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Von der Schulbank in die KI-Welt: Ehemalige Schüler begeistern mit Blick in die Zukunft

Die Schülerinnen und Schüler des Seminarkurses Informatik Klassenstufe 11 kamen in den Genuss eines spannenden Vortrags über Künstliche Intelligenz – vielleicht besonders interessant, da dieser von ehemaligen Absolventen des Gymnasiums angeboten wurde. Serhat Bulut und Atakan Camoglu kehrten an das Gymnasium Hechingen zurück, um ihre Erfahrungen aus Studium und Beruf mit der Schulgemeinschaft zu teilen.

Serhat legte 2020 sein Abitur am Gymnasium Hechingen ab, Atakan folgte ein Jahr später. Heute arbeitet Serhat als Berater, während Atakan kurz vor dem Abschluss seines Masterstudiums steht und bereits selbstständig tätig ist. Trotz ihrer beruflichen Wege ist die Verbundenheit mit ihrer ehemaligen Schule geblieben.

Eingeladen wurden die beiden von Informatiklehrer Yunis Diri, der gemeinsam mit seinem Informatikkurs die Veranstaltung organisierte. Ziel war es, den Schülerinnen und Schülern einen praxisnahen Einblick in die Welt der Künstlichen Intelligenz zu ermöglichen.

Im Mittelpunkt des Vortrags standen aktuelle Entwicklungen im Bereich der KI sowie deren Auswirkungen auf Schule, Studium, Beruf und Alltag. Darüber hinaus ging es um die Frage, welche Kompetenzen junge Menschen künftig benötigen und wie sie sich bereits heute auf die Arbeitswelt von morgen vorbereiten können.

Besonders lebendig wurde die Veranstaltung durch den Austausch mit den Schülerinnen und Schülern. Schnell zeigte sich, dass viele bereits regelmäßig KI-Anwendungen wie ChatGPT zum Lernen einsetzen – etwa zum Erstellen von Karteikarten oder zum Zusammenfassen von Unterrichtsinhalten. Gleichzeitig wurde deutlich, dass den Jugendlichen ein kritischer und reflektierter Umgang mit den Ergebnissen wichtig ist.

An diese Erfahrungen knüpfte Atakan Camoglu an: Viele Schülerinnen und Schüler nutzten KI bereits regelmäßig, würden jedoch häufig die technischen Grundlagen oder die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten noch nicht kennen. Deshalb sei es wichtig, nicht nur die Möglichkeiten der Technologie aufzuzeigen, sondern auch einen verantwortungsvollen Umgang mit ihr zu vermitteln.

Für besonderes Interesse sorgten die interaktiven Demonstrationen. Die Schülerinnen und Schüler konnten live erleben, wie moderne KI-Systeme Texte verfassen, Bilder generieren und komplexe Aufgaben innerhalb weniger Sekunden bearbeiten. Auch die Gelegenheit, Fragen zu Studien- und Berufswegen sowie zu den Auswirkungen von KI auf verschiedene Berufsfelder zu stellen, wurde intensiv genutzt.

Den Abschluss bildete eine kreative Prompt-Challenge. Die Aufgabe bestand darin, mithilfe einer KI ein Werbebild für Brokkoli zu entwickeln und einen Werbeslogan zu entwerfen, der Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren anspricht. Innerhalb kurzer Zeit entstanden zahlreiche originelle und überraschend professionelle Ergebnisse. Gleichzeitig wurde deutlich, wie entscheidend eine präzise Formulierung des Prompts für die Qualität der KI-Ausgaben ist.

Die positive Resonanz der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte zeigte, wie groß das Interesse an diesem Thema ist. Weitere gemeinsame Veranstaltungen rund um Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Zukunftskompetenzen sind daher bereits in Planung.

Der Nachmittag machte deutlich: Die Zukunft der Künstlichen Intelligenz entsteht nicht nur in internationalen Technologieunternehmen, sondern beginnt auch vor Ort – in Schulen, Klassenzimmern und durch engagierte junge Menschen. Das Gymnasium Hechingen freut sich darauf, die Zusammenarbeit mit seinen ehemaligen Absolventen fortzusetzen und gemeinsam neue Impulse für die Bildung von morgen zu setzen.

