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Ein grandioses Jubiläumskonzert

(Foto: (c) Klanglabor)

Zehn Jahre Klanglabor Hechingen – welch ein Glücksfall für die Zollernstadt dieses kleine, aber künstlerisch auf  unglaublich hohem Niveau stehende Festival ist, braucht kaum noch erwähnt zu werden. In der diesjährigen Jubiläumsauflage, die unter dem Motto „Wolfgang feiert“ steht, bildete der Freitagabend mit einem reinen Mozartprogramm in der ausverkauften Alten Synagoge den vorläufigen Höhepunkt.

Die erste Hälfte des Abends stand ganz unter dem Zeichen der Kooperation zwischen Klanglabor und Gymnasium. Den Anfang machten die beiden Musikprofilkurse der Klassenstufen 8 und 9, herrlich einstudiert von Cornelia Prauser und Theresa Bulach.

Gemeinsam mit dem Gastensemble des Klanglabors, dem international renommierten Eliot- Streichquartett, sowie Festivalleiter Raphael Schenkel (Klarinette) und Professor Clemens Müller (Klavier) eroberten die beiden Ensembles mit Sätzen aus Mozarts „Kleiner Nachtmusik“ sowie einem launigen Potpurri aus Werken des Meisters auf Anhieb die Herzen der Zuhörer.

Foto: (c) Klanglabor

Was sich nun anschloss, gehört zum Größten, was es an klassischer Kammermusik gibt.

Mozarts „Kegelstatt- Trio“ für Klarinette, Bratsche und Klavier ist ein äußerst rätselhaftes Werk, das sich durch zarte, sensible musikalische Gesten auszeichnet, die auf kleinstem Raum zwischen den Partnern hin- und herwandern. Musikalische Klangrede par excellence! Feinsinniger als in der atemberaubenden Interpretation von Raphael Schenkel, Clemens Müller und Bratschist Dmitry Hahalin wird man das Werk schwerlich irgendwo erleben können. Nahezu schwebend erklangen die drei Sätze, verbunden durch kleine Zwischentexte, die von Schülerinnen des Gymnasiums vorgetragen wurden.

Den fulminanten Schlusspunkt setzte nach der Pause das 2014 gegründete Eliot Quartett. Auf dem Programm stand das wegen seiner irritierenden, aufwühlenden Adagio- Einleitung so genannte „Dissonanzen- Quartett“ Mozarts aus dem Jahr 1785.  Maryana Osipova (erste Violine), Alexander Sachs (zweite Violine), der bereits erwähnte Dmitry Hahalin sowie Michael Preuß (Violoncello) verfügen über ein körperliches, beinahe orchestrales Klangspektrum. Mit radikaler Hingabe und wahnwitziger Perfektion musizierten sie dieses Gipfelwerk der klassischen Streichquartett-Literatur.

Dabei spannten sie souverän den dramaturgischen Bogen von der düsteren Einleitung des Kopfsatzes bis hin zum überschäumenden Finale.

Das Publikum dankte den Künstlerinnen und Künstlern des Jubiläumskonzertes mit Beifallsstürmen.

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Lange Nacht der Mathematik am Gymnasium

Erstmalig beteiligte sich das Gymnasium an der Langen Nacht der Mathematik, die deutschlandweit seit 1999 im November durchgeführt wird. Die Aktion fand bei der Schülerschaft großen Anklang und so hatten sich mehr als hundert Schülerinnen und Schüler von ihren Mathelehrkräften animieren lassen. Sie wollten am 18.11. dabei sein, wenn es darum gehen sollte, eine Nacht lang kniffelige Matheaufgaben in Teams zu lösen.

Der Ablauf der Mathenacht ist zentral organisiert. Insgesamt gibt es drei Runden. Der Startschuss fällt um 18 Uhr, wenn die Aufgaben der ersten Runde freigeschaltet werden. Sind alle zehn Lösungen der ersten Runde richtig online eingegeben, kommt man in die zweite Runde. Dabei sind die ersten beiden Runden Klassenstufenrunden, d.h. wenn es eine Gruppe der Klassenstufe in die zweite Runde schafft, dürfen alle Gruppen dieser Stufe in die zweite Runde – Zusammenarbeit lohnt sich also.

