Studieren! Aber wo?

Wer sich dafür entscheidet, direkt nach der Schule studieren zu gehen, dem stellt sich zunächst eine ganz zentrale Frage:

 

 

Selbstverständlich kommt es bei dieser Wahl auch darauf an, in welche Studienrichtung ihr gehen möchtet. Einige Studiengänge, beispielsweise im Management- und Businessbereich oder auch im Fachbereich BWL werden jedoch in allen drei Formen angeboten.

Daher solltet ihr euch gut überlegen, welche Ansprüche ihr an ein Studium und eine Hochschule stellt.

Wo liegt denn überhaupt der Unterschied zwischen einer Fachhochschule und einer Universität?
 
 
 UniversitätFachhochschule

Semestereinteilung

 

Die Regelstudienzeit beträgt normalerweise 6 Semester, also 3 Jahre.

 

Die Regelstudienzeit kann 6, aber auch 7 oder 8 Semester betragen. Das liegt daran, dass Praxissemester oft schon inbegriffen sind.

 

 

Praxisorientierung

 

 

 

 

Viele Universitäten legen mittlerweile ihr Augenmerk vermehrt auf den Praxisbezug. Dennoch kann man sagen, dass ein Unistudium theoretischer angelegt ist als ein FH-Studium.

 

 

 

Das Studium an der Fachhochschule ist sehr an der späteren Berufspraxis orientiert. Studiengänge sind hier bereits stark auf bestimmte Berufsbilder oder -gruppen ausgelegt. Dies gewährleistet dem Studenten eine frühe Orientierung und ein besseres praktisches Wissen im späteren Job. Inwieweit man für seine spätere Berufswahl mehr festgelegt ist als bei einem Unistudium ist stark vom Studiengang abhängig und kann nicht so allgemein gesagt werden.

 Vorlesungen / Seminare An den meisten Unis finden Vorlesungen in großen Sälen statt, die zum Teil mehrere hundert Studenten fassen. Nur selten gibt es kleinere Seminare. An der Fachhochschule gibt es meist kleinere Seminare, in denen etwa 30 Studenten teilnehmen. Das ermöglicht das bessere Kennenlernen von Studenten und Professor und bietet außerdem die Möglichkeit einer interaktiven Unterrichtsgestaltung.
 Zugangsvoraussetzungen

Selbstverständlich benötigt jeder zukünftige Student zunächst eine "Hochschulzugangsberechtigung" (HZB), also zum Beispiel ein Abitur. Es gibt zulassungsfreie und zulassungsbeschränkte Studiengänge (Studiengänge mit NC). Bei letzteren entscheiden die Universitäten je nach Noten, evtl. Auswahltestergebnis, Persönlichkeit oder Engagement, wer zugelassen

An der Fachhochschule funktionert es ähnlich wie an der Universität. Noten sind zwar wichtig, aber nicht als einziges Kriterium entscheidend.
 
Und was ist die duale Hochschule?
 
An einer dualen Hochschule studiert man immer drei Monate und wechselt dann zu einer dreimonatigen Praxisphase in ein Unternehmen. Wer einen klaren Berufswunsch hat oder die Praxisnähe sucht, hat hier den idealen Einstieg in den Job und tolle Karrieremöglichkeiten. Ein weiterer Vorteil ist, dass man sich meist bei einem Unternehmen direkt bewirbt, welches sich dann um einen Hochschulplatz kümmert. Außerdem werden die Praxisphasen vergütet, man ist also finanziell unabhängiger. Jedoch ist man berufstechnisch auch stärker gebunden als bei einem normalen Hochschulstudium.
 
Du hast noch Fragen? Schreib mir eine Mail an alumniblog.laura@yahoo.de