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Schubertiade als gelungener Abschluss

Mit einer stimmungsvollen Schubertiade fand das Schwerpunktthema „Franz Schubert – Die schöne Müllerin“ im Leistungsfach Musik der Jahrgangsstufe 11 am Gymnasium Hechingen seinen krönenden Abschluss. Im Verlauf des vergangenen Schuljahres hatten sich die Schülerinnen intensiv mit Schuberts berühmtem Liederzyklus auseinandergesetzt. Die Abschlussveranstaltung orientierte sich am Vorbild der historischen Schubertiaden – jener geselligen Hauskonzerte, bei denen musiziert, gelesen, diskutiert und gemeinsam Zeit verbracht wurde.

Unter der Leitung von Musiklehrer Philip Kirsch gestalteten Sara Kraus, Paulina Zopf, Claudia Bailer, Emma Zumbo und Clara Vinzenz einen abwechslungsreichen und kurzweiligen Konzertabend. Pauline Mahl konnte krankheitsbedingt leider nicht teilnehmen.

Über viele Wochen hinweg hatten die Schülerinnen das Programm mit großem Engagement vorbereitet. Zu hören waren Lieder aus Die schöne Müllerin in unterschiedlichen Besetzungen, ergänzt durch eigene Arrangements sowie einen kreativ gestalteten Sprechkanon. Dabei kamen Geige, Saxophon, Horn, Querflöte, Klavier und Gesang zum Einsatz und sorgten für vielfältige klangliche Eindrücke.

Charmant und souverän führten die Schülerinnen selbst durch das Programm. Mit ihren Moderationen gaben sie dem Publikum interessante Einblicke in Schuberts Leben, die Entstehung des Liederzyklus sowie die musikalischen Besonderheiten der aufgeführten Werke und machten so die Hintergründe der Musik anschaulich erlebbar.

Auch die hochsommerlichen Temperaturen konnten der gelungenen Atmosphäre nichts anhaben. Vier von der Schule bereitgestellte Ventilatoren sorgten für eine willkommene Erfrischung und trugen dazu bei, dass sich Mitwirkende und Publikum gleichermaßen wohlfühlten.

Die Schubertiade zeigte eindrucksvoll, mit wie viel Kreativität, musikalischem Können und persönlichem Engagement sich die Schülerinnen Schuberts Musik angenähert hatten. Der anhaltende Applaus des Publikums war der verdiente Lohn für einen gelungenen Konzertabend.

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Bewegende Ausstellungseröffnung am Gymnasium Hechingen

Die Ausstellungseröffnung „Finding Ivy – a life worthy of life“ am Gymnasium Hechingen wurde für die zahlreichen Gäste zu einem eindrucksvollen Abend der Erinnerung und des Nachdenkens. In würdiger und bewegender Atmosphäre gelang es den Beteiligten, ein sensibles Thema mit großer Ernsthaftigkeit und zugleich menschlicher Nähe zu präsentieren.

Bereits zu Beginn wurde deutlich, dass die Veranstaltung weit mehr sein sollte als eine klassische Ausstellungseröffnung. Die eigens aus England angereiste Initiatorin der Ausstellung, Dr. Atherton, sprach in ihrem Grußwort über die Anfänge ihrer Forschung, die Bedeutung von Erinnerungskultur und darüber, wie wichtig es sei, den Opfern nationalsozialistischer Gewalt ihre Namen und Geschichten zurückzugeben. Ihre persönliche Präsenz verlieh dem Abend eine besondere Dimension.

Im Mittelpunkt standen jedoch die Schülerinnen und Schüler des Seminarkurses „Ermöglichungsräume von Gewalt“, die sich über Monate intensiv mit der Aktion T4 und den sogenannten NS-„Euthanasie“-Verbrechen beschäftigt hatten. Besonders überzeugend war dabei das dramaturgische Konzept des Abends: Nach der Einführung durch Dr. Atherton, der historischen Einordnung durch den Geschichtslehrer Dr. Benjamin Bräuer und der anschließenden persönlichen Verortung durch die zweite Lehrkraft, Prof. Harald Sonntag-Weisshaar, präsentierten die Schülerinnen an mehreren Stationen sachlich und konzentriert die historischen Hintergründe, Forschungsergebnisse und Fakten zu den Verbrechen in Grafeneck. 