Am Gymnasium hatte die Fachschaft Mathematik die Organisation in Angriff genommen und so trafen sich um 17.45 Uhr Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 in ihren 36 Gruppen. Motiviert und bestens versorgt mit Proviant bezogen sie im Nebengebäude die zugewiesenen Räume, wo sie von Mathelehrkräften willkommen geheißen wurden und gespannt auf die Freischaltung warteten.

Kaum war der Startschuss gefallen, begannen die Köpfe zu rauchen, denn die Aufgaben hatten es in sich. Aber der Wettbewerbscharakter und die ungewöhnliche Uhrzeit schienen die Schülerschaft zu motivieren und die Meisten waren mit Feuereifer dabei, um Lösungen zu finden. 6000 weitere Gruppen in ganz Deutschland zermarterten sich das Hirn, um die nächste Runde zu erreichen. Ein Jubelschrei war um 22.22 Uhr aus dem Zimmer der Klassenstufe 6 zu hören, als diese es tatsächlich geschafft hatten, die zweite von drei Runden zu erreichen. Die neuen Aufgaben wurden daraufhin für die Stufen 6 und 7 freigeschaltet. Dies gilt bereits als großer Erfolg, denn der Wettbewerb richtet sich an echte Mathecracks und nur wenigen gelingt es, bis in die dritte Stufe vorzudringen und auch dort noch alle Aufgaben richtig zu lösen.

Für die Klassenstufen 5 und 6 war die Nacht um 22.30 Uhr beendet und sie wurden von ihren Eltern abgeholt. Anders für die Älteren, die bis um Mitternacht in der Schule weiterrechnen durften. Danach schlossen sich die Tore der Schule. Aber zu Hause ging es weiter – zumindest für einige Mathefans, denn Lösungen konnten bis 8 Uhr hochgeladen werden.

Den ganzen Abend über war die Stimmung trotz der hohen Anforderungen gut und viele der Anwesenden zeigten echten Teamgeist, was nach einer Wiederholung der Langen Nacht der Mathematik im nächsten Jahr schreit.

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Endlich ein Wasserspender in der Sporthalle

Seit einigen Wochen gibt es in der Lichtenauhalle einen neuen Wasserspender, der für große Freude bei der Schülerschaft sorgt. Immer wieder hatten sich Schülerinnen und Schüler einen Wasserspender in der Sporthalle gewünscht, ist dort doch der Durst meist besonders groß. Zwei Wasserspender gibt es bereits im Schulhaus, die vom Förderverein des Gymnasiums finanziert wurden. Der dritte Wasserspender war nun möglich, da der Bürgermeister Philipp Hahn persönlich auf die Anfrage von Schülerseite reagiert und für die Finanzierung gesorgt hat, sodass nun alle Sporttreibenden, sowohl des Gymnasiums als auch der Vereine, ihren Durst direkt in der Sporthalle löschen können. Herzlichen Dank dafür!

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Internationale Begegnungen am Gymnasium – Erasmus + erfolgreich beantragt

Im Rahmen des Austauschprogramms für die Klassen 10 waren im Oktober 21 Spanierinnen und Spanier sowie 7 Polinnen und Polen zu Besuch am Gymnasium. Finanziert werden die Austauschprogramme für die deutschen Teilnehmer seit diesem Schuljahr komplett über Erasmus +, ein Programm das europäische Begegnung unterstützt, gleichzeitig aber auch Anforderungen an die Schülerschaft stellt, indem sich diese mit bestimmten Themen auseinandersetzen müssen, dem auch das schulinterne Programm Rechnung tragen muss.

Beide Austauschprogramme haben eine Durststrecke hinter sich.

Der Spanienaustausch mit Lleida findet seit über 30 Jahren statt und dass aufgrund von Corona eine Unterbrechung notwendig war, hatten alle Beteiligten sehr bedauert. Umso größer war die Freude, dass nach zweijähriger Pause endlich wieder eine Begegnung in der ursprünglichen Form stattfinden konnte.

