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„We are the world“ – bei uns wird gerockt

Wer beschwingt durch die dunkle Jahreszeit kommen möchte, ist derzeit am Gymnasium genau richtig. Nachdem erst vor wenigen Wochen das Musical aufgeführt worden war, konnten sich nun zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer am Konzert von Chor und Band erfreuen.

Viele nutzten diese Gelegenheit – entsprechend gut gefüllt war die Aula, als der Große Chor (bestehend aus Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 7 bis 11) die Bühne betrat. Mit einer schwungvollen und abwechslungsreichen Darbietung von „Happy“ von Pharrell Williams eröffneten die jungen Sängerinnen und Sänger den Abend. Durch das Programm führten drei Schülerinnen, die zugleich das Motto vorstellten: „We are the world“. Im Mittelpunkt standen Zusammenhalt und Vielfalt – Werte, die sich auch in der Liedauswahl widerspiegelten.

Begleitet wurde der Chor von Philip Kirsch am Klavier. Bei einigen Stücken unterstützte Felix Heine mit dem Cello und verlieh den Liedern damit eine besondere Note. Auch das Publikum wurde einbezogen: Bei „Heute hier, morgen dort“ durfte kräftig mitgesungen werden. Liedblätter für den Song von Hannes Wader lagen bereit. Mit „Viva la Vida“ von Coldplay beendete der Chor unter der Leitung von Cornelius Prauser seinen Auftritt.

Nach einer kurzen Umbaupause betrat die Band die Bühne – und sorgte mit mehreren E-Gitarren sowie Gesang von Christianna Gatsonidou und Chloe Grauer für echte Konzertstimmung. Ob bei „Ein Kompliment“ von den Sportfreunden Stiller oder „Better Day“ von Dover: Das Publikum klatschte begeistert mit, und die Spielfreude der Band sprang schnell auf die Zuhörer über. Ein besonderer Höhepunkt war das selbst komponierte Stück „Typisch Balkan“.

Zum Abschluss standen Chor und Band gemeinsam auf der Bühne und rundeten den Abend eindrucksvoll ab. Vor dem gemeinsamen Finale bedankte sich die Gruppe mit wertschätzenden Worten bei ihren Musiklehrkräften, die in der wöchentlich stattfindenden AG, vor allem aber auch während der dreitägigen Musikausfahrt nach Ochsenhausen intensiv mit ihnen geprobt hatten – und so ein fast schon professionell anmutendes Konzert möglich machten.

Mit zwei bekannten Titeln – „Wake Me Up When September Ends“ und „We Will Rock You“ von Queen – endete ein musikalischer Abend, der noch lange nachklang. Auch die Schulleiterin sprach allen Beteiligten und den Lehrkräften ihren Dank aus und zeigte sich wie immer begeistert von der Darbietung.

Wer den Abend gemütlich ausklingen lassen wollte, konnte sich im Foyer noch stärken: Der Förderverein des Gymnasiums hatte Getränke und Brezeln bereitgestellt. Mit vielen positiven Vibes machten sich die Zuhörerinnen und Zuhörer schließlich auf den Heimweg.

Und wer noch einmal Musik auf hohem Niveau genießen möchte, dem sei der kommende Montag empfohlen: Dann präsentiert das Musikleistungsfach um 18 Uhr in der Aula Stücke, die für das fachpraktische Abitur vorbereitet werden. Publikum ist herzlich willkommen.

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Musical „Das Wilde Pack“ begeistert in der Stadthalle Hechingen

Ein tierisch gutes Musical präsentierte der kleine Chor des Gymnasiums unter der Leitung von Cornelia Prauser in der Stadthalle von Hechingen. Knapp 50 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 7 zeigten dabei eindrucksvoll ihr Können auf der Bühne und sorgten für einen rundum gelungenen Abend. Denn nicht nur gesanglich wusste das Ensemble zu überzeugen. Auch schauspielerisch konnte sich die Truppe sehen lassen. Für die szenische Umsetzung des Musicals „Das Wilde Pack“ war erstmals Katharina Rath, ebenfalls Lehrerin am Gymnasium, verantwortlich.

