Kriterien zur Leistungsbeurteilung im Fach Biologie

Zur Unterrichtsnote gehören alle Leistungen, die über die Klassenarbeiten bzw. Klausuren hinausgehen. Die Gewichtung der einzelnen Aspekte obliegt dem jeweiligen Fachlehrer. Diese Kriterien sind im Fachbereich Biologie abgesprochen. Nach der Konferenzordnung §2, Abs. 1 (5) dürfen dies jedoch lediglich „Empfehlungen für einheitliche Maßstäbe bei der Notengebung“ sein, die insofern für die einzelne Lehrkraft nicht zwingend verbindlich sind. In der Kriterienliste werden Schülerinnen unter dem Begriff Schüler geführt.

Notenbereich (Notenpunkte)

Definition laut Notenerlass

Beurteilungskriterien

sehr gut  

(15,14,13)

Die Leistung entspricht den Anforderungen in ganz besonderem Maße.

Der Schüler erkennt, löst und erklärt schwierige Probleme und Sachverhalte, ordnet sie in größere Zusammenhänge ein und überträgt sein Wissen souverän auf neue Zusammenhänge. Er liefert durch ständige Aufmerksamkeit und Mitarbeit kontinuierlich sehr gute Beiträge zur Erarbeitung des Themas im Unterricht und bereichert diesen durch eigene Ideen. Er wertet aufgrund der Kenntnisse, die über die Unterrichtsreihe hinausreichen, den Unterricht qualitativ auf. Er beurteilt Sachverhalte immer sachgerecht und ausgewogen und formuliert eigenständig seine Gedanken klar und unter Verwendung geeigneter Fachsprache. Er erscheint stets gründlich und in hohem Maße eigenständig vorbereitet zum Unterricht und erzielt damit nachhaltig Lernerfolge. Er verfügt über ein umfassendes methodisches Repertoire und zeigt eine hohe Experimentierkompetenz. Darüber hinaus verfügt der Schüler über außerordentliche Kommunikationskompetenz und hält stets die Regeln ein.

gut

(12, 11, 10)

Die Leistung entspricht in vollem Umfang den Anforderungen.

 

Der Schüler erkennt, löst und erklärt Probleme und Sachverhalte, ordnet sie in größere Zusammenhänge ein und überträgt sein Wissen häufig auf neue Zusammenhänge. Er liefert durch ständige Aufmerksamkeit und regelmäßige Mitarbeit kontinuierlich gute Beiträge zur Erarbeitung des Themas im Unterricht und bereichert diesen durch eigene Ideen. Er beurteilt Sachverhalte in der Regel sachgerecht und ausgewogen und formuliert eigenständig seine Gedanken klar und unter Verwendung geeigneter Fachsprache. Der Schüler erscheint stets gründlich und gut vorbereitet zum Unterricht und erzielt damit nachhaltig Lernerfolge. Er verfügt über ein vielseitiges methodisches Repertoire und zeigt eine angemessene Experimentierkompetenz. Darüber hinaus verfügt er über gute Kommunikationskompetenz und hält stets die Regeln ein.

befriedigend

(9, 8, 7)

Die Leistung entspricht im Allgemeinen den Anforderungen.

 

Der Schüler beteiligt sich mit sachbezogenen, zumeist auf der Reproduktionsebene liegenden Beiträgen am Unterrichtsgespräch. Er zeigt ein angemessenes Verständnis, überträgt sein Wissen insgesamt sachgerecht auf neue Zusammenhänge und kommt zu einem nachvollziehbaren Urteil. Er beteiligt sich immer wieder am Arbeitsprozess und liefert einen zufriedenstellenden Anteil am Ergebnis.  Der Schüler beherrscht die Fachsprache in befriedigendem Umfang. Er erscheint vorbereitet zum Unterricht. Die dadurch erzielten Lernerfolge kann er im Wesentlichen gewinnbringend einsetzen. Er verfügt über ein angemessenes methodisches Repertoire und ist in der Lage, erlernte Experimentierkompetenz anzuwenden. Darüber hinaus verfügt der Schüler über befriedigende Kommunikationskompetenz und hält die Regeln ein.

ausreichend

(6, 5, 4)

Die Leistung weist zwar Mängel auf, entspricht im Ganzen aber noch den Anforderungen.