Ein abwechslungsreiches Programm erwartete – in gewohnter Manie vorbereitet von der Spanischfachschaft unter Federführung von Carina Schneider – die spanischen Schülerinnen und Schüler, die mit zwei Begleitlehrerinnen angereist waren. Neben einem Ausflug nach Stuttgart ins Daimler-Benz-Museum und nach Rottweil ins Narrenmuseum, ging es aber vor allem um das Thema „Jugendliche in ehrenamtlichen Tätigkeiten“. Die Gruppe machte deswegen auch einen Besuch bei der KBF in Mössingen, im Jugendzentrum von Hechingen und erfuhr außerdem viel über schulische Aktionen, bei denen sich Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums engagieren. Auch eine Dokumentation zum Thema musste erstellt werden. Der Austausch ist also in mehrfacher Hinsicht eine lohnende Sache: Die Jugendlichen kommen in Kontakt mit Gleichaltrigen aus einem anderen europäischen Land und lernen deren Kultur kennen. Gleichzeitig verbessern sie ihre Sprachfähigkeiten und nicht zuletzt setzen sie sich mit gehaltvollen Themen auseinander. Dass alle in der gemeinsamen Woche viel Spaß hatten, aber auch neue Erkenntnisse gewonnen hatten, zeigte der Abschlussabend, wo die Gruppe zusammen ein Lied sang und eine gemeinsame Fotoshow präsentierte. Beim Abschied flossen Tränen, die aber sicher bald getrocknet werden konnten, da der Gegenbesuch für Mitte April geplant ist und es dort zu einem Wiedersehen kommen wird.

Auch der langjährige Austausch mit Płońsk, das 60 km nordwestliche von Warschau liegt, musste vor zwei Jahren unmittelbar vor der Durchführung wegen Corona abgesagt werden. Dass die Begegnung dieses Jahr stattfinden konnte, hatte für große Vorfreude gesorgt, zumal sich die Schülerinnen und Schüler bereits virtuell kennengelernt hatten. Für die polnische Seite wird der Austausch durch das Deutsch-Polnische Jugendwerk gefördert und zusätzlich durch Gelder der Stadt Hechingen untersützt. Dafür müssen die Teilnehmer eine Dokumentation zu einem bestimmten Thema erstellen. In diesem Jahr standen Gewässer im Mittelpunkt, weshalb viele der Unternehmungen ans Wasser führten. Dies war aber alles andere als langweilig. Auf dem Programm stand unter anderem der Bodensee mit den Pfahlbauten, es gab eine Führung zu den Hochwasserrückhaltebecken in Boll und auch eine Stocherkahnfahrt auf dem Neckar in Tübingen passte gut zur Thematik. Natürlich durfte trotz des Wassers ein Ausflug zur Burg nicht fehlen und ein weiteres Highlight für alle war ein Ausflug in den Europapark am Wochenende. Die Verständigung zwischen allen Teilnehmern klappte gut – mit einer Mischung aus Deutsch, Englisch und ein bisschen Polnische.

Insgesamt waren die polnischen Gäste ebenso zufrieden, wie die Zehntklässlerinnen des Gymnasiums und die Organisatorinnen Brigitte Vögele und Eva Schwarz. Die erfolgreiche Woche wurde mit einem kleinen Abschlussfest in fröhlicher Runde beendet. Bereits jetzt kann sich die deutsche Gruppe auf den Gegenbesuch in Płońsk freuen, der für Ende April ansteht. Eine Woche werden die Schülerinnen in den Gastfamilien sein, wo sie ein vielseitiges Programm erwartet. Anschließend geht es noch ein paar Tage nach Krakau, wo unter anderem ein Besuch in Auschwitz geplant ist.

Die Kosten für den Austausch werden für die Deutschen auch hier von Erasmus + übernommen. Im Frühjahr hatte das Gymnasium eine Teilnahme am Programm erfolgreich beantragt und die Schüler- wie Lehrerschaft kommt nun in den Genuss an europäischen Projekten teilnehmen zu können, die von Erasmus + finanziert werden. Dies bietet ganz neue Möglichkeiten für internationale Begegnungen und wird sicher für eine Horizonterweiterung sorgen. Denn nicht nur Schülerinnen und Schüler können an Austauschen bis zu einem Jahr – in der Gruppe aber auch allein – teilnehmen, ohne dass nennenswerte Kosten entstehen, sondern auch Lehrkräfte werden ermutigt, Schulen in anderen Ländern zu besuchen, um deren Konzepte kennenzulernen und die ein oder andere Idee mit in die eigene Schule zu tragen. Insofern ist es für das Gymnasium ein großer Gewinn, für die nächsten sechs Jahre die sehr großzügige Unterstützung durch Erasmus + zu erhalten und dadurch die Möglichkeit für internationale Begegnungen zu bekommen.