Das Musical entführte die Zuschauerinnen und Zuschauer in die Welt der Tiere. Im Mittelpunkt der Handlung steht die Wölfin Hamira, gespielt von Jule Stehle, die nach dem Willen der Zoodirektorin (Ayla Biewald) sterben soll, um aus ihrem Fell einen Mantel für das Fräulein Tochter (Ksenia Zanfiroua) anzufertigen. Doch die Zoodirektorin hat die Rechnung ohne Barnaya gemacht: Die Gorilladame, dargestellt von Mila Schischmanjan, ergreift mutig die Initiative. Sie macht Hamira Mut, aus dem Käfig auszubrechen, und hilft ihr, die Zoodirektorin zu überlisten.

Barnayas Rat, in der Stadt das sogenannte Wilde Pack – ein Rudel verschiedenster Tiere – aufzusuchen, erweist sich zunächst als wenig hilfreich. Hamira wird dort alles andere als freundlich empfangen. Als sich jedoch herausstellt, dass nun Barnaya zu einem Mantel verarbeitet werden soll, steht das Wilde Pack geschlossen zusammen. Gemeinsam gelingt es, die Zootiere zu retten. Am Ende erkennen alle, dass die Rettung nur möglich war, weil jede und jeder seine persönlichen Stärken eingebracht hat.

Das muntere Treiben auf der Bühne und der Gesang wurden mit viel Schwung von Philip Kirsch am Klavier begleitet. Neben den gelungenen Sologesängen, insbesondere der beiden Hauptfiguren Hamira und Barnaya, ließ immer wieder der gesamte Chor seine Stimme erklingen. Eine den Text unterstützende Choreografie rundete die Darbietung ab.

Es war ein erfolgreicher Abend für alle Beteiligten – für die jungen Akteurinnen und Akteure, die engagierten Lehrkräfte und das begeisterte Publikum. Dies unterstrich auch Melanie Dreher, die vor einer Zugabe das Schlusswort sprach. Sie zeigte sich beeindruckt von der tollen Leistung der Schülerinnen und Schüler und dankte den Lehrkräften herzlich für ihr großes Engagement.

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Schreibprojekt auf der Burg Hohenzollern – Inspiration im mittelalterlichen Ambiente

Bei herrlichem Sonnenschein und fantastischer Fernsicht durften sieben Schülerinnen der AG „Kreatives Schreiben“ mit großzügiger Erlaubnis der Burgverwaltung ihre schriftstellerischen Projekte auf der Burg Hohenzollern weiterverfolgen. Die Burgverwaltung gewährte ihnen nicht nur kostenlosen Zugang, sondern stellte ihnen auch freundlicherweise ein warmes Stübchen als Arbeitsraum bereit.

Der Tag begann mit intensiven literarischen Detailbeobachtungen der Burg. Darauf folgte eine Einführung in die literarische Bedeutung von Schauplätzen als Bedeutungsraum, der Gefühle ausdrückt und Handlungen prägt. Aufbauend darauf entstanden in den vielseitigen räumlichen Kulissen – dem gemütlichen Stübchen, den weiten Aussichtsplätzen, den geheimnisvollen Katakomben und der Kapelle – fantasievolle Erzählungen.

In ihren Texten ließen die jungen Autorinnen euphorische Ritter, gelangweiltes Wachpersonal, Prinzessinnen mit Freiheitsdrang, gütige Königinnen und trauernde Ritter lebendig werden.

Der Projekttag war ein gutes Beispiel dafür, wie Theorie und Praxis zusammenwirken können, um kreative Prozesse zu beflügeln, und zeigte darüber hinaus, wie inspirierend ein außergewöhnlicher Ort für junge Schreibende sein kann.

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„Wimba und das Geheimnis im Urwald“ – Musical begeistert Jung und Alt

Nach zwei musikalischen Highlights in der Synagoge und in der Aula des Gymnasiums entführte das Gymnasium Hechingen sein Publikum diesmal in die Stadthalle. Dort wurde das diesjährige Schulmusical „Wimba und das Geheimnis im Urwald“ mit großer Spannung erwartet – und mit noch größerer Begeisterung aufgenommen.