Gerade diese zunächst nüchterne Darstellung der Fakten machte den späteren Höhepunkt des Abends umso eindringlicher. Nach dem bewegenden videografierten Beitrag einer in Hechingen lebenden, heute 93-jährigen Zeitzeugin, deren Vater in Grafeneck ermordet wurde, enthüllten die Schülerinnen und Schüler schließlich unter musikalischer Begleitung die 16 Einzelbanner mit den Biografien der Opfer gleichzeitig. Aus anonymen Zahlen wuchsen um die Anwesenden plötzlich konkrete Menschen mit Gesichtern, Lebensgeschichten und Familien in die Höhe. Dieser Moment sorgte bei vielen Gästen für sichtbare Betroffenheit und lange Stille.

Einen entscheidenden Anteil an der besonderen Atmosphäre des Abends hatte auch die musikalische Begleitung durch die Pianistin Clara Vinzenz, ebenfalls Schülerin der Jahrgangsstufe 11. Mit großer Sensibilität und musikalischem Feingefühl gelang es ihr, den Abend emotional zu tragen und ihre ruhigen Klavierstücke verliehen dem Beginn des Abends sowie der Enthüllung der Aufsteller eine fast meditative Wirkung und unterstrichen die Würde der gesamten Eröffnung auf eindrucksvolle Weise.

Trotz des schweren Themas wirkte der Abend nie bedrückend oder distanziert. Vielmehr entstand eine Atmosphäre des gemeinsamen Erinnerns, Nachdenkens und Lernens. Die Veranstaltung zeigte, wie wichtig historische Bildung und Erinnerungskultur gerade heute sind – und wie engagiert junge Menschen sich mit Fragen von Verantwortung, Gewalt und Menschlichkeit auseinandersetzen können. In einer abschließenden Fragerunde erhielten die Teilnehmenden des Seminarkurses Gelegenheit, über ihre derzeitigen Forschungsschwerpunkte zu berichten sowie Einblicke in ihre Seminararbeiten zu geben. Diese reichen von der Beschäftigung mit einzelnen Tätern über die Aufarbeitung von Sprache und Propaganda bis hin zu Ermöglichungsräumen von Gewalt gegen Frauen und dem Umgang mit der eigenen Vergangenheit im Falle der Firma Hugo Boss.

Viele Gäste kamen mit den Schülerinnen aber auch untereinander ins Gespräch oder betrachteten die Exponate in stiller Aufmerksamkeit. Die Ausstellungseröffnung von Finding Ivy wurde so zu weit mehr als einer schulischen Veranstaltung: zu einem bewegenden Zeichen gelebter Erinnerungskultur. Dazu passte es dann auch, dass alle Besucher beim Verlassen des Gymnasiums einen kleinen Erinnerungsstein mitnehmen konnten, der sie sowohl an die Ausstellung als auch an eines der Einzelschicksale erinnern soll.

Die Ausstellung ist im Eingangsbereich des Gymnasiums noch bis Mitte Juni zu den Öffnungszeiten des Gebäudes (7:30 Uhr – 17:30 Uhr, nicht am Wochenende und in den Pfingstferien) öffentlich zugänglich und kann dort besichtigt werden.

Weitere Informationen auch unter: https://www.findingivy.org/

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Außerunterrichtliche Veranstaltungen Biologie Geographie Wettbewerb

„Echt kuh-l!“: Gymnasium Hechingen gewinnt bundesweiten Schulwettbewerb

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“ hieß es für die Klasse 6d letzte Woche. Denn sie sind die glücklichen Gewinner: Die Klasse 6d des Gymnasiums belegte im bundesweiten Schulwettbewerb „Echt kuh-l!“ vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat den ersten Platz ihrer Altersgruppe. Mit ihrem Wettbewerbsbeitrag zum Motto „Expedition Wiese und Acker: Erforsche die Artenvielfalt im Ökolandbau!“ überzeugten sie die Jury.

Was leisten Insekten, Vögel und andere Tiere auf dem Acker für das Ökosystem? Und wie sichert Artenvielfalt unsere Ernährung? Mit diesen Fragestellungen haben sich rund 3.100 Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 10 in der diesjährigen Wettbewerbsrunde von „Echt kuh-l!“ beschäftigt. Durch viel Kreativität und besonderes Engagement stach der Beitrag der Klasse 6d heraus und begeisterte die Jury. 