 

Der Schüler beteiligt sich selten mit sachbezogenen, auf der Reproduktionsebene liegenden Beiträgen am Unterrichtsgespräch. Er zeigt ein Verständnis grundlegender Zusammenhänge, hat aber Mühe, sein Wissen auf neue Lerninhalte anzuwenden. Er benötigt immer wieder Unterstützung, um zu Lernerfolgen zu gelangen. Der Schüler beteiligt sich selten am Arbeitsprozess und liefert wenig Anteil am Ergebnis.  Er beherrscht die Fachsprache unsicher. Er erscheint nicht immer vorbereitet zum Unterricht. Der Schüler verfügt über ein begrenztes methodisches Repertoire und ist nur unter Anleitung in der Lage, erlernte Experimentierkompetenz anzuwenden. Darüber hinaus verfügt er über eingeschränkte Kommunikationskompetenz und hält im Allgemeinen die Regeln ein.

mangelhaft

(3, 2, 1)

Die Leistung entspricht den Anforderungen nicht, notwendige Grundkenntnisse sind jedoch vorhanden und die Mängel in absehbarer Zeit behebbar.

Der Schüler beteiligt sich nur nach Aufforderung durch den Lehrer am Unterrichtsgespräch. Seine Beiträge liegen ausschließlich im Bereich der Wissensreproduktion und zeigen, dass er kaum Verständnis für die erarbeiteten Ergebnisse besitzt. Er hat große Schwierigkeiten, sein äußerst lückenhaftes Wissen auf neue Lerninhalte anzuwenden. Er benötigt regelmäßig Unterstützung, um zu Lernerfolgen zu gelangen. Der Schüler beteiligt sich kaum am Arbeitsprozess und liefert minimalen Anteil am Ergebnis.  Er beherrscht die Fachsprache nur im Ansatz. Er erscheint regelmäßig unvorbereitet zum Unterricht und verfügt über ein stark eingeschränktes methodisches Repertoire. Der Schüler ist selbst unter Anleitung nicht zuverlässig in der Lage, erlernte Experimentierkompetenz anzuwenden. Darüber hinaus verfügt er über sehr eingeschränkte Kommunikationskompetenz und hat Probleme beim Einhalten von Regeln.

ungenügend

(0)

Die Leistung entspricht den Anforderungen nicht. Selbst Grundkenntnisse sind so lückenhaft, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behebbar sind.

Der Schüler beteiligt sich gar nicht freiwillig am Unterrichtsgespräch und verweigert häufig auch Beiträge auf Nachfrage. Seine dann selten gelieferten Beiträge liegen ausschließlich im Bereich der Wissensreproduktion und sind auch in diesem Bereich ungenügend. Er zeigt so gut wie kein Verständnis für die erarbeiteten Ergebnisse. Der Schüler hat fundamentale Lücken, die es ihm unmöglich machen, akzeptable Arbeitsergebnisse zu erreichen. Er benötigt immer Unterstützung, um zu minimalen Lernerfolgen zu gelangen. Er beteiligt sich nicht am Arbeitsprozess und liefert keinen Anteil am Ergebnis. Der Schüler beherrscht die Fachsprache in keiner Weise und kann sich nicht verständlich ausdrücken. Zudem erscheint er ständig unvorbereitet zum Unterricht und verfügt über ein ungenügendes methodisches Repertoire. Er ist selbst unter Anleitung nicht in der Lage, Experimentierkompetenz zu erreichen. Darüber zeigt der Schüler kaum Kommunikationskompetenz und hat oft Probleme beim Einhalten von Regeln.