistert von der Darbietung.

Wer den Abend gemütlich ausklingen lassen wollte, konnte sich im Foyer noch stärken: Der Förderverein des Gymnasiums hatte Getränke und Brezeln bereitgestellt. Mit vielen positiven Vibes machten sich die Zuhörerinnen und Zuhörer schließlich auf den Heimweg.

Und wer noch einmal Musik auf hohem Niveau genießen möchte, dem sei der kommende Montag empfohlen: Dann präsentiert das Musikleistungsfach um 18 Uhr in der Aula Stücke, die für das fachpraktische Abitur vorbereitet werden. Publikum ist herzlich willkommen.

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Jugend trainiert Sport Startseite Turnen Wettbewerb

Schülerinnen turnen sich ins Regionalbezirksfinale

Großer sportlicher Erfolg für das Gymnasium Hechingen: Beim Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ im Geräteturnen konnten sich fünf Schülerinnen eindrucksvoll durchsetzen und den Einzug ins Regionalbezirksfinale sichern.

Die Turnerinnen Leni Buck, Marie Dirr, Ella Luigart, Lyann Stiller und Mila Solleder nahmen am 13. Januar in Schömberg am Kreisfinale des Wettbewerbs teil und belegten dort den ersten Platz. Mit diesem hervorragenden Ergebnis qualifizierte sich das Team für das Regionalbezirksfinale.

In einem nahezu fehlerfreien Wettkampf überzeugten die Schülerinnen mit starken Leistungen an den Geräten Sprung, Reck, Schwebebalken und Boden. Hohe Konzentration, sauber ausgeführte Übungen und großer Teamgeist zeichneten den Auftritt der Turnerinnen aus. Gegen die starke Konkurrenz anderer Schulen aus dem Zollernalbkreis behauptete sich das Team erfolgreich und überzeugte die Kampfrichterinnen mit seiner konstanten Leistung.

Zum Team gehörte außerdem Anne Buckenmaier, ebenfalls Schülerin des Gymnasiums Hechingen, die den Wettkampf als Kampfrichterin fachkundig begleitete und so zu einem reibungslosen Ablauf der Veranstaltung beitrug.

Der Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ zählt zu den bedeutendsten Schulsportveranstaltungen Deutschlands und führt die teilnehmenden Teams über mehrere Qualifikationsrunden bis hin zum Landesfinale. Das Gymnasium Hechingen gratuliert herzlich zu diesem Erfolg und drückt für das Regionalbezirksfinale fest die Daumen.

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CAMMP Day: Mathematik zum Anfassen

55 Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 des Gymnasiums Hechingen erlebten einen spannenden CAMMP Day. Im Mittelpunkt des Projekttages stand die mathematische Modellierung: Die Jugendlichen setzten sich mit realitätsnahen Fragestellungen auseinander, lernten verschiedene Codierungen kennen und probierten diese aktiv aus.

Das Schüler*innenlabor CAMMP (Computational And Mathematical Modeling Program) der Universität Stuttgart bietet solche Workshops als Teil eines bundesweiten Programms an, bei dem Schülerinnen und Schüler reale Probleme mit mathematischen Methoden und Computereinsatz lösen können. Ziel von CAMMP ist es, die Bedeutung von Mathematik und Simulationswissenschaften für Gesellschaft, Technik und Forschung erlebbar zu machen und jungen Menschen einen Einblick in wissenschaftliches Denken und mögliche MINT-Berufe zu geben. “Es freut uns sehr, dass wir den Workshop auch zu uns nach Hechingen holen konnten.”, so Mathelehrerin Birgit Leibold, die den Projekttag organisiert hatte.

Betreut wurde der Projekttag von Professor Stamm und Alicia Heck, unterstützt von vier engagierten Mathestudenten. Gemeinsam zeigten sie den Teilnehmenden, wie vielseitig Mathematik ist und wie sie eingesetzt werden kann, um Probleme aus dem Alltag oder der Forschung zu durchdringen. Der CAMMP Day bot nicht nur neue fachliche Einblicke, sondern weckte bei vielen Schülerinnen und Schülern auch Begeisterung für mathematische Fragestellungen.

