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Erasmus+ Gruppenmobilitäten nach Rom in Klasse 11

2025

Erasmus+-Mobilität Rom: Interkulturelles Lernen und europäische Identität

Im Rahmen des Erasmus+-Programms reisten 43 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 im September 2025 gemeinsam mit ihren Lehrkräften Christiane Fecker-Braun, Michael Brenner und Uwe Schneider nach Rom. Ziel der Mobilität war es, europäische Geschichte, Kultur und Gegenwart in einem internationalen Kontext zu erleben und durch persönliche Begegnungen die europäische Identität nachhaltig zu stärken.

Ein zentraler Bestandteil des Programms war der Austausch mit der römischen Schule Liceo Cavour. Die deutsche Gruppe wurde in der nahe am Kolosseum gelegen Schule herzlich vom Schulchor empfangen. Schnell entwickelte sich ein lebendiger Austausch zwischen den italienischen und deutschen Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften.  In den folgenden Tagen hospitierten die Teilnehmenden im Unterricht und beschäftigten sich in deutsch-italienischen Arbeitsgruppen mit Themen wie „Werte in Europa“ und „Wie kann europäische Identität gelingen?“.

Der persönliche Austausch ermöglichte intensive Gespräche über Schulalltag, gesellschaftliche Herausforderungen und Zukunftsperspektiven junger Menschen in Europa. Die Begegnungen stärkten Sprachkompetenz, interkulturelles Verständnis und die Bereitschaft, Verantwortung für ein gemeinsames Europa zu übernehmen.

Ein besonderer Programmpunkt war die Exkursion in das Museo della Forma Urbis. Dort setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit der antiken Marmorkarte Roms – der „Forma Urbis Romae“ – auseinander. Moderne Rekonstruktionen und digitale Visualisierungen ermöglichten einen anschaulichen Zugang zur Stadtstruktur des kaiserzeitlichen Rom.

Im Sinne des Erasmus+-Gedankens wurde Geschichte nicht isoliert betrachtet, sondern in ihren Auswirkungen auf das heutige Europa reflektiert. In einem anschließenden Vergleich „Leben im antiken Rom und heute“ untersuchten die Teilnehmenden Aspekte wie Wohnen, Infrastruktur, politische Organisation und gesellschaftliches Leben. Dabei wurde deutlich, wie stark antike Traditionen unser heutiges europäisches Selbstverständnis geprägt haben.

Selbstverständlich standen auch weitere bedeutende Sehenswürdigkeiten auf dem Programm. Die Schülerinnen und Schüler besuchten das Kolosseum, das Forum Romanum sowie zentrale Plätze des barocken Rom wie die Piazza Navona.

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des Petersdom in der Vatikanstadt. Von der Kuppel aus bot sich ein eindrucksvoller Blick über die Stadt, der die historische und kulturelle Bedeutung Roms als Zentrum europäischer Geschichte eindrucksvoll veranschaulichte.

Die Verbindung aus historischer Bildung, kulturellen Eindrücken und interkulturellem Austausch machte die Erasmus+-Mobilität zu einer ganzheitlichen Lernerfahrung. Die Teilnehmenden erweiterten nicht nur ihr Fachwissen, sondern entwickelten ein vertieftes Bewusstsein für gemeinsame europäische Wurzeln, Werte und Zukunftsperspektiven.

2024

2023

53 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 erkundeten unter der Leitung von Christiane Fecker-Braun, Michael Brenner und Uwe Schneider die italienische Hauptstadt.

Ein abwechslungsreiches Programm vermittelte Einblicke in die Kunst, Kultur und Geschichte der ewigen Stadt.

Sagte Goethe einst, ein Leben reiche nicht aus, um in Rom alles gesehen zu haben, so kann man dennoch behaupten, dass sechs Tage vor Ort genügen, um durchaus gute Eindrücke der Geschichte, Antike und Kunst zu bekommen. Geschichte live zu erleben, das war ein Ziel der Studienfahrt. Es wurden Gebäude erkundet, die über 2000 Jahre alt sind und bis heute noch mit gleicher Funktion genutzt werden, so z.B. die Gottesverehrung im Pantheon. Wichtig sei es, so die Begleitlehrerin Christiane Fecker-Braun, dass Schülerinnen und Schüler übergeordnete Zusammenhänge erkennen können, um vorhandenes Wissen mit Neuem zu verknüpfen. Dieses Ziel verfolgt sie bei eigens für die Gruppe gestalteten Führungen durch Rom. Denn die Schülerinnen und Schüler sollten sich an die Fahrt zurückerinnern, auch mit dem Ziel, dass sie gerne mal wieder ein Museum, eine Kirche oder eine Ausgrabung besuchen. 

So hieß es am ersten Tag „Buongiorno Roma“ und die Schülerinnen und Schüler lernten bei einem ersten Spaziergang das barocke Rom mit seinen weltberühmten Plätzen und Brunnen kennen. Unter anderem standen die Piazza Navona, der Fontana di Trevi und die Spanische Treppe auf dem Programm.

Ein weiteres Highlight der Stadtbesichtigungen war der Vatikanstaat mit dem Petersplatz, dem Petersdom und den Vatikanischen Museen mit der weltberühmten Sixtinischen Kapelle. Von der Kuppel des Petersdoms genossen die Schülerinnen und Schüler einen atemberaubenden Blick über die Stadt. Auch bestand während der Fahrt die Möglichkeit zur Teilnahme an der Generalaudienz mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz. Auf weiteren Spaziergängen lernten die Schülerinnen und Schüler das antike Rom mit dem Circus Maximus, Kolosseum, Forum Romanum und Palatin kennen. 

Neben dem reinen Besichtigungsprogramm bot die Studienfahrt noch etwas Besonderes: Es fanden zwei Begegnungstreffen im Rahmen des Lernprogramms Erasmus+ mit Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften des Liceo Cavour statt. Die deutschen Schülerinnen und Schüler sowie die Begleitpersonen wurde in der nahe am Colloseum gelegenen Schule aufs Herzlichste mit einem von den römischen Schülerinnen und Schülern zusammengestellten Büffet mit typisch römischen Gerichten begrüßt. Eine gute Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich kennenzulernen. 

Die italienisch-deutschen Begegnungstreffen sollen die europäische Identität stärken und die interkulturelle Vielfalt verdeutlichen. Die daraus resultierende Toleranz ist eine wichtige Grundlage für ein friedliches Zusammenleben in Europa und weltweit. Im Rahmen der Begegnung führten italienische Schülerinnen und Schüler die deutsche Gruppe durch Rom und gaben ihnen Einblicke in die römische Kultur und ihren Alltag. Spannend war es, das Leben in der Metropole aus Sicht einheimischer Jugendlicher kennenzulernen. Gemeinsame sportliche Aktivitäten rundete das Begegnungstreffen ab.

Mit vielen neuen Eindrücken und gestärkt für die nun bald anstehende Prüfungsvorbereitung kehrte die Gruppe mit dem Beginn der Herbstferien zurück nach Hechingen.