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Geld für die Kinderkrebshilfe

Endlich ist die Urkunde da und der Spendenbetrag amtlich: Stattliche 5.429,69 Euro kamen durch den Spendenlauf, der im Juli am Gymnasium stattgefunden hatte, zusammen. Organisiert hatte die Veranstaltung das Aktivteam „Spendenlauf“, bestehend aus Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 bis 7 unter tatkräftiger Unterstützung der Verbindungslehrerin Carina Schneider und der stellvertretenden Schulleiterin Uta Schoder. Mit unzähligen Runden und zum Teil rekordverdächtigem Einsatz lief die Schüler- und Lehrerschaft für den guten Zweck. Denn gelaufen wurde für die Kinderkrebshilfe. Und da zeigten sich Eltern, Verwandte, Lehrer und vor allem auch ansässige Firmen spendabel. Gespendet wurde von der Apotheke Spranger, der Stadtapotheke, dem Autohaus Kleinmann, dem Autohaus Kalbacher, der Buchhandlung DAS BUCH, der LS medcap GmbH und der Sparkasse Zollernalb. Letztere sorgte mit einem Betrag von 1000 Euro nochmal für ein ordentliches Ansteigen des Spendenkontos. An alle Spender geht ein herzliches Dankeschön. Das Gymnasium freut sich zusammen mit dem Aktivteam und der Kinderkrebshilfe über so viel Engagement in der Stadt Hechingen.

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Gymnasium läuft für Kinderkrebshilfe

Am Schuljahresende geht es am Gymnasium nicht mehr so sehr um klassischen Unterricht, sondern unter anderem um die Stärkung des Gemeinschaftsgefühls. Dazu fand am Freitag ein Spendenlauf zugunsten der Kinderkrebshilfe auf dem Schulgelände statt. Organisiert wurde dieser vom Aktivteam Spendenlauf, bestehend aus Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5, 6 und 7 und mit tatkräftiger Unterstützung der stellvertretenden Schulleiterin Uta Schoder und der Verbindungslehrerin Carina Schneider. Dabei hat das Team einiges in Bewegung gesetzt. Galt es doch immerhin gut 600 Schülerinnen und Schüler zum Laufen zu animieren und dabei auch noch jede Runde zu zählen.

Der Vormittag begann mit einem Aufwärmtraining, durchgeführt von der Referendarin Melanie Schittenhelm und ihrem Kollegen Felix Bissinger. Danach versammelten sich alle am Start, um rund um den Sportplatz loszulegen, wo jede Runde 500 Meter maß. Nachdem die Sportlehrerin Isabelle Mödinger-Thumm den Lauf nacheinander für jede Stufe gestartet hatte, kam es zunächst zu kleinen Tumulten, da die Zählenden kaum hinterherkamen, die einzelnen Startnummern digital einzugeben. Aber schnell zog sich das Feld der Teilnehmer auseinander und die Aktivteammitglieder bekamen Routine. Runde für Runde wurde gezählt und manch einer der Laufenden bekam kaum genug. Immer wieder war die Frage zu hören: „Wievielte Runde?“. Und da hatten vor allem auch die jungen Läufer einiges zu bieten. Nicht selten hörte man Zahlen über 40, d.h. weit über 20 Kilometer sind etliche Schülerinnen und Schüler gelaufen. Manche mussten geradezu gedrängt werden, wenigstens eine kurze Pause einzulegen und sich zum Beispiel unterm Rasensprenger Abkühlung zu verschaffen.

Aber auch Eis vom Italiener sorgte für Abkühlung, wo jede Kugel sogar noch 50 Cent für die Spendenkasse brachte. Wasser konnte man kostenlos bzw. gegen eine Spende erhalten und das Aktivteam Nachhaltigkeit und Gesundheit hatte für Obstsnacks gesorgt. Außerdem bekam die Juniorfirma nochmal Gelegenheit, ihren Schmuck anzubieten. Neben all den Angeboten durften auch die Sanis, unter Leitung von Anja Jacobs, nicht fehlen, die immer zur Stelle waren, wenn es – zum Glück nur zu kleineren – Verletzung kam.