Der kleine Chor, bestehend aus rund 25 Schülerinnen der Klassenstufen 5 bis 7, verzauberte das Publikum mit viel Gesang, Bewegung und Bühnenpräsenz. Unter der Leitung von Cornelia Prauser gelang es den jungen Darstellerinnen, das geheimnisvolle Abenteuer mitreißend und lebendig auf die Bühne zu bringen. Die musikalische Begleitung übernahm wie immer souverän Wolfgang Nägele am Klavier.

Bereits der Eröffnungssong „Im Urwald weißt du nie so recht, was ist Täuschung, was ist echt“ gab die geheimnisvolle und leicht mystische Grundstimmung des Stücks vor. Ein junges Forscherteam begibt sich auf eine spannende Entdeckungsreise durch den Dschungel – zunächst neugierig, dann zunehmend beunruhigt. Nach dem heimlichen Verlassen ihres Camps durchqueren die vier Freunde eine Tropfsteinhöhle und stoßen auf eine Lichtung voller wundersamer Kreaturen. Technische Geräte wie Handy und Kompass versagen, ein Teammitglied verschwindet spurlos, sprechende Tiere und Pflanzen treten auf und schließlich offenbart ein unheimlicher Steinklotz mit fremder Stimme seine bedrohlichen Absichten.

Als alles verloren scheint, erscheinen die geheimnisvollen Schleierelfen. Mit ihrer Hilfe wird Wimba – eine kosmische Energiegestalt aus der „Galaxie der Powersauger“, die im Steinklotz gefangen war, zurück ins All gebracht. Fantasie und Spannung vereinten sich in einer Geschichte, die nicht nur junge Zuschauer in ihren Bann zog.

Optisch setzte das Musical ebenfalls starke Akzente: Das farbenfrohe, glitzernde Bühnenbild, gestaltet von den Klassen 6d und 6e unter Anleitung von Cindy Reiber, brachte echtes Urwald-Feeling ins Museum. Die fantasievollen Kostüme – von exotischen Blumen über wilde Tiere bis hin zu bunten Elfen – unterstrichen die Magie der Geschichte und ließen keine Langeweile aufkommen.

Am Ende des Abends gab es verdienten, langanhaltenden Applaus. Die Schulleiterin Melanie Dreher äußerte in ihren Dankesworten viel Lob für das Engagement aller Beteiligten und zeigte sich sichtlich begeistert von den beeindruckenden Leistungen der jungen Akteure.

Mit „Wimba und das Geheimnis im Urwald“ hat das Gymnasium Hechingen einmal mehr bewiesen, dass Schule weit mehr sein kann als Unterricht – nämlich ein Ort der Fantasie, der Musik und der großen Bühnenmomente.

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Mit starkem Einsatz beim Fußballturnier in Balingen

Balingen/Hechingen.

Am Donnerstag, den 03. April 2025, nahm eine Auswahl talentierter Fußballer des Gymnasiums Hechingen am Schulfußballturnier „Jugend trainiert“ in Balingen teil. Das Turnier war für die Jahrgänge 2009 und 2010 ausgeschrieben und wurde auf dem Kunstrasenplatz des SC Balingen ausgetragen. Neben dem Gymnasium Hechingen traten auch die Realschulen aus Balingen und Hechingen sowie das Gymnasium Balingen mit ihren Teams an.

Gespielt wurde im klassischen 11-gegen-11-Modus, jeweils 25 Minuten pro Partie. Gleich zu Beginn des ersten Spiels gegen die Realschule Balingen ereignete sich ein herber Rückschlag für die Hechinger Mannschaft: Ein Schlüsselspieler verletzte sich am Knie und konnte nicht weiterspielen. Trotz engagierter Leistung verlor das Team die Partie knapp mit 0:1.

Das zweite Spiel gegen das Balinger Gymnasium verlief ausgeglichen. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe, Torchancen blieben jedoch Mangelware, sodass das Spiel mit einem gerechten 0:0 endete. Direkt im Anschluss stand das mit Spannung erwartete Derby gegen die Realschule Hechingen auf dem Spielplan. Hier mussten sich die Spieler des Gymnasiums Hechingen deutlich mit 0:3 geschlagen geben.