Im Mittelpunkt des Projekts stand die Planung, Gestaltung und Konstruktion einer großen Informationstafel im Format 1,5 mal 1 Meter. Die Tafel steht inzwischen gut sichtbar zwischen der Lichtenauhalle und dem Nebengebäude des Gymnasiums – direkt vor dem Insektenhotel und dem Blühstreifen.

Die Informationstafel beschäftigt sich mit den Themen Artenvielfalt, Biodiversität und Ökolandbau. Das nötige Wissen eigneten sich die Schülerinnen und Schüler nicht nur durch intensive Recherchen und den Unterricht der vergangenen Monate an, sondern auch bei einer Exkursion im Mai 2025 zum Binsenberghof in Burladingen-Hausen.

Doch damit nicht genug: Die Klasse entwickelte unter der Leitung der Team- und Geografielehrerin Lisa Pfeuffer nicht nur die Inhalte und das Design der Tafel selbst, sondern kümmerte sich auch um die Finanzierung des Projekts. Dafür verfassten die Schülerinnen und Schüler eigenständig Anträge an Sponsoren und Stiftungen. Mithilfe von Skizzen und Recherchen planten sie außerdem den Bau der Tafel und organisierten die benötigten Materialien.

Besonders kreativ zeigt sich das Projekt durch drei QR-Codes auf der Tafel. Diese führen zu einem Podcast, einem Kurzfilm und einem Comic, die ebenfalls von der Klasse in Kleingruppen geplant und umgesetzt wurden. Zusätzlich laden kleine Tafeln mit Quizfragen unterhalb der großen Informationstafel dazu ein, dass auch andere Interessierte die Themen Artenvielfalt, Biodiversität und Ökolandbau spielerisch entdecken können.

Die Gewinnerinnen und Gewinner konnten sich nun freuen. Nicht nur ernteten sie große Anerken-nung, sie durften drei spannende Tage mit einem tollen Programm in Berlin verbringen. Im Rahmen der Berlin-Fahrt fand dort die offizielle Preisverleihung im Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat statt. Es war der Höhepunkt der Reise, denn dort erhielten alle Erstplatzierten den offiziellen Hauptpreis, die Trophäe „die kuh-le Kuh“ in Gold und ein Preisgeld von 1.500 Euro. Wofür das Geld verwendet werden soll, wird die Klasse nun in aller Ruhe beraten. Die goldene Trophäe erhält einen Ehrenplatz am Gymnasium.

Leider konnte Frau Pfeuffer die Klasse nicht begleiten, da sie in Mutterschutz ist. Dafür begaben sich der Team- und Geografielehrer Harald Sonntag-Weißhaar und die stellvertretende Schulleiterin Uta Schoder mit auf die Reise und zeigten sich ebenfalls sehr begeistert: „Der Wettbewerb hat das Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler für die Bedeutung der ökologischen Landwirtschaft und ihren Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt gestärkt. Mit viel Begeisterung haben sie an ihren Projekten gearbeitet. Die bundesweite Anerkennung hat ihre Motivation zusätzlich gesteigert, weiter an nachhaltigen Themen zu arbeiten.“

Der Schulwettbewerb „Echt kuh-l!“ beschäftigt sich grundsätzlich mit ökologischer Landwirtschaft und Ernährung und setzt jährlich thematische Schwerpunkte. Er ist ein Wettbewerb des Bundespro-gramms Ökologischer Landbau – initiiert und ¬finanziert durch das Bundesministerium für Landwirt-schaft, Ernährung und Heimat. Weitere Informationen zum Wettbewerb und alle Gewinnerbeiträge gibt es unter www.echtkuh-l.de.

Dass ein solches Projekt möglich ist und dann sogar zu einem so großen Erfolg führt, ist nicht zuletzt auch der vielfältigen Unterstützung zu verdanken. Die Klasse 6D bedankt sich deshalb bei Familie Riehle vom Binsenberghof in Burladingen-Hausen für die Unterstützung bei der Exkursion und beim Dreh des Kurzfilms, beim Förderverein des Gymnasiums, der Rapunzel-Stiftung und der Sparkasse Zollernalb für die finanzielle Unterstützung sowie bei den Hausmeistern Herrn Pflumm und Herrn Frank für die Aufstellung und Montage der Tafel. Auch der Stadt Hechingen gilt Dank für die Genehmigung des Projekts sowie Frau Kienlein für ihre Unterstützung bei der Aufnahme des Podcasts. 