Am späten Vormittag wurde der Lauf abgepfiffen. Ursprünglich war eine Prämierung der besten Klassenstufe und des Schulsiegers vorgesehen. Aber so schnell wie sich das Aktivteam die Auswertung erhofft hatte, ging es dann aufgrund technischer Probleme doch nicht. Nun wird die Schulversammlung am Mittwoch umso spannender, wenn dort die Sieger gekürt werden. Mit Spannung wird auch erwartet, auf welchen Betrag das Spendenkonto zugunsten der Kinderkrebshilfe bis dahin angewachsen sein wird. Ein Dank gilt schon hier allen Spendern und Sponsoren, die dafür gesorgt haben, dass das Spendenkonto bereits auf fast 2.500 Euro angewachsen ist. Es kann noch bis zum 1. August gespendet werden, damit die vielen Runden belohnt werden, die die Gymnasiasten für den guten Zweck trotz der hohen Temperaturen gelaufen sind. Spaß daran hatten die Meisten allemal.

Deutsche Krebshilfe IBAN: DE65 3705 0299 0000 919191 Verwendungszweck: Aktionsnummer 49008751

Ein Dank an die Hechinger Sponsoren (Stand 24.7.): Apotheke Spranger, Stadtapotheke, Autohaus Kleinmann, Autohaus Kalbacher, Buchhandlung DAS BUCH, LS medcap GmbH.

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Das Musikprofil – musikalisch und kreativ

Nachdem bereits zwei Konzerte am Gymnasium, die Ohren des Publikums erfreuen konnten, fand nun noch ein drittes Sommerkonzert statt. Seit zwei Jahren hat das Gymnasium ein Musikprofil und aufgrund von Corona hatten diese Gruppen bislang kaum Gelegenheit ihr Können öffentlich unter Beweis zu stellen. So wurde es höchste Zeit, dass die Musikerinnen und Musiker der Klassenstufen 8 und 9 sich dem Publikum stellten. Sie präsentierten verschiedene Musikstücke und waren dabei zum Teil sehr kreativ. Anstatt mit echten Musikinstrumenten improvisierten zum Beispiel beide Stufen gemeinsam mit Bechern (s. Bild), denen sie durch verschiedene Spieltechniken erstaunlich vielfältige Töne entlockten und beim Publikum im wahrsten Sinne des Wortes auf offene Ohren stießen.

Auch sonst zeigten sich die Zuhörer in der gut gefüllten Aula von dem abwechslungsreichen Programm sehr angetan. So gab es Musikstücke aus verschiedenen Ländern zu hören, zum Beispiel das traditionelle afrikanische Lied „Banuwa“, das von beiden Profilfächern präsentiert und von Emma Bausinger dirigiert wurde. Auf einen Ausflug in die Musik der Ukraine wurde das Publikum von der Klasse 8a mitgenommen. Begeisterung kam auch auf, als die Schülerinnen und Schüler dieser Klasse einige Stücke aus dem Film „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ sangen. Besondere Anerkennung wurde den vielen Solisten zuteil. Zum Beispiel waren Karl-Philipp Kohler (Bariton) und Sophie Wagner (Klavier) mit „Tonight“ von Bernstein und dem Policeman’s Song von Sullivan zu hören. Lena Diener improvisierte auf der E-Gitarre und erhielt dafür großen Applaus. Außerdem gaben Carmen Schmitzer (Saxophon) und Michelle Ciolek (Gesang) – ebenfalls Schülerinnen der Klasse 9 – Soli zum Besten. Von Layla Grauer (Klavier), Mara-Luna Walz (Saxophon), Jemima Link (Querflöte), Lavinia Oberdörfer (Klavier), Hanna Kraus (Oboe) und Isabel Haug (Klavier) (alle Klasse 8a) waren weitere Soli zu hören.

Alles in allem ein sehr gelungener Abend, der unter der Leitung von Cornelia Prauser stattgefunden und von Melanie Schittenhelm am Klavier begleitet wurde. Alle Akteure zeigten ihre musikalischen Talente und damit definitiv, dass sie zurecht das Profilfach Musik gewählt haben.

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Sommerkonzerte am Gymnasium

Gleich zweimal wurde das interessierte Publikum mit einem musikalischen Programm am Gymnasium erfreut.