Die Realschule Hechingen zeigte über das gesamte Turnier hinweg eine beeindruckende Leistung und sicherte sich verdient den Turniersieg. Trotz der sportlichen Rückschläge war die Stimmung auf Seiten des Gymnasiums Hechingen positiv. Bei bestem Frühlingswetter gaben alle Beteiligten ihr Bestes und zeigten großen Teamgeist.

Nach dem Turnier ließ die Mannschaft den ereignisreichen Tag bei einer Nachbesprechung in einem Schnellrestaurant in Balingen gemütlich ausklingen. Auf dem Mannschaftsfoto fehlen Betreuer Linus Meiling, der zu diesem Zeitpunkt das entscheidende Spiel um Platz 2 leitete, sowie der verletzte Roman Rezlaw.

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Schach und Schule

Schach in Schulen erlebt seit einiger Zeit einen nicht endenden Boom. Jedes Jahr kommen Tausende neuer Kinder über Arbeitsgemeinschaften zum königlichen Spiel. Genaue Zahlen kennt man nicht, vermutlich lernen mehr Kinder in den Schulen Schach spielen als in Familien oder Vereinen.

Das Gymnasium Hechingen auf der Siegerstraße!

Bei den Schulschachmeisterschaften in Tübingen gelang in der Gruppe Wk3 dem Team des Hechinger Gymnasiums der große Wurf! In der Aufstellung: Thorben Mahr; Leo Katke; Mikka Mahr; Lev Katke, erspielten die Vier den 1. Rang. Bemerkenswert ist hier das Abschneiden von Lev Katke als Jüngster mit 5 Punkten aus 7 Spielen. Die anderen drei zeigten ebenfalls herausragende Ergebnisse. Alle drei erkämpften 100% und spielten wirklich hochklassige Partien. Der Lohn war die Siegerurkunde und die Qualifikation zur Endrunde in Oberkochen.

In der Gruppe Wk2 spielte das Team in der Aufstellung: Julian Hagenbuch; Felix Heine; Raphael Dieringer; Deniz Simsek; Fabian Schoy; Maximilian Deines. „Caissa“ die launische Göttin des Schachs verbreitete ihr Lächeln über dem Schachbrett, leider nicht immer zu Gunsten des Teams aus Hechingen. Dennoch, auch ohne der zweifelhaften Unterstützung der besagten Göttin, erkämpften die Hechinger den 2.Rang!

Das Schachspiel nimmt eine besondere Stellung unter den Spielen ein. Die beiden Teams können, das Qualitätssiegel Schach zu beherrschen, mit großem Stolz in Anspruch nehmen.

Stefan Kuricini

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Kreatives Schreiben: Lesung und Workshop in der Villa Eugenia

Die Villa Eugenia bot einen stimmungsvollen Rahmen für eine inspirierende Veranstaltung rund um das kreative Schreiben. Im Mittelpunkt stand die Schriftstellerin Ann Kathrin Ast. Mit ihrer Lesung und einem Workshop begeisterte sie Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 des Gymnasiums Hechingen sowie die Mitglieder der AG ‚Kreatives Schreiben‘, die von Fabian Welsch geleitet wird.

Ann Kathrin Ast, Autorin des mehrfach preisgekrönten Romans Beat, entführte ihre Zuhörer in die Welt ihres gleichnamigen Protagonisten, eines Musikstudenten im letzten Semester, der zwischen Realität, Traum und Wahn schwankt, während er seine Leidenschaft für die Musik hinterfragt. Die Lesung bot nicht nur Einblicke in einen lebendigen, sprachgewaltigen Roman, sondern auch Inspiration für eigene Schreibideen. Ermöglicht wurde die Lesung durch die finanzielle Unterstützung des Friedrich-Bödecker-Kreises.

Im Anschluss an die Lesung formierte sich die neu gegründete AG „Kreatives Schreiben“, bestehend aus zehn Schülerinnen der Jahrgangsstufen 7 bis 12. Nach einer kurzen Stärkung begann der eigentliche Höhepunkt des Tages: ein dreistündiger Schreibworkshop mit Ann Kathrin Ast, der sowohl Anfängern als auch fortgeschrittenen Schreibtalenten neue Perspektiven eröffnete.