Weitere Informationen gibt es unter folgendem Link: https://cloudfiles.gym-hch.de/s/YorkyynNR7Xf3cx. Dieser Link beinhaltet: Bewerbungsvideo, Projektdokumentation und Bild der großen Tafel.

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Außerunterrichtliche Veranstaltungen Sport

Speerwurf hautnah

Das Gymnasium Hechingen begrüßte mit Speerwerfer 
Nick Thumm einen besonderen Gast. Der Deutsche Winterwurfmeister (Saisonbestweite 82,03 m) besuchte die Klassen 5c und 5d und begeisterte mit Einblicken in das Speerwerfen.

 

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Mitreißende Rhythmen in der Aula des Gymnasiums

Wie so oft, wenn die Musikensembles des Gymnasiums zu einem Konzert einladen, war die Aula bis auf den letzten Platz gefüllt. Wer zu spät kam, musste sich mit einem Platz in den hinteren Reihen begnügen oder sogar stehen.

Unter dem Motto „Zwischen Magie und Groove“ präsentierten die Big Band, das Musikprofil der Klassenstufe 8 sowie mehrere Solistinnen und Solisten ein abwechslungsreiches Programm. Den ersten Teil des Abends gestaltete das Musikprofil der achten Klassen unter der Leitung von Wolfgang Nägele, dessen Beiträge ganz im Zeichen der Magie standen. Aufgeführt wurden unter anderem Goethes „Hexen-Einmaleins“ sowie die „Hexenfuge“. Mit viel Schwung und sichtbarer Spielfreude überzeugten die jungen Musikerinnen und Musiker, begleitet von Wolfgang Nägele am Klavier.

Neben dem Gesang bereicherten auch eine kreative Tanzeinlage und ein kurzes szenisches Spiel das Programm. Letzteres griff – passend zum Motto – in einer kompakten Darstellung das Märchen „Hänsel und Gretel“ auf.

Im Anschluss begeisterten die Solistinnen Christianna Gatsonidou und Kamila Kamalova das Publikum mit ihren ausdrucksstarken Stimmen. Begleitet wurden sie von Samuel Dieringer am Klavier sowie von Beatrice Fratila am Schlagzeug.

Nach einer Pause, in der der Förderverein die Gäste mit Brezeln und Getränken versorgte, sorgte die Big Band unter der Leitung von Teresa Lopez-Diaz für den zweiten Höhepunkt des Abends. Mit bekannten Stücken wie „Superstition“ von Stevie Wonder und „Fields of Gold“ von Sting brachten die Musikerinnen und Musiker den Saal zum Klingen. Ganz im Sinne des Mottos entstand ein mitreißender Groove, der das Publikum zum Mitklatschen und Mitwippen animierte.

Den krönenden Abschluss bildete „Skyfall“ von Adele, das von Big Band und Musikprofil gemeinsam präsentiert wurde und dem Konzert einen fulminanten Schlusspunkt verlieh.

Auch Schulleiterin Melanie Dreher zeigte sich beeindruckt und sparte nicht mit Lob. Sie dankte allen Mitwirkenden, insbesondere den Musiklehrkräften, die den Abend vorbereitet und die Schülerinnen und Schüler intensiv begleitet hatten.

Das Konzert machte einmal mehr deutlich, wie erfolgreich und motivierend die musikalische Arbeit am Gymnasium ist. So haben die Abiturientinnen und Abiturienten des Musik-Leistungsfachs ihre fachpraktische Prüfung bereits mit Bravour bestanden und bereiten sich nun auf die schriftlichen Prüfungen vor. Auch der musikalische Nachwuchs steht bereits in den Startlöchern: Für das kommende Musikprofil der Klassenstufe 8 haben sich über 30 Schülerinnen und Schüler angemeldet.

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Außerunterrichtliche Veranstaltungen Digitale Bildung Informatik

Kontakt mit der Welt der Robotik

Am Gymnasium Hechingen wurde in den vergangenen Tagen nicht nur gebüffelt, sondern auch getüftelt und programmiert. Im Rahmen einer Kooperation mit der Hochschule Albstadt-Sigmaringen fand ein Workshop statt, der bei den Schülerinnen und Schülern der achten und neunten Klasse für leuchtende Augen sorgte.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Joachim Gerlach und einem Team der Hochschule konnten neun Teilnehmer in die Welt der Robotik eintauchen. Die Aufgabe: Mit Hilfe von „Lego Mindstorms“ sollten kleine Fahrzeuge so konstruiert und programmiert werden, sodass sie selbstständig einer schwarzen Linie folgen.

