Ach wie schön ist...

Panama? Neeein! Nicaragua!
Nach einer längerer Pause zu den bisherigen Einträgen, die sich eher mit dem theoretischen Teil eines Auslandsaufenthaltes beschäftigt haben, möchte ich Dich jetzt an meinem praktischen Erfahrungen teilhaben lassen!

Nach drei hektischen letzten Wochen in Deutschland ging es endlich los! Nach Nicaragua – ein Land, das es in Deutschland seit der Revolution 1979 höchstens durch einen Hurrikan oder einen Vulkanausbruch in die Schlagzeilen geschafft hat. Doch wie ist die politische Lage heute? Wie wird er aussehen, der „Entwicklungsdienst“, den ich ein Jahr lang leisten werde?

Doch bevor ich all meinen Fragen nachgehen konnte, wurde ich erst mal von einer Welle von neuen Eindrücken überrollt. Die Luft in Managua ist heiß und feucht und nach meiner Ankunft in Estelí dauerte es eine Weile, bis ich mich an die vielen Farben, Gerüche und Geräusche gewöhnt hatte.

Doch viel Zeit zum Ausruhen gab es nicht! Das Welthaus Bielefeld hatte dafür gesorgt, dass keine Langeweile aufkommt und uns ein Begrüßungsprogramm zusammengestellt. Zusammen mit den anderen 14 Freiwilligen irrte ich also auf der Suche nach der Post oder der nächsten Apotheke durch die Stadt – mit dem Ergebnis, dass ich mich nach kürzester Zeit hervorragend alleine bewegen konnte. Ganz Estelí ist nämlich blockartig aufgebaut, sodass man sich anhand der Himmelsrichtungen orientieren kann.

Eine Adresse hier könnte zum Beispiel heißen: Vom Supermarkt Pali 2 Blocks Richtung Westen und ½ Richtung Süden.