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Musical „Das Wilde Pack“ begeistert in der Stadthalle Hechingen

Ein tierisch gutes Musical präsentierte der kleine Chor des Gymnasiums unter der Leitung von Cornelia Prauser in der Stadthalle von Hechingen. Knapp 50 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 7 zeigten dabei eindrucksvoll ihr Können auf der Bühne und sorgten für einen rundum gelungenen Abend. Denn nicht nur gesanglich wusste das Ensemble zu überzeugen. Auch schauspielerisch konnte sich die Truppe sehen lassen. Für die szenische Umsetzung des Musicals „Das Wilde Pack“ war erstmals Katharina Rath, ebenfalls Lehrerin am Gymnasium, verantwortlich.

Das Musical entführte die Zuschauerinnen und Zuschauer in die Welt der Tiere. Im Mittelpunkt der Handlung steht die Wölfin Hamira, gespielt von Jule Stehle, die nach dem Willen der Zoodirektorin (Ayla Biewald) sterben soll, um aus ihrem Fell einen Mantel für das Fräulein Tochter (Ksenia Zanfiroua) anzufertigen. Doch die Zoodirektorin hat die Rechnung ohne Barnaya gemacht: Die Gorilladame, dargestellt von Mila Schischmanjan, ergreift mutig die Initiative. Sie macht Hamira Mut, aus dem Käfig auszubrechen, und hilft ihr, die Zoodirektorin zu überlisten.

Barnayas Rat, in der Stadt das sogenannte Wilde Pack – ein Rudel verschiedenster Tiere – aufzusuchen, erweist sich zunächst als wenig hilfreich. Hamira wird dort alles andere als freundlich empfangen. Als sich jedoch herausstellt, dass nun Barnaya zu einem Mantel verarbeitet werden soll, steht das Wilde Pack geschlossen zusammen. Gemeinsam gelingt es, die Zootiere zu retten. Am Ende erkennen alle, dass die Rettung nur möglich war, weil jede und jeder seine persönlichen Stärken eingebracht hat.

Das muntere Treiben auf der Bühne und der Gesang wurden mit viel Schwung von Philip Kirsch am Klavier begleitet. Neben den gelungenen Sologesängen, insbesondere der beiden Hauptfiguren Hamira und Barnaya, ließ immer wieder der gesamte Chor seine Stimme erklingen. Eine den Text unterstützende Choreografie rundete die Darbietung ab.

Es war ein erfolgreicher Abend für alle Beteiligten – für die jungen Akteurinnen und Akteure, die engagierten Lehrkräfte und das begeisterte Publikum. Dies unterstrich auch Melanie Dreher, die vor einer Zugabe das Schlusswort sprach. Sie zeigte sich beeindruckt von der tollen Leistung der Schülerinnen und Schüler und dankte den Lehrkräften herzlich für ihr großes Engagement.

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Irische Schülergruppe erlebt unvergessliche Adventswoche in Hechingen

24 irische Schülerinnen und Schüler aus Dublin mit drei Begleitlehrkräften haben in der letzten Novemberwoche einen abwechslungsreichen und eindrucksvollen Aufenthalt am Gymnasium Hechingen erlebt. Die ungewöhnliche Reisezeit erwies sich als voller Erfolg: Die Gäste konnten nicht nur den Beginn der Adventszeit in Deutschland kennenlernen, sondern auch zahlreiche kulturelle und schulische Erfahrungen sammeln. Organisiert und finanziell unterstützt wurde der Austausch über das Erasmus-Programm.

Der Auftakt des Besuchswochenendes führte die Gruppe nach Tübingen. Dort erwartete sie eine englischsprachige Stadtführung mit dem Englischlehrer Harald Sonntag-Weißhaar, gefolgt von einem gemeinsamen Stadtbummel mit deutschen Schülerinnen und Schülern. Am Abend standen Bowling und Pizzaessen auf dem Programm – ein erstes Wiedersehen in entspannter Atmosphäre. Ein weiteres Highlight ließ nicht lange auf sich warten: der Besuch des Daimler-Benz-Museums in Stuttgart.

Am Montag kam es dann zur ersten Begegnung am Gymnasium Hechingen. Die irischen Schülerinnen und Schüler bezogen ihre Unterkünfte in St. Luzen und der Stadtvilla. Nach einer Schulführung in Kleingruppen ging es sportlich weiter: In der Lichtenauhalle konnten die Gäste zusammen mit ihren deutschen Partnern die Kletterwand testen.