Was zunächst nach einem einfachen Spiel klingt, entpuppte sich als anspruchsvolle Herausforderung. Es galt, die richtige Sensorik zu verbauen und den Code so zu schreiben, dass der Roboter präzise reagiert. Die Jugendlichen waren mit Feuereifer bei der Sache. „Die Schüler waren hochmotiviert und wollten gar nicht mehr aufhören. Der Spaß an der Technik war wirklich mit Händen zu greifen“, berichtete Organisator Joachim Schulz, der das Projekt am Gymnasium betreute.

Dass Technik begeistern kann, zeigte sich vor allem in den Gesichtern der Teilnehmer, die immer wieder neue Lösungsansätze testeten und ihre Fahrzeuge optimierten. Für viele war es der erste echte Kontakt mit Programmierung – und sicherlich nicht der letzte.

Denn das Projekt soll Fortsetzung finden. Aufgrund des großen Erfolgs ist geplant, die Zusammenarbeit zwischen dem Gymnasium Hechingen und der Hochschule Albstadt-Sigmaringen auch im nächsten Schuljahr weiterzuführen. Dann vielleicht mit neuen, noch kniffligeren Aufgaben für die Nachwuchsingenieure.

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Generalprobe für die Abiturprüfung im Fach Musik

Wer am 9. Februar zum Vorspiel der Abiturientinnen und Abiturienten in die Aula des Gymnasiums gekommen war, wurde mit einem anspruchsvollen und abwechslungsreichen Programm belohnt. Das Leistungsfach Musik präsentierte einen Teil seines Repertoires für die bevorstehende fachpraktische Abiturprüfung und gab damit einen eindrucksvollen Vorgeschmack auf die Prüfungstage am 23. und 24. Februar.

In der fachpraktischen Prüfung müssen die Schülerinnen und Schüler jeweils 15 Minuten vorspielen. Das Programm setzt sich aus einem Wahl- und einem Pflichtteil zusammen und verlangt den jungen Musikerinnen und Musikern sowohl technische Sicherheit als auch musikalische Ausdruckskraft ab. Die fachpraktische Prüfung macht dabei 50 Prozent der Gesamtnote im Abitur aus; die andere Hälfte entfällt auf die schriftliche Prüfung im April.

In der Aula erklangen die Instrumente Klavier, Saxophon, Trompete, Oboe und Querflöte. Präsentiert wurden unter anderem Werke von Frédéric Chopin, Friedrich Burgmüller, Claude Debussy und Johann Sebastian Bach. Die Stücke wurden sehr gut vorbereitet und mit viel Ausdruck zum Besten gegeben. Unterschiedliche Epochen und Stilrichtungen sorgten für ein vielseitiges Konzerterlebnis.

Die Schülerinnen und Schüler freuten sich über die Gelegenheit, ihr Programm bereits vor einem interessierten Publikum darbieten zu können und so wertvolle Bühnenerfahrung für die Prüfung zu sammeln. Auch die Zuhörerinnen und Zuhörer zeigten sich beeindruckt von dem hohen Niveau der Darbietungen. Einhellige Meinung am Ende des Abends: Diese Generalprobe lässt sowohl für die Abiturientinnen und Abiturienten als auch für ihren Musiklehrer Philip Kirsch auf sehr gute Ergebnisse hoffen.

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Erfolgreiche Teilnahme an der DELF-Prüfung am Gymnasium Hechingen

Auch im Schuljahr 2024/2025 konnten Schülerinnen des Gymnasiums Hechingen ihre Französischkenntnisse unter Beweis stellen: Im Rahmen einer freiwilligen Arbeitsgemeinschaft bereiteten sie sich erfolgreich auf das international anerkannte Sprachzertifikat Diplôme d’études en langue française (DELF) auf dem Niveau B1 vor. Die Prüfung wird in Kooperation mit dem renommierten Institut français durchgeführt und bescheinigt fundierte Französischkenntnisse auf internationalem Niveau.