Der Workshop, gefördert im Rahmen des Projekts „Kulturschule“ des Kultusministeriums Baden-Württemberg, bot den Schülerinnen eine Vielzahl kreativer Impulse. Gemeinsam erarbeitete die Gruppe Methoden zur Schreibvorbereitung, entwickelte lebendige Sprachbilder und erkundete neue Schreibanlässe, die von kurzen Gedankenfragmenten bis hin zu längeren Textprojekten reichten. Ein besonderes Highlight war die persönliche Betreuung durch die Autorin. In individuellen Feedbackgesprächen ging Ann Kathrin Ast auf die Ideen und Herausforderungen der Schülerinnen ein.

Die Veranstaltung bot den Teilnehmerinnen nicht nur die Möglichkeit, von einer erfahrenen Schriftstellerin zu lernen, sondern auch, ihre eigene Kreativität zu entdecken und weiterzuentwickeln. Ein Tag, der hoffentlich lange in Erinnerung bleiben wird – und vielleicht sogar den Grundstein für zukünftige literarische Werke gelegt hat.

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Schülerbesuch bei den Bregenzer Festspielen

Ein unvergesslicher Tag voller Musik und Kultur

Kurz vor den Sommerferien gab es für 45 Schülerinnen und Schüler der Musikprofilklassen 8 bis 10 des Gymnasiums noch ein besonderes Highlight: Die Musiklehrerin Cornelia Prauser hatte einen Ausflug zu den Bregenzer Festspielen organisiert. Gemeinsam mit fünf Lehrkräften ging es zur Generalprobe der Oper „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber, eine der bekanntesten Opern überhaupt. Diese Gelegenheit ergab sich dank der „Young People’s Night“, die es jungen Menschen ermöglicht, für einen niedrigen Preis vor der offiziellen Premiere an der Generalprobe teilzunehmen.

Die Reise begann um 13 Uhr mit der Abfahrt des Busses aus Hechingen. Begleitet wurden die Gymnasiasten von fünf Lehrerinnen und Lehrern. Die Fahrt führte die Gruppe direkt nach Bregenz, wo sie zunächst eine spannende Führung hinter die Kulissen des berühmten Seebühnen-Theaters erlebten. Diese exklusive Führung bot faszinierende Einblicke in die Welt der Opernproduktion und die beeindruckende Technik, die hinter den Kulissen eingesetzt wird. Vor der Aufführung hatten die Schülerinnen und Schüler außerdem die Gelegenheit, Bregenz in Kleingruppen zu erkunden. Bei bestem Wetter konnten sie am Ufer des Bodensees entlang spazieren, ein Eis genießen und die malerische Altstadt entdecken.

Der Höhepunkt des Tages war zweifellos die Generalprobe von „Der Freischütz“. Die monumentale Kulisse der Bregenzer Seebühne, eingebettet in die beeindruckende Landschaft des Bodensees, verlieh der Aufführung eine einzigartige Atmosphäre. Die Schülerinnen und Schüler waren begeistert von der musikalischen Darbietung und der künstlerischen Inszenierung, die mit atemberaubenden Effekten und einer innovativen Interpretation des klassischen Werkes glänzte. Auch die Lehrkräfte zeigten sich beeindruckt von der Qualität der Inszenierung und freuten sich über die positive Resonanz der Schülerinnen und Schüler.

Gegen 2:30 Uhr nachts kehrte der Bus nach Hechingen zurück. Trotz der späten Stunde waren alle Beteiligten zwar müde, aber äußerst zufrieden mit dem erlebnisreichen Tag. Dieser Ausflug zu den Bregenzer Festspielen wird sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben und konnte Begeisterung für klassische Musik und die Oper wecken.