Anfang Juli präsentierte der Kleine Chor, bestehend aus Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-7, unter Leitung der Musiklehrerin Cornelia Prauser das Musical „Schlaraffenland“, in dem einiges geboten war – vor allem mitreißende Musik. Aber auch die kleinen schauspielerischen Einlagen von den „Schlaraffen“, die zeigten wie ein Leben so ist, das nur aus Essen und Schlafen besteht, zeugten davon, dass sich die ca. zwanzig Schülerinnen und Schüler gut vorbereitet und vor allem Spaß an der Sache hatten. Neben dem kleinen Chor traten zwei 5. Klassen auf, mit denen Theresa Bulach zwei Stücke eingeübt hatte, die das Musical wunderbar ergänzten. Dass vor dem Auftritt große Aufregung bei allen herrschte, ist wenig erstaunlich, war die Aula doch voll besetzt mit aufmerksam lauschenden Eltern, Großeltern und weiteren Gästen. Diese hatten eine vergnügliche Dreiviertelstunde, in der alle ihr Bestes gaben und das Schlaraffenland zum Leben erweckten. Schließlich konnten die Zuhörer sogar noch etwas lernen, nämlich, dass ein Leben im Schlaraffenland nicht nur Vorteile hat. Vielmehr genießt das Leben, wer sich das Motto des Abschlussliedes zu eigen macht: „Also komm‘ aus deiner Ecke, denn die Welt ist interessant / es gibt vieles zu entdecken, nimm‘ dein Leben selber in die Hand!“

Eine Woche später traten gleich drei Gruppierungen in der Aula des Gymnasiums auf: Das Orchester, geleitet von Andrea Nägele, die Big Band unter Leitung von Wolfgang Nägele und schließlich der so genannte ELCH, ein Kürzel, das für Eltern-Lehrer-Chor steht. Der Chor besteht aus Eltern, Lehrerinnen und Lehrern und Ehemaligen, die sich nur wenige Male trafen, um das Programm unter der Leitung von Wolfgang Nägele einzustudieren.

Nach einer Begrüßung durch die Schulleiterin Melanie Dreher, die ihrer Freude darüber Ausdruck verlieh, dass Musik endlich wieder live erlebt werden darf, begann das abwechslungsreiche und spritzige Programm.

Das Publikum lauschte zunächst den Klängen des Orchesters, in dem fünf verschiedene Instrumente vertreten sind. Dominant die Geschwister Kraus mit Hanna an der Oboe, Sara am Horn und Johannes am Fagott. Neben ihnen traten an der Geige auf Sophia Struhalla und auch ein Bass war dabei, gespielt von Felix Heine. Begleitet wurden alle Stücke von Andrea Nägele auf dem Klavier. Hanna Kraus erfreute das Publikum mit einem überzeugenden Solo von „Gabriels Oboe“ von E. Moricone. Auch alle anderen Stücke, die jeweils von Sara Kraus angekündigt wurden, sorgten beim Publikum für Begeisterung und zeugten vom Können der Truppe. Unter anderem erklang die Ouverture aus CharpentierS „Te Deum“, die den meisten Zuhörern aus dem Fernsehen als Eurovision-Melodie bekannt sein dürfte.

Weiter ging es mit der Big Band, die flotte Stücke spielte und mit den vielen Bläsern die Aula gut beschallte. Unter anderem hörten die Zuschauer den mitreißenden Song „Fly me to the moon“ und „Home in Pasadena“. Auch hier durften Soli nicht fehlen. Sebastian Kohler brillierte mit einem Solo auf der Trompete und auch das Saxophonsolo von Sophia Struhalla und das Flötensolo von Jemima Link sorgten für viel Applaus. Mit großem Enthusiasmus begleitete Wolfgang Nägele alle Stücke auf dem Klavier. Auch ihm merkte man die Freude darüber an, dass sich das kontinuierliche Proben mit der Band gelohnt hatte und es nun möglich war, diese Mühen endlich zu präsentieren und damit Begeisterung auszulösen.

Schließlich betrat der ELCH die Bühne und legte direkt los mit „Castle of Glass“ von Linkin Park. Anschließend erfüllten die Klänge der Red Hot Chili Peppers mit dem Song „Black Summer“ die Aula und zum Abschluss gab es eine ganz eigene Variante des Stückes „Don’t stop me now“ von Queen zu hören, die der Chor, bestehend aus gut 20 Sängerinnen und Sängern, in einer mit neuen Elementen angereicherten Variante zum Besten gab.

Nach diesem Ohrenschmaus ergriff Schulleiterin Melanie Dreher, selbst Sängerin im ELCH, erneut das Wort, um sich bei allen Beteiligten herzlich zu bedanken. Lange habe man auf die Gelegenheit warten müssen, wieder ein Konzert spielen zu dürfen. Umso größer sei nun die Freude, dass die Akteure in einer gut gefüllten Aula die Gelegenheit bekommen hatten, ihre Stücke zu präsentieren. Die Dankesworte aber sollten nicht den Abschluss bilden. Deswegen traten am Ende alle drei Gruppen nochmal zusammen auf und sangen und spielten gemeinsam – ganz passend – das Stück „You never walk alone“. Wolfgang Nägele erläuterte vorab die Symbolik des Textes, die als eine Art Slogan für das Durchhalten in der Pandemie gelten konnte bzw. kann.