Die Vorbereitung fand in einer von der Schule angebotenen DELF-AG für Zehntklässlerinnen statt und wurde von den Französischlehrerinnen Stefanie Vogel und Jule Götz geleitet. Der Schwerpunkt lag dabei auf dem schriftlichen Prüfungsteil, der an einem zentralen Samstagstermin bundesweit abgelegt wurde. Eine Besonderheit der DELF-Prüfung ist die externe Korrektur der schriftlichen Arbeiten, die eine objektive und unabhängige Bewertung sicherstellt.

Im schriftlichen Teil mussten die Teilnehmerinnen ihr Hör- und Leseverstehen unter Beweis stellen sowie einen eigenen Text verfassen. Der mündliche Prüfungsteil fand an einem separaten Termin direkt am Gymnasium Hechingen statt und wurde von einem externen Prüfer abgenommen. Hier waren neben der Vorstellung der eigenen Person auch ein vorbereiteter Monolog sowie ein spontaner Dialog zu bewältigen – selbstverständlich ohne Hilfsmittel wie ein Wörterbuch.

Die lang ersehnten Zertifikate, unterzeichnet vom Directeur du Centre international d’études pédagogiques, einer dem französischen Bildungsministerium unterstellten Institution, wurden kürzlich im Rahmen einer kleinen Pausenveranstaltung von Schulleiterin Melanie Dreher überreicht. Mit dem Diplôme d’études en langue française halten die Schülerinnen – inzwischen alle in Klasse 11 – nun ein weltweit anerkanntes Zertifikat für Französisch als Fremdsprache in den Händen, das ihnen auf ihrem weiteren schulischen und beruflichen Weg wertvolle Vorteile bieten kann.

Erfolgreich abgeschlossen haben:

Selina Diener, Leonie Liener, Luisa Schweizer, Sarah Unger, Mia Hildebrandt, Caroline Seidl

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Außerunterrichtliche Veranstaltungen NWT

Dem Schulalltag im Weltraum entfliehen

Zwei Tage lang gastierte der Weltraum in der Aula des Gymnasiums Hechingen: Ein Pop-up-Planetarium bot Schülerinnen und Schülern verschiedener Klassenstufen ein unvergessliches Lernerlebnis. Früh am Dienstagmorgen reiste Herr Philipp Holz, fachkundiger Mitarbeiter des Schulplanetariums an, um das mobile Planetarium in der Aula aufzubauen – und verwandelte Teil des Raumes in eine faszinierende Kuppel, unter der sich der Sternenhimmel zum Greifen nah anfühlte.

Hervorragend organisiert wurde das besondere Projekt von der NWT-Lehrerin Lisa Pfeuffer. Dank ihrer Planung konnten an beiden Tagen zahlreiche Klassen in Begleitung ihrer Lehrkräfte in den Genuss dieses außergewöhnlichen Weltraumerlebnisses kommen.

Auf Isomatten liegend bestaunten die Schülerinnen und Schüler den über ihnen errichteten Sternenhimmel und lauschten den sachkundigen Erklärungen von Herrn Holz aufmerksam. Altersgerecht, anschaulich und sehr kompetent erhielten die Klassenstufen 5 bis 11 spannende Einblicke in die Welt der Planeten und Sterne. Im Mittelpunkt stand dabei das Erforschen und Verstehen astronomischer Zusammenhänge und Phänomene unseres Weltalls.

Die interaktive Lerneinheit führte die Lernenden auf eine Reise durch das Sonnensystem. Dabei lernten sie unter anderem, sich am Sternenhimmel zu orientieren, Sternbilder zu erkennen und mehr über die Beschaffenheit verschiedener Planeten zu erfahren. Ein besonderes Highlight war der virtuelle Flug zur Internationalen Raumstation ISS: Von dort aus konnten die Schülerinnen und Schüler die Erde – den einzigen fruchtbaren Planeten unseres Sonnensystems, der Leben ermöglicht – aus der Perspektive des Alls betrachten. Zusätzlich bekamen sie einen spannenden Einblick in den Alltag auf der ISS, etwa in die Herausforderungen der Schwerelosigkeit oder das Schlafen im Weltall.

So bot das Schulplanetarium nicht nur eine willkommene Abwechslung vom Schulalltag, sondern vor allem eine beeindruckende, nachhaltige Möglichkeit, Astronomie lebendig und greifbar zu erleben und Inhalte aus dem Unterricht zu vertiefen.