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Gymnasium Hechingen beim Sommerfestival

Außerhalb des Gymnasiums zeigten Schülerinnen und Schüler ihr musikalisches Können. Durch die diesjährige Kooperation mit dem JUZ konnten die Ergebnisse des Klanglabor-Projekts „Mein Song“ im Rahmen des JUZ-Sommerfestivals auf der Wiese beim Skatepark präsentiert werden. Vor mehreren Wochen begannen verschiedene Gruppen mit Jugendlichen aus Hechingen zusammen mit Songwritern der Liedermacherschule SAGO eigene Texte und Kompositionen zu entwickeln. Am Projekt nahmen u.a. auch zwei Ensembles vom Gymnasium teil. Die Musikprofilklasse 10 von Cornelia Prauser musizierte teilweise zusammen mit Musikern des Klanglabors und der Liedermacherschule und präsentierte sehr persönliche und berührende Stücke. Auch die Rockband unter der Leitung von Philip Kirsch gab ihr Bestes und gestaltete mit zwei Songs aus dem Projekt und zwei weiteren aus dem eigenen Repertoire den Abschluss des Open-Air-Konzerts. Leider fehlten aufgrund von Krankheit einige Mitglieder – darunter auch beide Sängerinnen. Spontan sprangen Georgios Aslanidis und David Kettner als Sänger ein und ernteten gemeinsam mit der Band großen Applaus.

Alle Musizierenden waren sehr motiviert und ließen sich auch von kurzen Regenschauern nicht abhalten. Bei freiem Eintritt genoss das Publikum die musikalischen Darbietungen und konnte sich außerdem an Ständen mit Essen und Getränken versorgen oder an diversen Workshops teilnehmen.

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Rock und Pop am Gymnasium

Im Zeichen von Rock und Pop stand das jüngste Konzert des Gymnasiums, das wieder zahlreiche Zuhörer in die Aula lockte und diese mit einem abwechslungsreichen Programm unterhielt.

Den schwungvollen Auftakt gestaltete der große Chor, der zunächst die Aula flankierte, um dann nach und nach singend die Bühne zu betreten. Unter der Leitung von Cornelia Prauser stimmte der Chor, bestehend aus gut zwanzig Schülerinnen und einem Schüler der Klassenstufen 8 bis 11, das Lied „Count on me“ von Bruno Mars an. Dieser Song – so in der Einführung erklärt – soll zeigen, dass man zusammen mehr erreichen kann. Dies bestätigte sich nicht zuletzt an den Darbietungen, denn gemeinsam zeigte das Ensemble sein Können mit Liedern wie „Only you“, „California Dreaming“ oder dem bekannten Queen Song „Don’t stop me now“.

Nicht stoppen ließ sich nach einer Pause die Rockband, die mit E-Gitarren, Schlagzeug und Klavier dem Publikum ordentlich einheizte. Den jungen Musikern sah man ihre Begeisterung an und sehr professionell kümmerten sie sich darum, die Lautstärke und die Instrumente aufeinander abzustimmen, um das Hörerlebnis zu steigern.

Keine Band ohne Sängerin – zu den Instrumenten erklang die Stimmer von Karla Krüger und so wurden Songs wie „Applaus Applaus“ von den Sportfreunden Stiller oder „Nothing else matters“ von Metallica zu einem echten Hörgenuss, und das, obwohl sich am Tag des Konzerts mehrere Mitglieder der Band krankmelden mussten.

Dies war auch der Grund, warum Philip Kirsch, Leiter der Band, das Klavier übernahm, an dem sonst ein Schüler gesessen wäre. Im Finale gesellte sich der Chor zur Band und gemeinsam präsentierten sie dem Publikum zwei weitere Lieder, die zum Mitwippen einluden. Bevor sich alle beschwingt auf den Heimweg machten, dankte die Schulleiterin Melanie Dreher den Akteuren für die tolle Leistung wie den beiden engagierten Musiklehrkräften für ihren Einsatz.

Sie lud auch ein zu zwei weiteren Konzerten:

Der kleine Chor präsentiert sein Musical „Coco-Superstar“ am 19. Juni im Museum und das Musikprofil zeigt sein Können am 26. Juni erneut in der Aula. Auch diese beiden Veranstaltungen versprechen gute Unterhaltung bei freiem Eintritt.