Der Dienstag stand ganz im Zeichen von Kunst und Kultur. Gemeinsam mit der Englisch- und Kunstlehrerin Mirka Schorneck besuchten die irischen Jugendlichen die Duckomenta und nahmen anschließend an einem eigens auf die Ausstellung abgestimmten Kunstprojekt in der Schule teil.

An den folgenden drei Tagen lernten die jungen Besucher das deutsche Schulsystem aus nächster Nähe kennen. Sie hospitierten in verschiedenen Klassen und Fächern und wurden häufig aktiv in den Unterricht einbezogen – ein Gewinn für beide Seiten. Besonders stimmungsvoll wurde es am Mittwochnachmittag auf der Burg Hohenzollern: Beim Winterzauber konnten die Gäste aus Irland – zur großen Freude der „Inselbewohner“ – sogar Schneegestöber erleben.

Ein süßes Highlight bildete der Besuch der Rittersport-Schokoladenwerkstatt, wo die Jugendlichen ihre eigene Schokolade kreieren durften. Abgerundet wurde die Woche durch ein kleines Abschiedsfest an der Schule. Dort bedankten sich die irischen Schülerinnen und Schüler herzlich und betonten, wie viel Freude sie hatten und wie viel sie gelernt haben – ganz im Sinne der europäischen Erasmus-Idee, die Begegnungen ermöglicht und internationale Verbundenheit stärkt.

Am Freitag hieß es schließlich endgültig „good bye“. Über Tübingen, Stuttgart und Amsterdam trat die Gruppe die Heimreise an. Im Gepäck: selbstgemachte Schokolade, zahlreiche Souvenirs und vor allem viele unvergessliche Erinnerungen an eine Woche, die den europäischen Zusammenhalt einmal mehr lebendig werden ließ.

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Besinnliche Abendmusik zum Ausklang des Kirchenjahres in der Klosterkirche Stetten

Sanfte, besinnliche Klänge erfüllten am Montagabend die Klosterkirche Stetten, wo der Eltern-Lehrer-Chor (ELCH) des Gymnasiums unter der Leitung von Wolfgang Nägele zu geistlicher Abendmusik eingeladen hatte. Die zahlreichen Besucher erlebten ein stimmungsvolles Konzert, das den Ausklang des Kirchenjahres würdig gestaltete und die Zuhörer zugleich auf die bevorstehende Adventszeit einstimmte.

Zur Eröffnung begrüßte Hannes Reis, Vorsitzender des Fördervereins Stetten, das Publikum und leitete damit einen Abend ein, der von musikalischer Vielfalt und einfühlsamen Textbeiträgen geprägt war. Neben dem ELCH sorgten auch mehrere Schülerinnen des Gymnasiums für besondere musikalische Höhepunkte.

Clara Grauer überzeugte sowohl an der Orgel als auch durch ihren Gesang. Gemeinsam mit ihrer Schwester Theresa präsentierte sie unter anderem das Duett „Abends, will ich schlafen gehn“ aus Engelbert Humperdincks Oper „Hänsel und Gretel“. Ein weiterer Glanzpunkt war der Auftritt von Hanna Kraus an der Oboe, die das Publikum mit ihrem ausdrucksstarken Spiel beeindruckte und den Chor unter anderem bei einem Gesang aus Taizé begleitete. Chorleiter Wolfgang Nägele unterstützte den Chor zudem am Akkordeon und am E-Piano.

Zwischen den musikalischen Darbietungen trug Helmut Dreher besinnliche Texte vor und verlieh dem Abend zusätzliche Tiefe. Auch ein gemeinsamer Abendsegen durfte nicht fehlen und fügte sich harmonisch in das Programm ein.

Zum Abschluss erklang „Brich an, o schönes Morgenlicht“ aus Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium – ein feierlicher Schlussakkord, der das Ende des offiziellen Programms markierte. Doch der Abend fand einen weiteren Höhepunkt, als das Publikum eingeladen wurde, gemeinsam das bekannte Abendlied „Der Mond ist aufgegangen“ zu singen.

Mit dessen Melodie im Ohr verließen die Zuhörer bewegt und bereichert die Klosterkirche – bereit für die stille und erwartungsvolle Zeit des Advents.