Kriterien zur Leistungsbeurteilung im Fach Chemie

Note / Punkte

Kriterien und Grundsätze

sehr gut
(1 / 13-15)
"Die Leistung entspricht den Anforderungen im besonderen Maße."

Der Schüler* arbeitet in jeder Stunde sehr gut mit. Er ist in der Lage, Probleme zu erkennen, sie in einen größeren Zusammenhang einzuordnen und durch eigenständige gedankliche Leistung zur Lösung beizutragen. Dabei wendet er gelernte Methoden sicher an und beherrscht die Fachsprache sehr gut. Er hört immer genau zu, kann verschiedene Aspekte angemessen abwägen und beurteilen. Auch länger zurückliegende Inhalte sind sicher abrufbar und können mit aktuellen Fragen verknüpft werden. Er führt sein Chemieheft kontinuierlich und sorgfältig. Er hat seine Arbeitsmaterialien dabei und macht stets seine Hausaufgaben.

gut
(2 / 10-12)
"Die Leistung entspricht voll den Anforderungen."

Der Schüler arbeitet in der Mehrzahl der Stunden gut mit. Er zeigt Verständnis für schwierigere Sachverhalte und kann sie in den Gesamtzusammenhang des Themas einordnen. Er erkennt Probleme selbstständig und findet manchmal neue Lösungswege und Ideen. Dabei unterscheidet er zwischen Wesentlichem und Unwesentlichem und wendet gelernte Methoden und die Fachsprache gut an. Länger zurückliegende Inhalte sind oft abrufbar. Er führt sein Chemieheft kontinuierlich und sorgfältig. Fast immer hat er alle Arbeitsmaterialien dabei und seine Hausaufgaben sind in der Regel erledigt.

befriedigend
(3 / 7-9)
"Die Leistung entspricht den Anforderungen im Allgemeinen."

Der Schüler arbeitet häufig freiwillig mit. Einfachere Fakten und Zusammenhänge kann er sicher wiedergeben und einfache Anwendungsprobleme kann er selbstständig lösen. Dabei wendet er gelernte Methoden vom Prinzip her an und beherrscht die Fachsprache im Wesentlichen. Er hat einen Überblick über die Unterrichtsreihe und nicht nur über den unmittelbar bearbeiteten Stoff. Er führt sein Chemieheft übersichtlich. Meistens hat er seine Arbeitsmaterialien dabei und die Hausaufgaben sind gemacht.

ausreichend
(4 / 4-6)
"Die Leistung weist Mängel auf, entspricht im Ganzen jedoch den Anforderungen."

Der Schüler arbeitet nur selten freiwillig mit und muss meistens dazu aufgefordert werden. Seine Leistungen weisen zwar Mängel auf, entsprechen aber im Großen und Ganzen den Anforderungen. Er kann Gelerntes grob wiedergeben und kann Fragen zum unmittelbaren Unterrichtsgeschehen in der Regel beantworten. Dabei beherrscht er die Fachsprache nur wenig. Der Überblick über einen größeren Unterrichtszeitraum fehlt ihm und etwas länger zurückliegende Inhalte sind nur lückenhaft vorhanden und nicht sicher abrufbar. Der Schüler führt ein Chemieheft. Er hat häufig seine Arbeitsmaterialien dabei und macht oft seine Hausaufgaben.

mangelhaft
(5 / 1-3)
"Die Leistung entspricht den Anforderungen nicht, lässt aber erkennen, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden können."

Der Schüler arbeitet selten freiwillig mit und muss fast immer zur Mitarbeit aufgefordert werden.  Seine Äußerungen nach Aufforderung sind nur teilweise richtig. Die Leistungen entsprechen nicht den Anforderungen. Gelernte Methoden kann er kaum anwenden und die Fachsprache beherrscht er nicht. Seine Grundkenntnisse sind zwar lückenhaft, es kann aber davon ausgegangen werden, dass er bei entsprechendem Engagement die Lücken in absehbarer Zeit schließen und in Zukunft erfolgreich weiter am Unterricht teilnehmen kann. Seine Hausaufgaben erledigt er oft nicht.

ungenügend
(6 / 0)
"Die Leistung entspricht den Anforderungen nicht und selbst die Grundkenntnisse sind so lückenhaft, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behoben werden können."

Der Schüler beteiligt sich nicht freiwillig am Unterrichtsgespräch, bei direkter Ansprache sind die Fragen oft falsch und zeigen so große Verständnislücken, dass die Aufarbeitung der Lücken in absehbarer Zeit nicht möglich erscheint. Die Leistungen entsprechen den Anforderungen nicht.

 

* Anmerkung: Aus stilistischen und sprachökonomischen Gründen - keinesfalls in diskriminierender Absicht - wird nur die maskuline Form „Schüler“ verwendet; Schülerinnen sind selbstverständlich miteinbezogen.

Mai 2016