Zur Abrundung des Abends bewirtete der Förderverein des Gymnasiums die Gäste im Schulhof, ein Angebot, von dem reger Gebrauch gemacht wurde, zumal an diesem lauen Sommerabend. Und in den Gesprächen die dort im Kreis der Zuhörer entstanden, war man sich einig, dass sich der Weg ins Gymnasium an diesem Abend auf alle Fälle gelohnt hatte.

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Außerunterrichtliche Veranstaltungen Religion Startseite

Siebtklässler besuchen Synagoge

Standortvorteil: Einen (Kirchen-)Raum persönlich zu betreten und zu erfahren, das ist möglich, weil die Hechinger Synagoge heute besichtigt werden kann.

Eine Religionsklasse des Gymnasiums Hechingen der Klassenstufe 7 besuchte am 12.07.22 das Gebäude in der Goldschmiedstraße. Die Religionslehrerin Antonia Schmidt hatte diesen Besuch als Ergänzung zum Unterricht – die monotheistischen Religionen im Vergleich – organisiert. Die Gruppe durfte in einem spannenden Vortrag Wissenswertes zur Geschichte der jüdischen Menschen in Hechingen und auch zur Synagoge selbst erfahren. Neben dem Entdecken und Sehen von hebräischen Schriftzeichen, jüdischen Ritusgegenständen und Ausstellungstafeln stand vor allem das gemeinsame Gespräch im Mittelpunkt. Dabei wurde den Jugendlichen bewusst, dass das interreligiöse Leben in den vergangenen Jahrhunderten in der ehemaligen Residenzstadt funktionierte und von großer Toleranz geprägt war. Der Einschnitt folgte mit dem Nationalsozialismus. Die persönlichen Schicksale bleiben vor allem im Kopf und als mahnende Zeichen ein Hinweis an uns – die Geschichte darf sich nicht wiederholen. Diese Erkenntnis zu vermitteln, war Antonia Schmidt ein zentrales Anliegen und nicht zuletzt der Grund mit der Klasse die Synagoge zu besuchen, ein Besuch der bei den e Schülerinnen und Schüler durchaus einen bleibenden Eindruck hinterließ.

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Englisch Startseite The Big Challange

Englisch-Challenge bestanden

Insgesamt 83 Schüler des Gymnasiums Hechingen nahmen am Englisch-Wettbewerb „The Big Challenge“ teil. Nun wurden die Sieger geehrt.

Bei der diesjährigen Ausgabe des Englisch-Wettbewerbs „The Big Challenge“ haben die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Hechingen überzeugende Leistungen erbracht. Dabei beantworteten sie im Multiple-Choice-Verfahren 45 Fragen in 45 Minuten und waren in den Kategorien Leseverstehen, Grammatik, Satzbau, Betonung/Aussprache, Wortschatz und Landeskunde gefordert. Dabei sind die Fragen je nach Schwierigkeitsgrad mit unterschiedlichen Punkten bewertet worden. Aus Baden-Württemberg traten in 43 Schulen insgesamt 3800 Schüler an.

Am Gymnasium waren in diesem Jahr mit nahezu 80 Prozent der Teilnehmer vor allem die Jahrgangsstufen fünf und sechs beim Wettbewerb vertreten. Besonders Noel Dehner stach in Klasse 5 mit 320 von 350 Punkten heraus und belegte mit diesem Ergebnis landesweit den 5. Platz. In Klasse 6 war Amelia Niewienda besonders erfolgreich und wurde landesweit 14. Weit über dem landesweiten Durchschnitt war Emma Zumbo in Klasse 7 erfolgreich. Sophie Provenza war in Klasse 8 die Beste und landete in Baden-Württemberg auf dem 44. Rang. Die erfolgreichste Neuntklässlerin des Gymnasiums war Lilli Keller.

Zufrieden mit den Resultaten zeigte sich die Organisatorin des Wettbewerbs Birgit Leibold: „In allen Stufen haben unsere Schüler Punktzahlen über dem Landes- und Bundesdurchschnitt erreicht und Plätze in der ersten Hälfte belegt.“